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SPD zu Finanzen und Steuern

Aus dem Programm „Aus Liebe zum Land. Regierungsprogramm 2026 – 2031“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 123 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Finanzen und Steuern

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Sondervermögen flexibel an Kommunen weitergeben

Die SPD will die Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes über den Rheinland-Pfalz-Plan in Bildung, Klima und Infrastruktur lenken. Die Kommunen sollen das Geld in einem einfachen Verfahren erhalten und selbst entscheiden, wo sie es einsetzen.

Der Bund gibt viel Geld für Investitionen. Ein großer Teil geht an Städte und Gemeinden. Das Land legt noch Geld dazu. Die Gemeinden sollen selbst entscheiden, wofür sie es ausgeben.

Laut Programm gehen in den nächsten zwölf Jahren rund 2,9 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen direkt an die Kommunen. Das Land stellt zusätzlich 600 Millionen Euro bereit. Der Rheinland-Pfalz-Plan soll Investitionen in Bildung, Verkehrswege, klimafreundliche Infrastruktur sowie Städte und Gemeinden ermöglichen. Die SPD will, dass die Investitionen für die Menschen spürbar werden und in den Regionen herausragende Projekte entstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 88)
„Wir setzen auf ein einfaches Verfahren und geben den Kommunen die Flexibilität, die Mittel dort zu investieren, wo der wichtigste Bedarf gesehen wird.“
Seite 88 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Programm setzt auf kreditfinanzierte öffentliche Investitionen und stockt sie mit Landesmitteln auf.

Kommunalfinanzen entlasten, Bund in die Pflicht nehmen

Die SPD will die finanzielle Lage der Kommunen weiter verbessern und den Kommunalen Finanzausgleich bedarfsgerecht ausgestalten. Vom Bund verlangt sie, die Hälfte der kommunalen Altschulden zu übernehmen und neue Aufgaben vollständig zu bezahlen.

Viele Städte und Gemeinden haben zu wenig Geld. Die SPD will ihnen weiter helfen. Der Bund soll die Hälfte der alten Schulden der Gemeinden übernehmen. Wer den Gemeinden neue Aufgaben gibt, soll sie auch bezahlen.

Der Kommunale Finanzausgleich liegt laut Programm 2026 bei über vier Milliarden Euro; er soll überprüft und weiter am Bedarf ausgerichtet werden. Die SPD fordert strikte Konnexität, vor allem bei den vom Bund geregelten Kosten der Sozial- und Jugendhilfe. Bei den Sozialausgaben verlangt sie eine faire Verteilung der Lasten auf Bund, Länder und Kommunen. Zusammen mit den Kommunalen Spitzenverbänden sollen die strukturellen Defizite bei den Sozialausgaben untersucht und Wege zu einer dauerhaften Entlastung erarbeitet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 89)
„Wir erwarten, dass der Bund seiner Verantwortung gerecht wird und die Hälfte der kommunalen Altschulden übernimmt.“
Seite 89 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Mittel von Land und Bund für die Kommunen und eine Schuldenübernahme stärken die öffentliche Hand und ihre Leistungen.

Solide Haushaltspolitik mit Investitionsoffensive verbinden

Die SPD will eine vorausschauende Haushaltsführung mit klaren Prioritäten fortsetzen und zugleich die Investitionsfähigkeit des Landes sichern. Über den Rheinland-Pfalz-Plan sollen 5,4 Milliarden Euro fließen, unter anderem in Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz, Digitalisierung, Gesundheit und Daseinsvorsorge.

Die SPD will sorgfältig mit dem Geld des Landes umgehen. Gleichzeitig soll das Land viel investieren. 5,4 Milliarden Euro sollen in Schulen, Straßen, Klima-Schutz und Gesundheit gehen. Stadt und Land sollen gleich gute Lebens-Bedingungen haben.

Die Investitionsoffensive ist auf die nächsten zwölf Jahre angelegt. Investitionen sollen so gestaltet werden, dass sie langfristig Wertschöpfung bringen und die Spielräume künftiger Generationen erhalten. Öffentliche Mittel sollen gezielt gleiche Lebensverhältnisse in Stadt und Land fördern. Die Haushaltspolitik soll auch bei langsamer wachsenden Einnahmen finanzielle Stabilität gewährleisten.

Originalzitat anzeigen (Seite 96)
„In den kommenden Jahren steht die Sicherung der Investitionsfähigkeit des Landes im Mittelpunkt.“
Seite 96 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Programm setzt auf umfangreiche öffentliche Investitionen in Infrastruktur und Daseinsvorsorge, verbunden mit dem Anspruch stabiler Haushalte.

Steuergerechtigkeit durchsetzen und Finanzverwaltung stärken

Die SPD will, dass alle ihren gerechten Steuerbeitrag leisten, und dafür die Steuer- und Finanzverwaltung weiter stärken. Die Verwaltung soll modernisiert und stärker digitalisiert werden. Die hohen Ausbildungszahlen an der Hochschule für Finanzen in Edenkoben sollen bleiben.

Die SPD will, dass alle ihre Steuern gerecht zahlen. Dafür sollen die Finanz-Ämter stärker werden. Sie sollen moderner und digitaler arbeiten. Das Land soll weiter viele Fach-Leute für die Finanz-Ämter ausbilden.

Nach dem Programm sichert eine gerechte Steuerpolitik verlässliche Einnahmen und Vertrauen in den Staat. Die Finanzverwaltung soll bürgernah und effizient bleiben. Den Standort Edenkoben mit Landesfinanzschule und Hochschule für Finanzen hält die SPD für bedeutend, weil dort der Nachwuchs der Finanzverwaltung studiert und ausgebildet wird. Die derzeitige Zahl an Ausbildungsplätzen soll beibehalten werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 96)
„Wir setzen uns für konsequente Steuergerechtigkeit ein und arbeiten dafür, dass jede und jeder den gerechten Beitrag zum Gemeinwesen leistet.“
Seite 96 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Finanzverwaltung soll gestärkt werden, damit Steuern konsequent erhoben werden, was die Einnahmeseite des Staates schrittweise festigt.

Was sagen die anderen Parteien zu Finanzen und Steuern?

Alle Programme in Rheinland-Pfalz im Vergleich