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parteiprogramm

SPD zur Familie

Aus dem Programm „Unser Saarland Plan: Regierungsprogramm der Saar-SPD 2022-2027 – Echte #SaarlandLiebe ist bei uns Programm“

Landtagswahl Saarland 2022, 27. März 2022Original-PDF, 56 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kita-Beiträge vollständig abschaffen

Die SPD will die Elternbeiträge für Kitas, die bereits halbiert wurden, ganz streichen. Bildung soll in jedem Alter kostenlos sein; das soll Bildungschancen verbessern und Familie und Beruf leichter vereinbar machen.

Eltern zahlen heute Geld für die Kita. Die SPD will diese Beiträge ganz abschaffen. Bildung soll für alle kostenlos sein. Das gilt von der Kita bis zum Meister oder zum Studium.

Nach dem Programm sind die Elternbeiträge in den vergangenen Jahren um die Hälfte gesunken. Der verbleibende Teil soll nun entfallen. Die SPD sieht darin eine Entlastung der Nettoeinkommen von Familien. Die Beitragsfreiheit soll dauerhaft gelten und bis zum Meister- oder Masterabschluss reichen.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Bildung muss dauerhaft für jedes Lebensalter beitragsfrei werden, von der Kita bis zum Meister oder Master.“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Die verbliebenen Elternbeiträge sollen ganz entfallen und die Kosten vollständig von der öffentlichen Hand getragen werden.

Kita-Plätze, Qualität und Erzieherausbildung ausbauen

Die SPD will mehr Krippen- und Kitaplätze schaffen, bestehende Einrichtungen sanieren und die Qualität steigern. Die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern soll vergütet und ohne Schulgeld sein, der Betreuungsschlüssel soll sich verbessern.

Die SPD will mehr Plätze in Krippen und Kitas. Alte Kitas sollen repariert werden. Wer Erzieherin oder Erzieher lernt, soll Lohn bekommen und kein Schulgeld zahlen. Eine Fachkraft soll weniger Kinder betreuen müssen.

Der Ausbau soll vor allem in Ballungsgebieten und zu Randzeiten vorankommen. Die praxisintegrierte Ausbildung (PiA) soll zum Regelfall werden; für die Heilerziehungspflege plant die SPD eine Ausbildungsvergütung und bundesweit angeglichene Standards. Zum Qualitätsprogramm zählen Sprachförderung in Deutsch, der Übergang zur Grundschule, Inklusion, kulturelle Bildung und Bewegung. Kitas sollen Familienzentren werden können und bei besonderem sozialem Bedarf Zusatzbudgets erhalten. Multiprofessionelle Teams in Kitas gelten als Schwerpunkt der nächsten Wahlperiode.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Gemeinsam mit den Kommunen wollen wir den Ausbau weiter vorantreiben und führen das Landesinvestitionsprogramm Kita-Ausbau weiter.“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Plätze, Sanierungen, Zusatzbudgets und vergütete Ausbildung bedeuten höhere öffentliche Ausgaben im bestehenden System.

Kinder- und Jugendbeteiligung verbindlich machen

Die SPD will Kinder und Jugendliche in Kommunen und im Land verbindlich an Entscheidungen beteiligen und Kinderrechte in die Landesverfassung schreiben. Dazu kommen ein Kinderschutzbeauftragter, mehr Demokratiebildung und mehr Geld für die Jugendarbeit.

Kinder und Jugendliche sollen mehr mitbestimmen. Die SPD will ihre Beteiligung zur Pflicht machen. Kinder-Rechte sollen in der Verfassung vom Saarland stehen. Es soll einen Beauftragten für Kinder-Schutz geben. Die Jugend-Arbeit soll mehr Geld bekommen.

Vorgesehen sind eine „Muss-Regelung“ für die Beteiligung mit eigenen Mitteln, die Prüfung eines Landesjugendparlaments und ein „Fonds für junge Ideen“, über dessen Projektgelder ein Gremium mit dem Landesjugendring entscheidet. Jedes Gesetz soll einen Jugendcheck durchlaufen. Die Demokratiebildung soll von der Kita bis zum Schulabschluss wachsen, und jeder Schüler soll mindestens einmal eine Gedenkstätte oder einen Ort der Demokratie besuchen. Die außerschulische Jugendarbeit wird in armen, ländlichen und strukturschwachen Gebieten ausgebaut. Nach der Pandemie sollen eine Sonder-Jugendhilfeplanung, höhere Fördersätze für Jugendbildung und zusätzliche Stellen für Jugendbildungsreferenten folgen.

Originalzitat anzeigen (Seite 46)
„Fraktionsübergreifend wollen wir eine Kinder-Kommission des Saarländischen Landtages etablieren und bei allen Gesetzgebungsvorgängen einen Jugendcheck durchführen.“
Seite 46 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Fördersätze, zusätzliche Stellen und ausgebaute Jugendarbeit erhöhen die öffentlichen Ausgaben.

  • Gesellschafteher progressiv

    Kinderrechte in der Verfassung und verbindliche Mitbestimmung stärken die Selbstbestimmung junger Menschen.

Was sagen die anderen Parteien zur Familie?

Alle Programme im Saarland im Vergleich