Inländische Arbeitskräfte statt Zuwanderung nutzen
Die AfD will Arbeitslose und Unterbeschäftigte in Niedersachsen aktivieren und qualifizieren, statt auf Zuwanderung zu setzen. Einen allgemeinen Fachkräftemangel sieht sie nicht. Zudem soll die Abwanderung gut ausgebildeter Deutscher ins Ausland verringert werden.
Die AfD sagt: In Niedersachsen gibt es viele Menschen ohne Arbeit. Diese Menschen sollen eine Ausbildung und Arbeit bekommen. Deshalb braucht es aus Sicht der AfD keine Zuwanderung von Menschen mit wenig Ausbildung. Gut ausgebildete Deutsche sollen im Land bleiben.
Die Vorrangprüfung soll bleiben; dabei wird geprüft, ob für eine Stelle inländische Bewerber zur Verfügung stehen, bevor ausländische Arbeitskräfte zugelassen werden. Nach Darstellung des Programms gibt es nur in wenigen Berufen mehr offene Stellen als Bewerber. Es nennt rund 300.000 überwiegend gut ausgebildete Deutsche, die jährlich auswandern, darunter Techniker, Ingenieure, Facharbeiter und Ärzte. Die AfD verlangt Maßnahmen gegen diese Abwanderung.
Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„Die Zuwanderung gering- oder unqualifizierter Personen, wie aktuell betrieben, ist daher völlig unsinnig. Die Vorrangprüfung für deutsche Arbeitnehmer ist beizubehalten.“Einordnung
- Migrationeher restriktiv
Arbeitsmigration gering Qualifizierter wird abgelehnt und die Vorrangprüfung zugunsten inländischer Arbeitnehmer soll gelten, was Zuwanderung begrenzt.