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SPD zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Aus Liebe zum Land. Regierungsprogramm 2026 – 2031“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 123 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 1 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kreislaufwirtschaft stärken

Die SPD will die Wiederverwendung von Rohstoffen im Land deutlich ausbauen. Das dient aus ihrer Sicht dem Klima- und Ressourcenschutz und schafft zugleich Wachstum und Arbeitsplätze.

Die SPD will, dass Material öfter wieder benutzt wird. Das nennt man Kreislauf-Wirtschaft. Das schont das Klima und die Rohstoffe. Es soll auch neue Arbeitsplätze bringen.

Auf Bundes- und EU-Ebene will sich die SPD für klare Regeln einsetzen. Dazu zählen ein modernisiertes Kreislaufwirtschaftsgesetz und eine rasche Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie. Außerdem fordert sie eine überarbeitete Ersatzbaustoffverordnung, damit Materialien schneller erneut genutzt werden können und Kommunen weniger belastet sind.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Wir wollen die Kreislaufwirtschaft in Rheinland-Pfalz deutlich stärken, denn die Wiederverwendung von Ressourcen ist zentral für Klima- und Ressourcenschutz“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Mehr Wiederverwendung von Ressourcen soll den Klima- und Ressourcenschutz schrittweise stärken, verbunden mit Wachstum.

Artenschutz kooperativ gestalten und Messstellennetz ausbauen

Die SPD will Landwirtschaft und Umweltschutz über Zusammenarbeit verbinden und den „Schulterschluss Artenvielfalt“ stärken. Beim Schutz von Gewässern und Böden soll ein dichteres Messstellennetz die Ausweisung belasteter Gebiete genauer machen.

Die SPD will Landwirtschaft und Natur-Schutz zusammenbringen. Bauern und Umwelt-Schützer sollen zusammenarbeiten. Es soll mehr Mess-Stellen für Wasser und Boden geben. So sieht man genauer, wo Belastungen entstehen.

Das Programm setzt auf die fachliche Praxis und das Verantwortungsbewusstsein der Landwirte und Winzer. Rote Gebiete sind mit Nitrat, gelbe mit Phosphat belastet; ihre Ausweisung soll auf differenzierten Daten beruhen und regionale Unterschiede stärker abbilden. Die SPD hält am Verursacherprinzip fest: Maßnahmen sollen dort ansetzen, wo die Belastung tatsächlich entsteht. Den Schutz von Gewässern und Böden nennt sie als höchste Priorität.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„bauen wir das Messstellennetz gezielt aus und ermöglichen so eine stärkere Berücksichtigung regionaler Unterschiede“
Seite 37 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Wald zu klimaangepasstem Mischwald umbauen

Die SPD will geschädigte Wälder zu Mischwäldern umbauen, die besser an den Klimawandel angepasst sind. Die Forstwirtschaft soll in Partnerschaft mit den Waldbesitzenden umgestaltet werden, und das Gemeinschaftsforstamt soll erhalten bleiben.

Viele Wälder haben durch Hitze und Dürre gelitten. Die SPD will dort Misch-Wald pflanzen. Misch-Wald hält das neue Klima besser aus. Wald-Besitzer sollen dabei Hilfe bekommen. Die Forst-Ämter sollen bleiben, wie sie sind.

Das Programm verweist auf einen Waldanteil von 42 Prozent und sieht Holz als unverzichtbaren nachwachsenden Rohstoff für Energiewende und regionale Wertschöpfung. Private und kommunale Waldbesitzende sollen bei der Wiederbewaldung unterstützt werden. Das Gemeinschaftsforstamt soll die tragende Struktur für alle Besitzarten bleiben. Der Landesbetrieb Landesforsten soll als Arbeitgeber gestärkt werden, digitale Abläufe und moderne Technik im Waldmanagement werden gefördert.

Originalzitat anzeigen (Seite 69)
„Wo der Wald in den letzten Jahren durch Hitze, Dürre, Schädlinge und Unwetter Schaden genommen hat, befördern wir seinen Umbau zu einem klimaangepassten Mischwald.“
Seite 69 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Holznutzung fördern und Landeswaldgesetz modernisieren

Die SPD will Holz als nachwachsenden Rohstoff weiter fördern und die Waldwirtschaft mit Forschung und Praxiswissen leistungsfähiger machen. Das Landeswaldgesetz soll auf wissenschaftlicher Grundlage erneuert werden.

Die SPD will Holz als Rohstoff fördern. Holz wächst nach und bringt Arbeit in die Regionen. Das Gesetz für den Wald soll neu gefasst werden. Die Hilfen für den Wald im Klimawandel bleiben.

Holz soll nach dem Programm vorrangig als Baustoff und Werkstoff genutzt werden, auch Nadelholz für heimische Sägewerke und die Bauindustrie. Restholz aus dem Wald soll in maßvollem Umfang weiter zum Heizen verfügbar sein, abgestimmt auf die Konzepte für Biotop- und Totholz. Das Landeswaldgesetz will die SPD auch mit Blick auf die klimaneutrale Wärmeversorgung modernisieren. Geschädigte Waldflächen sollen mit einem Maßnahmenpaket von 50 Millionen Euro bearbeitet werden. Bestehende Förderprogramme zum Schutz des Waldes im Klimawandel sollen weiterlaufen.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„Wir wollen Holz als nachwachsenden und ökologischen Rohstoff weiter fördern und als wichtigen Anker für regionale Wertschöpfung erhalten.“
Seite 70 im Original

Einordnung

  • Klimaausgewogen

    Der Punkt verbindet die wirtschaftliche Nutzung von Holz, auch zum Heizen, mit der Fortführung des Waldschutzes im Klimawandel.

Wolfsbestand regulieren und Jägerschaft einbinden

Die SPD will auf Landesebene die Voraussetzungen schaffen, um den Wolfsbestand aktiv zu regulieren. Bei der neuen Landesjagdverordnung sollen Jägerinnen und Jäger sowie weitere Betroffene mitwirken.

Der Wolf steht jetzt im Jagdrecht. Die SPD will die Zahl der Wölfe im Land steuern können. Jäger sollen bei den neuen Jagd-Regeln mitreden. Auch Saatkrähen und Nilgänse sollen in Städten bejagt werden können.

Die Landesjagdverordnung soll unter aktiver Beteiligung der Jägerschaft entstehen, damit Hege, Waldbau und Landwirtschaft berücksichtigt werden und die Regeln Zustimmung finden. Die Jagdgenossenschaften behalten nach dem Programm ihre Bedeutung. Zeigt sich nach Inkrafttreten des Landesjagdgesetzes Änderungsbedarf in der Praxis, will die SPD das fachlich prüfen und nachbessern. Saatkrähen und Nilgänse sollen auch in städtischen Gebieten praxistauglich bejagt werden können, um die Lebensqualität der Anwohner zu schützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„Nach der Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht treffen wir auf Landesebene die notwendigen Vorkehrungen, um ein aktives Bestandsmanagement zu ermöglichen.“
Seite 70 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Naturschutz kooperativ ausbauen

Die SPD will den Natur- und Artenschutz verstärken und dabei auf Zusammenarbeit mit Landwirtschaft, Forst und Kommunen setzen. Das Landesprogramm Aktion Grün soll weiterlaufen, und die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur soll aus Sicht der Partei praxisgerecht angewendet und verlässlich finanziert werden.

Die SPD will die Natur besser schützen. Bauern, Förster und Naturschützer sollen dabei zusammenarbeiten. Das Programm Aktion Grün läuft weiter. Die Naturparke und der Nationalpark bekommen mehr Geld.

Das Programm nennt den Schulterschluss Artenvielfalt als Beispiel für die Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Naturschutz. Die Naturschutzstationen sollen schrittweise weiterentwickelt werden, um nach niederländischem Vorbild regionale Kooperativen zu fördern, die Agrarumweltmaßnahmen gemeinsam planen und umsetzen. Mit Land- und Forstwirten will die SPD darüber reden, wie zusätzliche Leistungen für Artenvielfalt und Klimaschutz vergütet werden. Naturparke und der Nationalpark Hunsrück-Hochwald sollen Investitionen in Besucherlenkung, regionale Wertschöpfung und Umweltbildung erhalten. Zur EU-Wiederherstellungsverordnung will sich die Partei bei Bund und EU für eine praxisnahe Anwendung und gesicherte Finanzierung einsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 71)
„Die Naturschutzstationen, die sich nach und nach im Land überall etablieren, werden den kooperativen Naturschutz vorantreiben.“
Seite 71 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Bestehende öffentliche Programme und Investitionen für den Naturschutz sollen fortgeführt und ausgebaut werden, was mehr staatliche Leistungen bedeutet.

  • Europaausgewogen

    Die EU-Wiederherstellungsverordnung wird als wichtiger Schritt bejaht, zugleich soll ihre Anwendung praxisnäher werden, sodass keine Seite überwiegt.

Wasserversorgung sichern und Hochwasservorsorge stärken

Die SPD will den Zukunftsplan Wasser fortführen, Gemeinden bei der Vorsorge gegen Hochwasser und Starkregen mit Investitionen unterstützen und im Bund für eine Elementarschadensversicherung eintreten. Kommunen sollen außerdem Hilfe bekommen, um Ortskerne zu begrünen und nach dem Prinzip der Schwammstadt umzubauen.

Die SPD will das Trinkwasser sichern. Gemeinden bekommen Geld für den Schutz vor Hochwasser und Starkregen. Städte sollen grüner werden und Regenwasser besser aufnehmen. Die SPD will eine Versicherung gegen Schäden durch Naturereignisse im ganzen Land.

Als Lehren aus der Flut im Ahrtal nennt das Programm den 7-Punkte-Plan zur Hochwasservorsorge und das überarbeitete Landeswassergesetz. Gemeinden mit Vorsorgekonzepten sollen Geld für Rückhalteflächen, Bodenmanagement und regionale Frühwarnsysteme für Extremwetter erhalten. Über die Aktion Blau plus will die SPD in Verbundnetze, die Renaturierung von Flüssen und Bächen sowie intelligentes Wassermanagement investieren und die vierte Reinigungsstufe großer Kläranlagen fördern. Die europäische Wasserrahmenrichtlinie soll umgesetzt werden. Kommunen sollen bei Entsiegelung, öffentlichen Trinkbrunnen und Flächen zum Versickern und Verdunsten von Regenwasser unterstützt werden, was das Programm mit Lebensqualität und Klimaschutz begründet.

Originalzitat anzeigen (Seite 71)
„Den rheinland-pfälzischen Zukunftsplan Wasser setzen wir weiter um und entwickeln diesen auch im Hinblick auf die nachhaltige Sicherung unserer Trinkwasserversorgung stetig weiter.“
Seite 71 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Vorgesehen sind zusätzliche öffentliche Investitionen in Wasserinfrastruktur und Hochwasserschutz sowie der Einsatz für eine Elementarschadensversicherung, also mehr staatliches Handeln.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Anpassung an Klimafolgen und Begrünung der Ortskerne sollen ausgebaut werden, was Klimaanliegen innerhalb bestehender Programme stärkt.

Tierheime stärker unterstützen, Katzenschutz bundesweit regeln

Die SPD will die Hilfe des Landes für Tierheime ausweiten. Außerdem tritt sie für eine Katzenschutzverordnung ein, die in ganz Deutschland gilt, um das Tierwohl zu verbessern und die Tierheime zu entlasten.

Die SPD will Tierheimen mehr helfen. Sie will auch eine Regel zum Schutz von Katzen für ganz Deutschland. Das soll den Tieren helfen. Die Tierheime haben dann weniger Last.

Das Programm bekennt sich zu einem starken Tierschutz und zur Unterstützung von Menschen, die sich für Tiere einsetzen. Die Förderung der Tierheime soll steigen. Die Katzenschutzverordnung soll auf Bundesebene kommen, wofür sich die SPD einsetzen will.

Originalzitat anzeigen (Seite 72)
„Im Sinne des Tierwohls und zur Entlastung der Tierheime setzen wir uns entschieden für eine bundesweite Katzenschutzverordnung ein.“
Seite 72 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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