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SPD zur inneren Sicherheit

Aus dem Programm „Aus Liebe zum Land. Regierungsprogramm 2026 – 2031“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 123 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Innere Sicherheit

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+0,9), aus 13 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 11 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 1 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Polizei auf über 10.500 Kräfte aufstocken

Die SPD will jährlich bis zu 500 Polizeianwärterinnen und -anwärter einstellen, damit in den kommenden Jahren mehr als 10.500 Polizistinnen und Polizisten im Land arbeiten. Zugleich sollen Ausbildung, Arbeitsbedingungen und Vielfalt in der Polizei weiterentwickelt werden.

Die SPD will mehr Polizisten einstellen. Jedes Jahr sollen bis zu 500 neue Leute die Ausbildung beginnen. Bald sollen es über 10.500 Polizisten im Land sein. Mehr Frauen sollen Chefinnen bei der Polizei werden.

Neben den Anwärterstellen sind zusätzliche Stellen für Fachleute sowie mehr Tarif- und Servicepersonal in der Verwaltung geplant. Der direkte Einstieg in die Kriminalpolizei über die sogenannte K-Klasse soll dauerhaft bleiben, und die Studieninhalte sollen laufend an neue Formen von Kriminalität angepasst werden. Das duale Studium Angewandte Informatik mit der Hochschule Mainz soll weiter IT-Fachkräfte für die Polizei gewinnen. Flexible Arbeitszeiten und ein verlässlicher Schichtdienst sollen den Beruf attraktiver machen. Der Frauenanteil in Führungspositionen soll steigen, das Mentoring-Programm läuft weiter, und die Ansprechstelle für LSBTI*-Menschen wird gestärkt.

Originalzitat anzeigen (Seite 73)
„Jedes Jahr stellen wir bis zu 500 neue Anwärterinnen und Anwärter an der Hochschule der Polizei ein.“
Seite 73 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die Zahl der Polizeikräfte soll von gut 10.000 auf über 10.500 steigen, was die Sicherheitsbehörden schrittweise stärkt.

  • Gesellschafteher progressiv

    Mehr Frauen in Führungspositionen und die Stärkung der LSBTI*-Ansprechstelle bauen Gleichstellung und Vielfalt in der Polizei aus.

Ausrüstung und Gebäude der Polizei modernisieren

Die SPD will die Polizei weiter mit moderner Schutzausrüstung, neuen Elektroimpulsgeräten und Bodycams ausstatten und den Fuhrpark erneuern. Auch Dienststellen sollen modernisiert und neue Trainingszentren gebaut werden.

Die SPD will der Polizei bessere Ausrüstung geben. Dazu gehören Schutzkleidung, neue Elektroschock-Geräte und Kameras am Körper. Auch Autos, Hubschrauber und Boote werden erneuert. Wachen werden modernisiert.

Die persönliche Schutzausrüstung soll nach dem Programm höchsten Sicherheitsstandards genügen. Streifenwagen, Polizeihubschrauber und die Boote der Wasserschutzpolizei sollen technisch aktuell und einsatzbereit gehalten werden. Einsatztrainingszentren sind für die Hochschule der Polizei und das Mainzer Polizeipräsidium geplant; die Hochschule soll zusätzlich ein Simulationszentrum erhalten. Polizeigebäude sollen, wo nötig, besser gegen neue und hybride Gefahren gesichert werden. Arbeits- und Gesundheitsschutz einschließlich Prävention sollen gestärkt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 74)
„Wir werden die Beschaffung der Ausstattung für die Bewältigung von lebensbedrohlichen Einsatzlagen, den Rollout eines neuen Distanzelektroimpulsgeräts sowie der neuesten Generation der Bodycam fortsetzen.“
Seite 74 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die laufende Ausstattung der Polizei mit Elektroimpulsgeräten, Bodycams und Schutzausrüstung wird fortgesetzt und erweitert die Mittel der Sicherheitsbehörden schrittweise.

Polizeiarbeit digitalisieren und KI erproben

Die SPD plant ein Digitalisierungspaket für die Polizei, das die Auswertung und Analyse von Daten verbessern und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz erproben soll. Eine Innovationswerkstatt soll neue digitale Werkzeuge entwickeln und in die Praxis bringen.

Die SPD will die Polizei digitaler machen. Die Polizei soll Daten besser auswerten können. Sie soll auch Künstliche Intelligenz testen und nutzen. Eine neue Werkstatt entwickelt dafür Programme.

Das Paket soll auch neue IT-Anwendungen einführen. Die Onlinewache, über die Bürger Anzeigen im Netz erstatten können, soll leichter bedienbar werden und mehr Funktionen erhalten. Über das Vorhaben „Mobiles Arbeiten in der Polizei“ will die SPD Streifendienst und Kriminalpolizei bis Ende 2026 vollständig digital ausstatten. Jede Dienststelle soll eine leistungsfähige IT-Struktur bekommen. Das Programm begründet dies damit, dass Digitalisierung die Polizei modernisiere und die Sicherheit erhöhe.

Originalzitat anzeigen (Seite 75)
„Zudem schnüren wir ein passgenau auf die Polizei ausgerichtetes und umfassendes Digitalisierungspaket, um die Auswerte- und Analysefähigkeit weiter souverän auszubauen“
Seite 75 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die Polizei soll mehr technische Fähigkeiten zur Datenanalyse und KI-Werkzeuge erhalten, was die Möglichkeiten der Sicherheitsbehörden ausbaut.

Bezirksdienst und Kriminalprävention vor Ort ausbauen

Die SPD will die Polizei in Stadtteilen und Dörfern sichtbarer machen und den Bezirksdienst auf mehr als 410 Kräfte aufstocken. Sicherheit in Städten soll gemeinsam mit Kommunen, Ordnungsdiensten und Stadtplanung gestaltet und die Kriminalprävention ausgeweitet werden.

Die SPD will mehr Polizisten in Stadtteilen und Dörfern. Die Menschen sollen die Polizei leichter ansprechen können. Polizei und Gemeinden sollen enger zusammenarbeiten. Es soll mehr Vorbeugung gegen Straftaten geben.

Der Bezirksdienst soll stärker ohne konkreten Anlass, aufsuchend und vorbeugend arbeiten. An Orten mit überdurchschnittlich viel Kriminalität setzt das Programm auf sichtbare Präsenz, Strafverfolgung und Prävention. Gefördert werden sollen Sicherheitskooperationen in den Kommunen, bessere Beleuchtung und das Programm für mobile Zufahrtssperren. Die Kommunale Kriminalprävention soll Gemeinden beim Aufbau eigener Präventionsgremien helfen, etwa um ältere Menschen vor Betrug durch Schockanrufe zu schützen. Polizei und Kommunaler Vollzugsdienst sollen enger zusammenarbeiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 76)
„Wir stärken den Bezirksdienst in unseren Stadtteilen und Dörfern personell auf über 410 Kräfte landesweit“
Seite 76 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mehr Polizeipräsenz im öffentlichen Raum und anlassunabhängige Polizeiarbeit stärken Sicherheit und Ordnung schrittweise, verbunden mit Prävention.

Polizei zur Drohnenabwehr befähigen

Die SPD will die Polizei so schnell wie möglich in die Lage versetzen, Drohnen zu erkennen und abzuwehren. Sie soll damit auf hybride Bedrohungen wie Cyberangriffe, Spionage und Angriffe auf Gebäude vorbereitet sein.

Die SPD will, dass die Polizei Drohnen erkennen und stoppen kann. Das soll schnell gehen. Dafür braucht die Polizei neue Technik. Sie braucht auch neue Fachleute.

Die Abwehr soll herkömmliche und andere Arten von Drohnen umfassen. Das Programm rechnet damit, dass neben der Technik zum Aufspüren und Abwehren auch zusätzliches spezialisiertes Personal nötig wird. Die Polizei soll neue und hybride Gefahren früh erkennen, Schäden verhindern und sich selbst gegen Cyberangriffe, Spionage und Angriffe auf ihre Liegenschaften schützen können.

Originalzitat anzeigen (Seite 76)
„Für die Drohnendetektion und -intervention wollen wir die Polizei schnellstmöglich für die Abwehr konventioneller und nicht-konventioneller Drohnen befähigen.“
Seite 76 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die Polizei erhält eine zusätzliche technische Fähigkeit samt Personal zur Abwehr von Drohnen, was ihre Mittel erweitert.

Polizeirecht um KI-Überwachung und Datenanalyse erweitern

Die SPD will das Polizeirecht des Landes erneut überarbeiten. Bei der nächsten Novelle sollen KI-gestützte Videoüberwachung und nachträgliche biometrische Bilderkennung geprüft werden; die automatisierte Datenanalyse will die Partei einführen und dabei die Hoheit über die Daten wahren.

Die SPD will das Gesetz für die Polizei ändern. Sie prüft Video-Überwachung mit Künstlicher Intelligenz. Sie prüft auch, ob Computer Gesichter auf Bildern später erkennen dürfen. Computer sollen Daten der Polizei automatisch auswerten.

Das Programm begründet die Überarbeitung damit, dass der Rechtsrahmen mit technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen Schritt halten müsse. Rechtliche, technische, personelle und organisatorische Bedingungen sollen fortlaufend an Cyberkriminalität, politisch motivierte Straftaten sowie Hass im Internet angepasst werden. Spezialisierte Ermittlungseinheiten haben sich aus Sicht der SPD bewährt, etwa gegen Kinderpornografie, Wirtschaftskriminalität, Terrorismus und organisierte Kriminalität.

Originalzitat anzeigen (Seite 77)
„Die automatisierte Datenanalyse werden wir angehen bei Wahrung unserer Datensouveränität.“
Seite 77 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mit KI-Videoüberwachung, biometrischer Bilderkennung und automatisierter Datenanalyse würden Überwachungsbefugnisse entstehen, die die Polizei des Landes heute nicht hat.

Extremismus mit allen rechtlichen Mitteln bekämpfen

Die SPD will gegen jede Form von Extremismus vorgehen und dafür alle rechtlichen Möglichkeiten von Sicherheitsbehörden und Verfassungsschutz ausschöpfen. Die größte Gefahr sieht sie im Rechtsextremismus, daneben im Islamismus; zugleich soll die Prävention ausgebaut werden.

Die SPD will Extremismus bekämpfen. Sie sieht die größte Gefahr bei Rechts-Extremen. Auch Islamisten machen ihr Sorge. Die Polizei soll mehr im Internet unterwegs sein. Junge Menschen sollen lernen, Hass im Netz zu erkennen.

Die Sicherheitsbehörden sollen extremistische Bestrebungen besonders beobachten. Die Polizei soll im digitalen Raum präsenter werden, weil Rechtsextreme und Islamisten dort nach Darstellung des Programms junge Menschen beeinflussen und anwerben. Die SPD will die Präventionsarbeit ausweiten und Projekte fördern, die Medienkompetenz stärken. Besonderes Gewicht legt sie darauf, dass junge Menschen eine gefestigte und widerstandsfähige Persönlichkeit entwickeln.

Originalzitat anzeigen (Seite 77)
„Zur Verteidigung unserer Demokratie nutzen wir sämtliche rechtlichen Instrumente, die unseren Sicherheitsbehörden und dem Verfassungsschutz zur Verfügung stehen.“
Seite 77 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Bestehende Befugnisse von Sicherheitsbehörden und Verfassungsschutz sollen voll ausgeschöpft und die Polizeipräsenz im Netz erhöht werden, ergänzt um Prävention.

Verfassungsschutz und Früherkennung von Gefährdern stärken

Die SPD will den Verfassungsschutz personell, organisatorisch, rechtlich und technisch besser ausstatten. Außerdem soll die Polizei möglicherweise gefährliche Personen früher erkennen, auch bei psychischen Auffälligkeiten.

Die SPD will den Verfassungsschutz stärken. Der Verfassungsschutz ist eine Behörde. Sie beobachtet Gefahren für die Demokratie. Die Polizei soll gefährliche Menschen früher erkennen.

Das Programm sieht ein umfassendes Bedrohungsmanagement vor, das vorhandene Strukturen zusammenführt und dauerhaft arbeitet. Die polizeiliche Früherkennung soll auch psychische Auffälligkeiten in den Blick nehmen. Der Verfassungsschutz soll mehr Personal, eine passende Organisation sowie rechtliche und technische Mittel erhalten. Seine Fähigkeit, große Datenmengen auszuwerten und wichtige Teile darin zu finden, soll wachsen.

Originalzitat anzeigen (Seite 78)
„Unseren Verfassungsschutz wollen wir mit Blick auf gegenwärtige Herausforderungen personell wie organisatorisch gut aufstellen und mit den erforderlichen rechtlichen sowie technischen Mitteln ausstatten.“
Seite 78 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mehr rechtliche und technische Mittel für den Verfassungsschutz und eine ausgebaute polizeiliche Früherkennung erweitern die Möglichkeiten der Sicherheitsbehörden schrittweise.

Frauen besser vor Gewalt schützen, Fußfessel einführen

Die SPD will Frauen, die häusliche oder sexuelle Gewalt erlebt haben, besser schützen. Polizei und Justiz sollen dafür geschult werden, und die elektronische Fußfessel nach spanischem Vorbild soll kommen.

Die SPD will Frauen besser vor Gewalt schützen. Polizei und Gerichte sollen dafür Schulungen bekommen. Gewalttäter sollen eine elektronische Fußfessel tragen. Das Gerät zeigt, wo sich der Täter aufhält.

Das Programm verweist auf bisherige Schritte wie die anonyme Spurensicherung nach einem Übergriff und will daran anknüpfen. Polizei und Justiz sollen gezielte Schulungen erhalten, damit Vernehmungen und Verfahren sensibel und respektvoll ablaufen. Die elektronische Fußfessel soll auf Grundlage des Landespolizeigesetzes und neuer Bundesregeln nach dem spanischen Modell eingesetzt werden. Bei diesem Modell wird der Abstand zwischen Täter und Opfer elektronisch überwacht.

Originalzitat anzeigen (Seite 78)
„werden wir zudem die elektronische Fußfessel im Sinne des spanischen Modells umsetzen“
Seite 78 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die elektronische Überwachung von Gewalttätern wird als zusätzliches Instrument der Sicherheitsbehörden im Land umgesetzt.

Wirtschafts- und Jugendkriminalität gezielt bekämpfen

Die SPD will Delikte wie Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Korruption weiter als Schwerpunkt verfolgen und die Ermittlungsfähigkeiten der Polizei dafür bündeln. Gegen Jugendkriminalität setzt sie auf die Häuser des Jugendrechts.

Die SPD will Wirtschafts-Kriminalität stärker verfolgen. Dazu gehören Steuerbetrug, Geldwäsche und Korruption. Die Polizei soll dafür besser ermitteln können. Gegen Jugend-Kriminalität sollen die Häuser des Jugendrechts helfen. Dort arbeiten Polizei, Justiz und Sozialarbeit zusammen.

Nach Darstellung des Programms verursachen Steuerhinterziehung, Geldwäsche, Korruption, Betrug und Untreue hohe Schäden und gefährden Wettbewerb, Sozialsysteme und Vertrauen in den Rechtsstaat. Die Polizei soll ihre Ermittlungskompetenz in diesem Feld ausbauen und zusammenführen. Die Häuser des Jugendrechts sollen als Teil eines Ansatzes aus Vorbeugung, Sozialarbeit und Strafverfolgung gestärkt werden. Initiativen für Childhood-Häuser im Land will die SPD unterstützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 78)
„Wir werden die Ermittlungskompetenzen unserer Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Bereich der Wirtschaftskriminalität weiter gezielt stärken und bündeln.“
Seite 78 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die Strafverfolgung wird durch gebündelte Ermittlungskapazitäten der Polizei schrittweise verstärkt, bei Jugendlichen verbunden mit Prävention.

Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz ausbauen

Die SPD will das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz zu einem Übungs- und Kompetenzzentrum mit etwa 300 Beschäftigten erweitern. Die Ausbildung von Einsatzkräften soll deutlich mehr Plätze bekommen.

Die SPD will das Landesamt für Brand- und Katastrophen-Schutz vergrößern. Dort sollen etwa 300 Menschen arbeiten. Mehr Einsatz-Kräfte sollen dort lernen und üben können.

Das Programm verweist auf die Neuaufstellung des Katastrophenschutzes nach der Flutkatastrophe und will diesen Kurs fortsetzen. Die Akademie für Feuerwehr und Katastrophenschutz soll ihre Leistung schrittweise auf 50.000 Lehrgangsteilnehmenden-Tage ausweiten. Dafür sollen Personal und Infrastruktur geschaffen werden. Geprüft werden auch Schulungen vor Ort und E-Learning.

Originalzitat anzeigen (Seite 79)
„Das Landesamt bauen wir zu einem hochmodernen Übungs- und Kompetenzzentrum mit rund 300 Mitarbeitenden aus und erweitern die Ausbildungskapazitäten.“
Seite 79 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Feuerwehren und kommunalen Bevölkerungsschutz fördern

Die SPD will die Kommunen beim Bevölkerungsschutz weiter finanziell unterstützen und die pauschale Feuerwehrförderung fortführen. Sirenen, Notfall-Anlaufstellen und das Ehrenamt in der Feuerwehr sollen ausgebaut werden.

Die SPD will Feuerwehren in den Gemeinden weiter Geld geben. Es soll mehr Sirenen geben. Für Notfälle soll es überall Anlauf-Stellen für die Menschen geben. Mehr Menschen sollen freiwillig zur Feuerwehr kommen, besonders Frauen und Mädchen.

Die pauschale Förderung für Fahrzeuge und Gebäude der Feuerwehr soll bleiben und an den Bedarf angepasst werden. Geprüft werden eine freiwillige zentrale Beschaffung über das Landesamt und Sammelbestellungen; Gerätehäuser sollen durch Modulbau und Musterhäuser schneller entstehen. Das Land will eigene Ausrüstung und Fahrzeuge bereitstellen, Vorräte anlegen, das Sirenennetz erweitern und landesweit Schutz- und Versorgungsorte einrichten. Eine neue Stabssoftware soll die Koordination in Krisen verbessern, und die Leitstellen sollen baulich und bei der IT besser geschützt werden. Ein Förderprogramm soll Jugend- und Bambini-Feuerwehren aufbauen helfen.

Originalzitat anzeigen (Seite 80)
„Wir führen die pauschale Feuerwehrförderung auf hohem Niveau fort und entwickeln sie bedarfsgerecht weiter.“
Seite 80 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Einsatzkräfte besser vor Angriffen schützen

Die SPD will Übergriffe auf Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und andere Einsatzkräfte verhindern und Respekt ihnen gegenüber fördern. Bei Bedarf will sie Vorstöße auf Bundesebene für höhere Strafen mittragen.

Die SPD will Polizei, Feuerwehr und Rettungs-Kräfte vor Angriffen schützen. Aktions-Tage sollen jungen Menschen Respekt vermitteln. Wenn nötig, will die SPD höhere Strafen für Angreifer unterstützen.

Aus Sicht des Programms verdienen Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und kommunalem Vollzugsdienst besonderen Schutz und Anerkennung. Die landesweiten Aktionstage „Respekt. Bitte!“ sollen weiterentwickelt werden und vor allem junge Leute mit modernen Formaten und Mitmachaktionen ansprechen. Zivilcourage und Rücksichtnahme sollen gefördert werden. Bundesweite Initiativen für einen erweiterten Strafrahmen will die SPD unterstützen, wenn sie das für geboten hält.

Originalzitat anzeigen (Seite 82)
„Wenn geboten, unterstützen wir auch weiterhin bundesweite Initiativen zur Erweiterung des Strafrahmens.“
Seite 82 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die Bereitschaft, höhere Strafrahmen für Angriffe auf Einsatzkräfte zu unterstützen, verschiebt das Strafrecht schrittweise in Richtung Härte.

Hasskriminalität verfolgen und Opfer stärken

Die SPD will Hasskriminalität auf der Straße und im Internet weiter als Schwerpunkt der Justizpolitik verfolgen. Opfer von Gewalt sollen mehr Rechte im Strafverfahren und mehr Beratungsangebote bekommen.

Die SPD will Hass und Hetze schnell bestrafen. Das gilt auf der Straße und im Internet. Besondere Staats-Anwaltschaften sollen sich darum kümmern. Opfer von Gewalt sollen mehr Rechte und mehr Beratung bekommen.

Beleidigungen, Bedrohungen und Volksverhetzung sollen durch spezialisierte Staatsanwaltschaften und enge Abstimmung mit der Polizei rasch geahndet werden. Die Rechte von Gewaltopfern im Strafverfahren sollen wachsen, wobei das Programm den Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen hervorhebt. Beratungsstellen für Betroffene von Hass, Hetze und digitaler Gewalt sollen ausgebaut werden. Auch die Arbeit der oder des Opferbeauftragten des Landes soll gestärkt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 84)
„Mit spezialisierten Staatsanwaltschaften, klaren Verfahren und einer engen Zusammenarbeit von Justiz und Polizei sorgen wir dafür, dass Beleidigungen, Bedrohungen und Volksverhetzung schnell und wirksam verfolgt werden.“
Seite 84 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die schnelle und schwerpunktmäßige Verfolgung von Äußerungsdelikten durch spezialisierte Staatsanwaltschaften stärkt die Strafverfolgung schrittweise.

Strafvollzug auf Resozialisierung ausrichten und modernisieren

Die SPD will einen Strafvollzug, der auf Wiedereingliederung zielt, und dafür Personal, Gebäude und Übergangsmanagement stärken. Statt Ersatzfreiheitsstrafen soll es mehr gemeinnützige Arbeit geben, und die psychiatrische Versorgung von Gefangenen soll besser werden.

Die SPD will Gefängnisse modernisieren. Gefangene sollen später wieder gut in der Gesellschaft leben können. Wer eine Geld-Strafe nicht zahlen kann, muss oft ins Gefängnis. Stattdessen soll es mehr gemeinnützige Arbeit geben. Psychisch kranke Gefangene sollen bessere Hilfe bekommen.

Beschäftigte in den Justizvollzugsanstalten sollen eine Ausstattung erhalten, die stärker ihren Bedürfnissen entspricht, und die Gebäude sollen modernisiert werden. Das Übergangsmanagement soll mehr Personal bekommen, die Bewährungshilfe soll digitaler arbeiten. Alternativen zur Ersatzfreiheitsstrafe hält das Programm für gerechter; sie sollen die Anstalten entlasten und die Wiedereingliederung erleichtern. Die ambulante psychiatrische Versorgung im Vollzug soll professioneller werden, und der Maßregelvollzug soll mehr Plätze erhalten. Geprüft wird eine spezialisierte Begutachtungsstelle für psychiatrische Fragen.

Originalzitat anzeigen (Seite 85)
„Alternativen zum Vollzug von Ersatzfreiheitsstrafen bauen wir aus und schaffen mehr Möglichkeiten für gemeinnützige Arbeit sowie begleitende soziale Angebote.“
Seite 85 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Mehr Alternativen zur Ersatzfreiheitsstrafe und ein Schwerpunkt auf Resozialisierung verringern schrittweise den Freiheitsentzug als Sanktion.

Was sagen die anderen Parteien zur inneren Sicherheit?

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