Dörfer und ländlichen Raum fördern
Die SPD will die Dörfer mit mehr Fördergeld, einer zusätzlichen LEADER-Region und digitaler Infrastruktur stärken. Die ab 2023 stark steigenden Fördermittel sollen vollständig abgerufen und der Landesanteil dafür erhöht werden.
Fast die Hälfte der Saarländer lebt auf dem Land. Die SPD will die Dörfer stärker fördern. Es soll mehr Geld für Projekte vor Ort geben. Treffpunkte und gemeinsame Büros sollen entstehen. Das Ehrenamt soll gestärkt werden.
LEADER ist ein EU-Förderprogramm für ländliche Regionen; die vier bestehenden Regionen sollen mehr Geld erhalten, eine fünfte soll hinzukommen. Laut Programm stehen dem Saarland ab 2023 mehr als doppelt so viele Mittel für den ländlichen Raum zur Verfügung wie zuvor. Damit sollen Ortskerne aufgewertet, Begegnungsräume geschaffen, regionale Wirtschaft gefördert und Infrastruktur ausgebaut werden. Begegnungsstätten bleiben ein Förderschwerpunkt, das Ehrenamt soll gestärkt werden. Co-Working-Spaces mit guter digitaler Anbindung sollen wohnortnahes Arbeiten ermöglichen.
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„Wir werden eine weitere LEADER-Region auf den Weg bringen, um noch mehr Projekte fördern zu können, wo sie wirklich gebraucht werden.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mehr öffentliche Fördermittel und ein höherer Landesanteil für den ländlichen Raum weiten staatliche Investitionen aus.
- Europaausgewogen
EU-Förderprogramme sollen voll genutzt werden, ohne dass sich an Zuständigkeiten der EU etwas ändert.