Polizei auf über 10.500 Kräfte aufstocken
Die SPD will jährlich bis zu 500 Polizeianwärterinnen und -anwärter einstellen, damit in den kommenden Jahren mehr als 10.500 Polizistinnen und Polizisten im Land arbeiten. Zugleich sollen Ausbildung, Arbeitsbedingungen und Vielfalt in der Polizei weiterentwickelt werden.
Die SPD will mehr Polizisten einstellen. Jedes Jahr sollen bis zu 500 neue Leute die Ausbildung beginnen. Bald sollen es über 10.500 Polizisten im Land sein. Mehr Frauen sollen Chefinnen bei der Polizei werden.
Neben den Anwärterstellen sind zusätzliche Stellen für Fachleute sowie mehr Tarif- und Servicepersonal in der Verwaltung geplant. Der direkte Einstieg in die Kriminalpolizei über die sogenannte K-Klasse soll dauerhaft bleiben, und die Studieninhalte sollen laufend an neue Formen von Kriminalität angepasst werden. Das duale Studium Angewandte Informatik mit der Hochschule Mainz soll weiter IT-Fachkräfte für die Polizei gewinnen. Flexible Arbeitszeiten und ein verlässlicher Schichtdienst sollen den Beruf attraktiver machen. Der Frauenanteil in Führungspositionen soll steigen, das Mentoring-Programm läuft weiter, und die Ansprechstelle für LSBTI*-Menschen wird gestärkt.
Originalzitat anzeigen (Seite 73)
„Jedes Jahr stellen wir bis zu 500 neue Anwärterinnen und Anwärter an der Hochschule der Polizei ein.“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst
Die Zahl der Polizeikräfte soll von gut 10.000 auf über 10.500 steigen, was die Sicherheitsbehörden schrittweise stärkt.
- Gesellschafteher progressiv
Mehr Frauen in Führungspositionen und die Stärkung der LSBTI*-Ansprechstelle bauen Gleichstellung und Vielfalt in der Polizei aus.