Flüssiggas-Terminals als Übergang, kein Fracking
Die SPD will kurzfristig Anlagen für den Import von Flüssiggas bauen, um von russischem Gas loszukommen. Sie sollen später klimaneutrales Gas aufnehmen. Fracking lehnt die Partei ab.
Die SPD will schnell Anlagen für Flüssig-Gas bauen. So soll Niedersachsen kein Gas aus Russland mehr brauchen. Später soll dort klima-freundliches Gas ankommen. Fracking will die SPD nicht. Fracking ist eine Methode, um Gas aus tiefem Gestein zu holen.
Terminals sind in Stade und Wilhelmshaven vorgesehen; ihre Konzepte sehen laut Programm den späteren Umstieg auf grünes Gas bereits vor. Kurzfristig sollen zudem die strategischen Reserven an Kohle und Gas ausreichen. Die Vorgaben des Bundes zur Befüllung der Gasspeicher hält die SPD für richtig. Bis 2040 will sie schrittweise die Förderung fossiler Energien beenden. Energieintensive Betriebe sollen handlungsfähig bleiben und Arbeitsplätze halten können.
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„Wir müssen kurzfristig die nötige Infrastruktur für den Import von Flüssiggas schaffen – nur als Übergangslösung für fossiles Gas“Einordnung
- Klimaausgewogen
Neue Infrastruktur für fossiles Gas dient der Versorgungssicherheit, wird aber mit dem Umstieg auf grünes Gas, dem Förderausstieg bis 2040 und der Ablehnung von Fracking verbunden.