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SPD zur Digitalpolitik

Aus dem Programm „Unser Saarland Plan: Regierungsprogramm der Saar-SPD 2022-2027 – Echte #SaarlandLiebe ist bei uns Programm“

Landtagswahl Saarland 2022, 27. März 2022Original-PDF, 56 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Digitales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Schnelles Internet und Mobilfunk überall sichern

Die SPD betrachtet schnelles Internet als Teil der Daseinsvorsorge und will den Zugang gesetzlich festschreiben. Breitband und Mobilfunk sollen flächendeckend verfügbar sein; wo der Markt das nicht leistet, soll der Staat eingreifen.

Alle Menschen sollen schnelles Internet haben. Das soll im Gesetz stehen. Auch auf dem Land soll das Handy-Netz gut sein. Wenn Firmen das Netz nicht bauen, soll der Staat helfen. Schulen bekommen zuerst Glasfaser.

Mobilfunkanbieter sollen die Netzabdeckung in Stadt, Land und Grenzraum gewährleisten. Das Land will in ein funktionierendes Netz entlang der Verkehrswege investieren und Funklöcher beseitigen. Der Glasfaseranschluss von Schulen soll vorrangig gefördert werden. Außerdem unterstützt die SPD lokale Hotspots in den Kommunen.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Der Zugang zu schnellem Internet ist Teil der Daseinsvorsorge und muss gesetzlich verankert werden.“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Internetzugang soll als öffentliche Aufgabe gesetzlich verankert werden, und der Staat soll bei Marktversagen selbst investieren.

Verwaltung digitalisieren, Saarland-App einführen

Die SPD will Verwaltungsleistungen schneller digital anbieten und den Rückstand beim Onlinezugangsgesetz aufholen. Geplant sind eine Saarland-App, eine zentrale Digitalisierungsplattform des Landes und eine gemeinsame Digitalisierung der Kommunen.

Die SPD will, dass man Ämter-Dinge online erledigen kann. Dafür soll es eine Saarland-App geben. Die Angebote sollen einfach und in leichter Sprache sein. Das Land soll den Gemeinden dabei helfen.

Das E-Government soll inklusiv, verständlich und intuitiv bedienbar sein, auch mit digitalen Assistenzsystemen. Beschäftigte im öffentlichen Dienst werden geschult, die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung soll reformiert werden, um Verwaltungsinformatik zu verankern. Die öffentliche Hand soll anonymisierte Daten für Forschung und Wirtschaft bereitstellen (Open Data). Der kommunale Zweckverband eGo-Saar soll weiterentwickelt werden, Kommunen sollen ein digitales Posteingangssystem bekommen. Hinzu kommt eine Green-IT-Strategie für strom- und klimasparende Hardware und Software.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Wir schaffen eine Saarland-App, die staatliche Angebote und Dienstleistungen der Verwaltung als mobilen Service bündelt.“
Seite 15 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Digitalen Wandel in Betrieben sozial absichern

Die SPD will kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung fördern und zugleich Arbeitnehmerrechte schützen. Neue digitale Beschäftigungsformen sollen in die Sozialversicherung einbezogen werden, Weiterbildung soll Beschäftigte auf den Wandel vorbereiten.

Die SPD will kleinen Firmen bei der Digitalisierung helfen. Die Rechte der Beschäftigten sollen dabei bleiben. Auch wer über Internet-Plattformen arbeitet, soll sozial abgesichert sein. Es soll mehr Weiterbildung geben.

Das Förderprogramm DigitalStarter Saarland und die Netzwerkstelle DiNet sollen Firmen mit Geld und Wissen unterstützen, das Regionale Zukunftszentrum KI bietet Schulungen. Regeln zu Arbeitszeit, Arbeitsschutz, Absicherung und Mitbestimmung gelten der SPD als nicht verhandelbar. Sie fordert ein erweitertes soziales Sicherungsmodell. Weiterbildung soll Angestellten, Solo-Selbstständigen und Plattformarbeitern offenstehen. Co-Working-Spaces sollen ausgebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Stattdessen müssen auch neue, digitale Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse von den sozialen Sicherungssystemen erfasst werden.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die soziale Sicherung soll auf neue Beschäftigungsformen ausgedehnt und die Digitalisierung der Betriebe öffentlich gefördert werden.

KI kontrollieren, digitale Selbstbestimmung sichern

Die SPD fordert transparente, überprüfbare und diskriminierungsfreie Algorithmen, die Behörden kontrollieren können. Sie bekennt sich zu Netzneutralität und Datensouveränität und will digitale Bildung für alle Altersgruppen ausbauen.

Computer-Programme sollen fair und nachprüfbar sein. Behörden sollen sie kontrollieren können. Jeder soll über seine eigenen Daten bestimmen. Die SPD will mehr Bildung zu digitalen Themen. Auch Kitas sollen digitale Ausstattung bekommen.

Empfehlungssysteme und Sprachassistenten dürfen nach dem Programm Verbraucherrechte weder einschränken noch umgehen. Digitale Abläufe sollen nicht ganz ohne menschliches Handeln ablaufen. Bildungs- und Qualifizierungsangebote sind in Schule, Aus- und Weiterbildung sowie für alle Bürger vorgesehen. Die Verbraucherzentrale soll in diesem Bereich gestärkt werden. Nach dem Vorbild der Schulen ist ein Digitalpakt Kita geplant.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Wir fordern eine transparente und diskriminierungsfreie KI, die jederzeit von Behörden risikobasiert kontrolliert werden kann.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Anbieter von KI-Systemen sollen neuen Transparenzpflichten und behördlicher Kontrolle unterliegen, also mehr Regulierung.

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