Energiewende und Dekarbonisierung beenden
Die AfD will staatliche Eingriffe in den Energiemix sofort beenden, vom Kohleausstieg bis zur Förderung erneuerbarer Energien. Sie sieht in der Dekarbonisierung eine Gefahr für den Industriestandort Niedersachsen und für Arbeitsplätze in der Autoindustrie.
Die AfD will die Energiewende stoppen. Der Staat soll keine Energieart mehr bevorzugen oder benachteiligen. Die Bürger sollen selbst wählen, womit sie fahren und heizen. Die AfD sagt: Das schützt Fabriken und Arbeitsplätze.
Das Programm fordert, die Abwanderung von Industrie in Länder mit niedrigeren Kosten und Standards zu stoppen. Nach Angaben der AfD bedroht die aktuelle Politik bis zu eine Million Stellen in der Autobranche und bei Zulieferern. Bürger sollen frei entscheiden, welche Energieträger sie etwa für Auto und Heizung nutzen. Um weniger von russischem Gas und Öl abzuhängen, nennt das Programm Lieferungen aus dem Iran und Venezuela als mögliche Alternative und betont zugleich den Preis als Kriterium. Das Ende der Energiewende soll heimische Betriebe entlasten.
Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Die staatlichen Eingriffe zu Gunsten oder zu Lasten bestimmter Energieträger vom Kohleausstieg bis zur massiven Subventionierung erneuerbarer Energien haben die Energieversorgung in Deutschland erheblich destabilisiert und sind sofort zu beenden“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Staatliche Lenkung und Subventionen im Energiemarkt sollen entfallen, sodass der Markt über Energieträger entscheidet.
- Klimadeutlich Wachstum zuerst
Kohleausstieg, Förderung erneuerbarer Energien und Dekarbonisierung sollen beendet werden, womit zentrale Klimavorgaben zugunsten von Industrie und Preisen aufgegeben würden.