Verbraucherzentrale stärken und Beratung ausbauen
Die SPD will die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz finanziell und personell absichern und Beratungsstellen auch auf dem Land ausbauen. Verbraucherschutz soll Menschen auch in der digitalen Welt schützen und gilt dem Programm als soziale Frage.
Die SPD will die Verbraucher-Zentrale stärken. Sie soll genug Geld und Personal haben. Auch auf dem Land soll es Beratungs-Stellen geben. Menschen sollen im Internet besser vor Betrug geschützt sein.
Das Programm begründet den Bedarf mit neuen Geschäftsmodellen, großen Plattformen, Künstlicher Intelligenz und gestiegenen Kosten für Energie und Lebenshaltung. Dezentrale Beratungsstellen sollen wachsen, damit niedrigschwellige Angebote im ländlichen Raum bestehen bleiben. Digitale Formate und barrierearme Materialien sollen Beratung unabhängig vom Wohnort möglich machen. Als Risiken im Netz nennt die SPD irreführende Werbung, undurchsichtigen Umgang mit Daten und Online-Betrug, die besonders unsichere Nutzer träfen.
Originalzitat anzeigen (Seite 85)
„Wir stärken die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz als zentrale Institution der Verbraucherberatung und -bildung und sichern ihre verlässliche finanzielle und personelle Ausstattung.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Eine öffentlich abgesicherte und ausgebaute Verbraucherberatung stärkt schrittweise die staatlich getragene Schutzfunktion gegenüber dem Markt.