Online-Casinos nur staatlichen Anbietern erlauben
Die SPD will Online-Casino-Spiele im Saarland nur von staatlichen Gesellschaften anbieten lassen. Ein Teil der Einnahmen aus dem Glücksspiel soll in Prävention, Beratung und Forschung fließen, und gegen illegales Glücksspiel will die Partei vorgehen.
Die SPD will Online-Casinos nur dem Staat erlauben. Private Firmen sollen dafür keine Erlaubnis bekommen. Ein Teil vom Geld aus dem Glücks-Spiel soll gegen Spiel-Sucht helfen. Die SPD will verbotenes Glücks-Spiel bekämpfen.
Nach Ansicht der SPD hat der Glücksspielstaatsvertrag 2021 die Privatisierung des Glücksspiels stark erleichtert. Da das Saarland das Internet-Glücksspiel nicht allein regulieren könne, setzt die Partei auf eine wirksame gemeinsame Regulierungsbehörde der Länder. Das saarländische Ausführungsgesetz soll für Prävention und Spielerschutz voll genutzt werden. Aus den Einnahmen soll Geld für Jugend- und Spielerschutz bereitstehen. Das Programm lehnt es ab, dass Unternehmen Gewinne behalten, während die Allgemeinheit die Kosten der Sucht trägt.
Originalzitat anzeigen (Seite 34)
„Wir werden nur staatlichen Gesellschaften die Erlaubnis zum Online-Casino-Spiel erteilen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Online-Casino-Spiele sollen staatlichen Anbietern vorbehalten bleiben, private Anbieter bleiben ausgeschlossen; das stärkt den Staat gegenüber dem Markt.