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SPD zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Unser Saarland Plan: Regierungsprogramm der Saar-SPD 2022-2027 – Echte #SaarlandLiebe ist bei uns Programm“

Landtagswahl Saarland 2022, 27. März 2022Original-PDF, 56 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 1 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Dörfer und ländlichen Raum fördern

Die SPD will die Dörfer mit mehr Fördergeld, einer zusätzlichen LEADER-Region und digitaler Infrastruktur stärken. Die ab 2023 stark steigenden Fördermittel sollen vollständig abgerufen und der Landesanteil dafür erhöht werden.

Fast die Hälfte der Saarländer lebt auf dem Land. Die SPD will die Dörfer stärker fördern. Es soll mehr Geld für Projekte vor Ort geben. Treffpunkte und gemeinsame Büros sollen entstehen. Das Ehrenamt soll gestärkt werden.

LEADER ist ein EU-Förderprogramm für ländliche Regionen; die vier bestehenden Regionen sollen mehr Geld erhalten, eine fünfte soll hinzukommen. Laut Programm stehen dem Saarland ab 2023 mehr als doppelt so viele Mittel für den ländlichen Raum zur Verfügung wie zuvor. Damit sollen Ortskerne aufgewertet, Begegnungsräume geschaffen, regionale Wirtschaft gefördert und Infrastruktur ausgebaut werden. Begegnungsstätten bleiben ein Förderschwerpunkt, das Ehrenamt soll gestärkt werden. Co-Working-Spaces mit guter digitaler Anbindung sollen wohnortnahes Arbeiten ermöglichen.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Wir werden eine weitere LEADER-Region auf den Weg bringen, um noch mehr Projekte fördern zu können, wo sie wirklich gebraucht werden.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Fördermittel und ein höherer Landesanteil für den ländlichen Raum weiten staatliche Investitionen aus.

  • Europaausgewogen

    EU-Förderprogramme sollen voll genutzt werden, ohne dass sich an Zuständigkeiten der EU etwas ändert.

Ökolandbau auf 30 Prozent ausbauen

Die SPD will den Anteil ökologisch bewirtschafteter Agrarflächen bis 2030 auf 30 Prozent steigern. Landwirte sollen höhere Prämien und eine aufgestockte Ausgleichszulage erhalten; konventionelle und ökologische Betriebe gelten dem Programm als gleichwertig.

Die SPD will mehr Bio-Landwirtschaft. Bis 2030 sollen es 30 Prozent der Felder sein. Bauern sollen mehr Geld bekommen. Auch Höfe auf schlechten Böden sollen mehr Hilfe erhalten. Die SPD steht zu Jagd und Fischerei.

Vom Ökolandbau erwartet die SPD besseren Schutz von Boden und Grundwasser, mehr Tierwohl, größere Artenvielfalt und fairere Erzeugerpreise. Klimaverträgliches Wirtschaften und der Erhalt der Artenvielfalt sollen den Betrieben finanziell honoriert werden. Die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete bleibt und soll steigen, um kleine Familienbetriebe zu sichern. Die Prämiensätze sollen den Bundesdurchschnitt erreichen. Die Vorschläge des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung zum Tierwohl will die SPD umsetzen. Außerdem bekennt sie sich zu Jagd und Fischerei und will die Zusammenarbeit mit Jägern und Anglern fortsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Aber wir wollen mehr und werden den Öko-Anteil an landwirtschaftlich genutzten Flächen auf dreißig Prozent bis 2030 erhöhen.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Prämien und eine aufgestockte Ausgleichszulage bedeuten mehr staatliche Zahlungen an landwirtschaftliche Betriebe.

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Alle Programme im Saarland im Vergleich