Windräder im Wald verbieten, Rückbau sichern
Die AfD will im landeseigenen Wald keine neuen Windräder mehr zulassen und private wie kommunale Waldbesitzer zum freiwilligen Verzicht bewegen. Außerdem sollen Betreiber den kompletten Abbau alter Anlagen samt Fundament finanziell absichern.
Die AfD will keine neuen Wind-Räder im Wald vom Land. Andere Wald-Besitzer sollen freiwillig verzichten. Alte Wind-Räder sollen ganz abgebaut werden. Das sollen die Betreiber bezahlen, nicht die Steuer-Zahler.
Laut Programm wurden im Land bis Ende 2024 für 527 Windräder mindestens 530 Hektar Wald gerodet. Es nennt verdichtete und versiegelte Böden, im Boden verbleibende Betonfundamente und Gefahren für Fledermäuse und Vögel. Für Körperschafts- und Privatwald sind Anreize zum Verzicht vorgesehen. Beim Abbau sollen Sicherheitsleistungen laufend angepasst und aus den Gewinnen der Betreiber aufgestockt werden, damit Kostensteigerungen gedeckt sind. So sollen bei einer Insolvenz nicht die Kommunen zahlen.
Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Die AfD wird es untersagen, dass künftig noch Windräder im Landeswald errichtet werden.“Einordnung
- Klimaeher Wachstum zuerst
Ein Bauverbot im Landeswald und höhere Rückbauauflagen schränken den Windkraftausbau gegenüber heute ein.