Saarland zum ersten Fair-Trade-Bundesland machen
Die SPD will das Saarland zum ersten Fair-Trade-Bundesland Deutschlands machen. Die öffentliche Beschaffung soll schrittweise auf faire und regionale Produkte umgestellt werden. Begründet wird das mit Solidarität gegenüber den Ländern des Globalen Südens.
Die SPD will fairen Handel fördern. Fairer Handel heißt: Die Menschen in armen Ländern bekommen gerechte Löhne. Das Land soll nach und nach faire Produkte aus der Region kaufen. Das Saarland soll das erste Fair-Trade-Bundes-Land werden.
Der faire Handel soll nach Darstellung des Programms gerechte Löhne für Frauen, ein Ende ausbeuterischer Kinderarbeit sowie Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung im Globalen Süden bewirken. Die SPD verweist auf bestehende entwicklungspolitische Leitlinien, die Förderung von Nichtregierungsorganisationen und faire Schulklassen. Dieser Kurs soll fortgesetzt und eine global verantwortliche Bildungsarbeit ausgebaut werden. Eine gerechte Weltordnung gilt dem Programm als Voraussetzung für Frieden.
Originalzitat anzeigen (Seite 54)
„wollen wir die öffentliche Beschaffung nach und nach auf faire und regionale Produkte umstellen und eine global verantwortliche Bildungsarbeit voranbringen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Die öffentliche Beschaffung soll an soziale Kriterien gebunden werden, was staatliche Vorgaben ausweitet.
- Außenpolitikeher Diplomatie zuerst
Der Punkt setzt auf entwicklungspolitische Solidarität und fairen Handel als Beitrag zum Frieden.