Kliniklandschaft mit Zentren, Notfallversorgung und Regiokliniken
Die SPD will die Krankenhausversorgung im Zuge der Krankenhausreform neu ordnen: spezialisierte Zentren für schwere Eingriffe, überall erreichbare Notfallversorgung und neue Regiokliniken für die Versorgung in der Nähe. Ziel ist eine gute Versorgung in Stadt und Land.
Die SPD will die Kranken-Häuser neu ordnen. Schwere Krankheiten sollen in besonderen Zentren behandelt werden. Notfall-Hilfe soll es überall geben. Neue Regio-Kliniken sollen in der Nähe helfen, auch nachts und am Wochenende.
Fachwissen für Eingriffe wie Hüftoperationen oder Krebsbehandlung soll an zentralen Standorten gebündelt werden; die Universitätsmedizin Mainz bleibt das führende Zentrum. Die Ärzteausbildung soll über Standorte in Koblenz, Trier und Kaiserslautern im Land verteilt werden. Notaufnahmen und Rettungsdienst sollen rund um die Uhr erreichbar sein, ergänzt durch Telemedizin wie Telestroke. Im Bund setzt sich die SPD für ein Ein-Tresen-Modell ein, das Patienten in der Notfallversorgung besser lenken soll. Die Regioklinik soll ambulante und stationäre Angebote sowie Pflege und Beratung an einem Ort vereinen.
Originalzitat anzeigen (Seite 40)
„Für uns gehört dazu ein Zusammenspiel aus Spezialisierung, flächendeckender Notfallversorgung und wohnortnaher Grundversorgung.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Das Land soll die Versorgungsstruktur planen und mit den Regiokliniken ein neues öffentliches Angebot schaffen, was die staatliche Rolle schrittweise ausweitet.