Artenvielfalt schützen und Lebensräume vernetzen
Die Grünen wollen Arten und Lebensräume stärker schützen und orientieren sich dabei am EU-Renaturierungsgesetz. Schutzgebiete sollen aufgewertet, erweitert und miteinander verbunden werden. Im ganzen Land sollen Naturschutzstationen entstehen.
Die Grünen wollen Tiere und Pflanzen besser schützen. Schutz-Gebiete sollen wachsen und miteinander verbunden sein. In Naturschutz-Gebieten sollen Bauern ökologisch arbeiten. Überall im Land soll es Naturschutz-Stationen geben. Dort arbeiten Fachleute mit Gemeinden und Bauern zusammen.
Mit den Programmen der „Aktion Grün“ sollen Leitarten wie Wildkatze, Feldhamster oder Kiebitz geschützt werden; die Pläne für Natura-2000-Gebiete will die Partei umsetzen und die Biodiversitätsstrategie fortschreiben. Im Mittelpunkt stehen der Biotopverbund, das Moorschutzprogramm, eine vielfältigere Agrarlandschaft sowie der Umbau der Monokulturen im Forst. Landwirtschaft in Naturschutzgebieten soll auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt werden, neue Schutzgebiete sollen dort entstehen, wo Arten besonders bedroht sind. Wildbrücken, Tunnel und Artenhilfsprogramme sollen Lebensräume verbinden. Naturschutzstationen sollen flächendeckend eingeführt werden, und das Koordinationszentrum Luchs und Wolf soll zu einem Kompetenzzentrum für alle konfliktträchtigen Arten werden. Den Vertragsnaturschutz und Modelle wie die „Partnerbetriebe Naturschutz“ will die Partei gemeinsam mit der Landwirtschaft ausbauen.
Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Die Ziele des EU-Renaturierungsgesetzes sind unsere Richtschnur, wir wollen von Feuchtgebieten über Grünland, Ackerland, Wald und urbane Ökosysteme überall Verbesserungen erreichen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mehr Schutzgebiete, Vorgaben zur ökologischen Bewirtschaftung und neue öffentliche Naturschutzstationen erweitern Regulierung und staatliche Leistungen schrittweise.