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CDU zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026: Unser Plan für ein Land, das funktioniert.“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 64 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Landesjagdgesetz ändern und Wolf bejagbar machen

Die CDU will das Landesjagdgesetz ändern, das aus ihrer Sicht gegen die Interessen der Jägerschaft beschlossen wurde. Sie unterstützt die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht und will den Schutzstatus weiterer Arten mit stark gewachsenem Bestand, etwa der Saatkrähe, senken.

Die CDU will das Jagd-Gesetz des Landes ändern. Sie sagt: Das Gesetz ist schlecht für Jäger. Jäger sollen auch Wölfe jagen dürfen. Manche Tiere wie die Saat-Krähe sollen weniger streng geschützt sein.

Das Wildtiermanagement soll sich nach den Verhältnissen in den Regionen richten. Das Land soll die rechtlichen Grundlagen für ein aktives Wolfsmanagement schaffen. Über den Bundesrat will die CDU erreichen, dass der Schutzstatus von Arten wie der Saatkrähe herabgestuft wird; bis dahin sollen Spielräume im Landesrecht für eine Regulierung der Bestände genutzt werden. Begründet wird das mit Konflikten, denen die Landwirtschaft ausgesetzt sei. Kooperationen zwischen Jägerschaft, Forst, Landwirtschaft und Naturschutzverbänden sollen stärker gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 49)
„Wir unterstützen die Initiative der Bundesregierung, den Wolf in das Jagdrecht aufzunehmen, und werden alle landesrechtlichen Voraussetzungen für ein aktives Wolfsmanagement schaffen.“
Seite 49 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Verpflichtende Wasserverbände und Wasserspeicher schaffen

Die CDU will flächendeckend verpflichtende Wasserverbände einrichten, in denen Anlieger am Ober- und Unterlauf eines Gewässers ihr Wassermanagement gemeinsam organisieren. Regenwasser, vor allem im Winter, soll in Becken und Speichern zurückgehalten werden. Begründet wird das mit längeren Trockenzeiten und mehr Starkregen durch den Klimawandel.

Wasser wird knapper. Es gibt auch mehr starken Regen. Die CDU will deshalb Wasser-Verbände zur Pflicht machen. Dort planen Orte am selben Fluss gemeinsam. Regen aus dem Winter soll gespeichert werden. Der Schutz vor Hochwasser soll besser werden.

Vorgesehen sind Rückhaltebecken, Wasserspeicher, der Erhalt bestehender Wehre und eine gesteuerte Versickerung, um mehr Grundwasser zu bilden. Hochwasserschutz und Flutvorsorge sollen strategisch und finanziell ausgebaut werden. Das Land soll die Wasserverbände finanziell und organisatorisch stärker unterstützen. Für die Wasserqualität nennt das Programm moderne Klärtechnik, Grundwasserschutz und die Überwachung von Schadstoffeinträgen. Siedlungen sollen geschützt werden, statt sich von Gewässern und Auen zurückzuziehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Deshalb werden wir verpflichtende Wasserverbände schaffen, damit die Oberlieger eines Gewässersystems und die Unterlieger gemeinsam ihr Wassermanagement planen, bauen und pflegen.“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue Pflichtverbände und mehr Landesgeld für Wasserinfrastruktur und Hochwasserschutz bedeuten zusätzliche öffentliche Organisation und Investitionen.

Wald umbauen, Flächenverbrauch begrenzen

Die CDU will den Wald zu klimastabilen Mischwäldern umbauen und den Schutz vor Waldbränden verbessern. Neue Bau- und Gewerbeflächen sollen sparsam ausgewiesen werden, Städte und Gemeinden mehr Grün erhalten. Holz als Energieträger erkennt das Programm als klimaneutral und erneuerbar an.

Der Wald leidet unter Trockenheit. Die CDU will deshalb mehr Misch-Wald. Der Schutz vor Wald-Bränden soll besser werden. Es soll weniger neues Bauland geben. In Städten soll es mehr Bäume und grüne Dächer geben.

Private und kommunale Waldbesitzer sollen beim Waldumbau unterstützt werden. Brandschutzstreifen, Brandschneisen und zusätzliche Löschwasserteiche sollen Standard werden, Forst und Feuerwehren enger zusammenarbeiten. Bei der Flächennutzung gilt der Vorrang der Innenentwicklung vor neuen Flächen am Ortsrand. In Städten und Gemeinden will die CDU Grünflächen, Dachbegrünung und zusätzliche Bäume fördern. Biotopverbünde sollen gestärkt und landwirtschaftliche Betriebe bei Programmen für Arten- und Landschaftsschutz unterstützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Wir treiben den Waldumbau hin zu klimastabilen Mischwäldern voran, damit unser Wald widerstandsfähig gegenüber Dürre, Trockenstress und sich ausbreitenden Pflanzenkrankheiten wird.“
Seite 52 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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