Faire Löhne sichern, Minijobs zurückdrängen
Die SPD bekennt sich zum gesetzlichen Mindestlohn und will ihn weiterentwickeln. Minijobs sollen deutlich seltener werden und möglichst in reguläre, sozialversicherte Stellen übergehen. Zugleich will sie Arbeitslose, besonders Langzeitarbeitslose, weiter gezielt in Beschäftigung bringen.
Die SPD will faire Löhne. Der Mindest-Lohn soll bleiben und sich weiter entwickeln. Es soll weniger Mini-Jobs geben. Aus Mini-Jobs sollen richtige Stellen mit Sozial-Versicherung werden. Menschen ohne Arbeit sollen Hilfe bei der Job-Suche bekommen.
Die Arbeitsmarktinitiativen des Landes sollen Menschen beim Einstieg und Wiedereinstieg begleiten und in Qualifizierung vermitteln, mit besonderem Blick auf Langzeitarbeitslose. Zugewanderte sollen schnell Arbeit finden; das Programm verweist auf die Jobcoaches für Geflüchtete. Frauen sollen Unterstützung beim Weg aus unfreiwilliger Teilzeit bekommen, flexible Arbeitsmodelle sollen Familie und Beruf besser vereinbar machen. Langjährig Beschäftigte, deren Arbeitsplatz bedroht ist, sollen intensive Hilfe erhalten. Für entsandte und mobile Beschäftigte aus EU-Ländern will die SPD mehr Beratungsangebote.
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„Zugleich wollen wir die Quote der Mini-Jobs deutlich reduzieren und diese, wo möglich, in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung überführen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mindestlohn, weniger Minijobs und aktive Arbeitsmarktpolitik stärken staatliche Vorgaben und Absicherung am Arbeitsmarkt schrittweise.