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AfD zur inneren Sicherheit

Aus dem Programm „Programm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 94 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Innere Sicherheit

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 1 ausgewogen, 5 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 1 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationdeutlich restriktiv (+1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 1 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Polizei auf 10.000 Vollzeitkräfte aufstocken

Die AfD will die Landespolizei von derzeit 9.148 auf 10.000 Vollzeitkräfte vergrößern und Polizisten von Verwaltungsarbeit entlasten. Das Programm begründet dies mit mehr als einer Million Überstunden und dem Ziel, die Sicherheit zu erhöhen.

Die AfD will mehr Polizisten im Land. Es soll 10.000 volle Stellen geben. Heute sind es 9.148. Polizisten sollen weniger Büro-Arbeit machen. So sollen sie mehr Zeit für den Schutz der Bürger haben.

Laut Programm verteilen sich die 9.148 Vollzeitstellen auf rund 9.800 Polizisten, die im Schnitt Überstunden im Umfang von mehr als 2,5 Monaten Dienstzeit angesammelt haben. Die Beamten sollen von Verwaltungsaufgaben befreit werden, damit sie sich auf Schutz und Ermittlung konzentrieren. Die AfD erwartet davon mehr sichtbare Präsenz und kürzere Reaktionszeiten. Ziel ist, dass sich Bürger im öffentlichen Raum ohne Angst bewegen können.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Die AfD wird die Stärke der Polizei auf 10.000 Vollzeitkräfte erhöhen.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die Polizei soll um knapp ein Zehntel wachsen und mehr Präsenz zeigen, was die Sicherheitsbehörden schrittweise stärkt.

Hochschule der Polizei sanieren und erweitern

Die AfD will die Hochschule der Polizei am Flughafen Hahn sanieren und um moderne Trainingsanlagen ergänzen. Das Programm beschreibt die Gebäude als großteils in sehr schlechtem Zustand und sieht in guter Ausbildung einen Beitrag zur inneren Sicherheit.

Die Polizei lernt an einer eigenen Hochschule am Flughafen Hahn. Die AfD sagt: Die Gebäude sind in schlechtem Zustand. Die Partei will sie erneuern. Es soll auch ein neues Zentrum für Einsatz-Training geben.

Die Hochschule ist die zentrale Stätte für Aus- und Fortbildung der Landespolizei und nutzt ein ehemaliges Gelände des US-Militärs. Neben der Sanierung ist ein Einsatztrainingszentrum vorgesehen. Die AfD will die Polizei damit auf gestiegene Anforderungen vorbereiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Die AfD wird die Hochschule der Polizei sanieren und um neue moderne Trainingsmöglichkeiten wie ein Einsatztrainingszentrum erweitern.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mehr Investitionen in Ausbildung und Trainingsanlagen der Polizei stärken die Sicherheitsbehörden innerhalb des bestehenden Systems.

Null-Toleranz-Strategie gegen Straftäter einführen

Die AfD verlangt ein konsequentes Vorgehen gegen Kriminalität mit mehr Polizeipräsenz und erweiterten Eingriffsrechten gegenüber Tatverdächtigen. Zugleich soll die Prävention gestärkt werden. Das Programm verweist auf gestiegene Zahlen bei Gewalt- und Sexualdelikten im Jahr 2024.

Die AfD will streng gegen Straftäter vorgehen. Mehr Polizisten sollen auf Straßen und Plätzen sein. Die Polizei soll mehr Rechte gegen Verdächtige bekommen. Die Partei will auch mehr Vorbeugung gegen Straftaten.

Die Polizei soll vor allem an Kriminalitätsschwerpunkten stärker präsent sein. Ihre Eingriffs- und Durchgriffsrechte sollen an die aus Sicht der AfD veränderte Bedrohungslage angepasst werden. Sexual- und Gewalttaten sollen streng geahndet werden; kulturelle Hintergründe oder Traumata der Täter sollen nach Auffassung der Partei die Strafe nicht mildern. Regelmäßige Lagebilder zur Kriminalität und Dunkelfeldstudien sollen helfen, Strategien und Prävention gezielt auszurichten.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Die AfD fordert eine Null-Toleranz-Strategie gegen Straftäter.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mehr Polizeipräsenz, erweiterte Eingriffsrechte und strengere Ahndung verschieben den heutigen Stand in Richtung Sicherheit und Ordnung.

Regelmäßige Dunkelfeldstudie zur Kriminalität einführen

Die AfD will alle drei Jahre eine Studie zu nicht angezeigten Straftaten durchführen lassen. Weil die Kriminalstatistik nur bekannt gewordene Taten abbildet, soll die Studie das Lagebild vervollständigen und einen gezielten Einsatz der Polizei ermöglichen.

Viele Straftaten zeigt niemand bei der Polizei an. Man nennt das Dunkelfeld. Die AfD will dazu alle drei Jahre eine Studie machen. Dafür werden Opfer befragt. So soll die Polizei besser planen können.

Vorgesehen sind repräsentative Befragungen von Opfern in Landkreisen und kreisfreien Städten. Erfasst werden sollen das Anzeigeverhalten, das Sicherheitsgefühl der Bürger und die Gründe, warum Taten nicht angezeigt werden. Besonders groß ist das Dunkelfeld laut Programm bei Sexualdelikten, Betrug an älteren Menschen und körperlicher Gewalt. Die wissenschaftliche Auswertung soll Polizei und Politik bei der Prävention und beim Einsatz ihrer Mittel helfen.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Darum fordert die AfD, eine opferbezogene Dunkelfeldstudie in Rheinland-Pfalz einzuführen.“
Seite 16 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Polizisten besser bezahlen und freie Heilfürsorge einführen

Die AfD will den Polizeidienst durch höhere Besoldung, ruhegehaltsfähige Zulagen und eine wählbare freie Heilfürsorge attraktiver machen. So sollen weniger Polizisten zum Bund oder in Nachbarländer wechseln und die geplante Personalstärke schneller erreicht werden.

Die AfD will Polizisten mehr Geld zahlen. Zulagen sollen auch für die Pension zählen. Polizisten sollen eine freie Heilfürsorge wählen können. Dabei zahlt das Land die Kosten für die Gesundheit. So sollen mehr Polizisten im Land bleiben.

Die Besoldung soll auf das bundesweite Niveau angehoben werden. Polizeizulagen sollen bei der Berechnung des Ruhegehalts mitzählen. Die freie Heilfürsorge begründet das Programm mit dem besonderen körperlichen Risiko des Berufs, das das Land als Dienstherr mittragen soll, und mit kürzeren Genesungszeiten. Die AfD erwartet, dass weniger ausgebildete Beamte zur Bundespolizei oder nach Hessen und Baden-Württemberg abwandern.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Die AfD wird deshalb für die Landespolizei eine optionale freie Heilfürsorge einführen, um die Gesundheitsversorgung der Polizisten zu verbessern.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Besoldung, pensionswirksame Zulagen und vom Land getragene Heilfürsorge bedeuten zusätzliche öffentliche Ausgaben.

Herkunft von Tatverdächtigen erfassen und benennen

Die AfD will die Herkunft von Tatverdächtigen öffentlich nennen und doppelte Staatsangehörigkeiten in der Kriminalstatistik erfassen. Aus Sicht des Programms entsteht bisher ein verzerrtes Bild, weil Doppelstaatler nur als Deutsche gezählt werden.

Die AfD will die Herkunft von Verdächtigen öffentlich nennen. Die Statistik der Polizei soll auch Menschen mit zwei Pässen eigens zählen. Bisher zählen sie nur als Deutsche. Die Partei sagt: Nur so ist das Bild vollständig.

Die Kriminalstatistik soll ein eigenes Merkmal für Doppelstaatsbürger erhalten. Als Vorbild nennt das Programm Nordrhein-Westfalen. Die AfD verweist darauf, dass der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger 2024 bei 32 Prozent lag, bei einem Bevölkerungsanteil von 14 Prozent. Vollständige Angaben zu Staatsangehörigkeit und Migrationshintergrund seien nötig, um wirksam vorzubeugen und zu ermitteln.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Dazu wird die polizeiliche Kriminalstatistik um den Erfassungsparameter Doppelstaatsbürger erweitert.“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Migrationeher restriktiv

    Herkunft und zweite Staatsangehörigkeit von Tatverdächtigen sollen stärker erfasst und veröffentlicht werden, was Zugewanderte gesondert in den Blick nimmt.

Eigene Grenzpolizei für Rheinland-Pfalz einführen

Die AfD will nach dem Vorbild Bayerns eine Landesgrenzpolizei schaffen und die Grenzen zu Frankreich, Luxemburg und Belgien überwachen, etwa mit Drohnen. Das Programm begründet dies mit grenzüberschreitender Kriminalität wie der Sprengung von Geldautomaten.

Rheinland-Pfalz grenzt an Frankreich, Luxemburg und Belgien. Die AfD will dafür eine eigene Grenz-Polizei gründen. Bayern hat so eine Polizei schon. Auch Drohnen sollen die Grenze überwachen. Das soll gegen Banden aus dem Ausland helfen.

Die Grenze des Landes zu den drei Nachbarstaaten ist laut Programm rund 290 Kilometer lang und gilt der AfD als Brennpunkt transnationaler Kriminalität. Die neue Grenzpolizei soll die Grenze und das grenznahe Gebiet überwachen. Technische Überwachung, zum Beispiel durch Drohnen, soll hinzukommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Die AfD will nach bayerischem Vorbild eine rheinland-pfälzische Grenzpolizei einführen.“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

    Eine neue Polizeieinheit und Drohnenüberwachung an der Grenze, die es im Land heute nicht gibt, weiten Befugnisse und Überwachung aus.

  • Europaeher weniger EU

    Stärkere Überwachung von Binnengrenzen zu EU-Nachbarn betont landeseigene Kontrolle gegenüber dem offenen Schengen-Raum.

Feuerwehren besser ausstatten und Akademie modernisieren

Die AfD will Ausbildung und Ausrüstung der freiwilligen und hauptberuflichen Feuerwehren verbessern und die Feuerwehr- und Katastrophenschutzakademie in Koblenz ausbauen. Das Programm hält Investitionen in Gebäude und Technik für nötig, um Einsatzkräfte gut vorzubereiten.

Die AfD will die Feuerwehren besser ausrüsten. Die Feuerwehr-Schule in Koblenz soll ein neues Gebäude bekommen. Freiwillige Feuerwehren sollen Fahrzeuge für Gelände und Hochwasser bekommen. Berufs-Feuerwehrleute sollen eine freie Heilfürsorge wählen können.

An der Akademie in Koblenz soll ein neues Hörsaalgebäude sofort gebaut werden, dazu kommen Unterkünfte und Sanitäranlagen. Einsatzfahrzeuge sollen landesweit gesammelt bestellt und vereinheitlicht werden, um die Kosten zu senken. Freiwillige Feuerwehren sollen Fahrzeuge erhalten, die im Gelände und bei Hochwasser einsetzbar sind. Für die Berufsfeuerwehr ist eine wählbare freie Heilfürsorge geplant, damit Kräfte nicht in andere Länder oder zu Betriebsfeuerwehren wechseln.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Die AfD wird die Freiwilligen Feuerwehren mit geländegängigen und watfähigen Fahrzeugen ausstatten.“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Zusätzliche Landesinvestitionen in Gebäude, Fahrzeuge und Heilfürsorge erweitern öffentliche Leistungen.

Justizvollzugsdienst besser ausstatten und bezahlen

Die AfD will den Dienst in den Gefängnissen attraktiver machen. Bedienstete sollen eine eigene Schutzausrüstung bekommen, zwischen Beihilfe und freier Heilfürsorge wählen können und die sogenannte Gitterzulage soll wieder für die Pension zählen. Das Programm begründet dies mit vielen unbesetzten Stellen und gestiegener Gewalt in den Anstalten.

Die AfD will die Arbeit im Gefängnis besser machen. Jeder Mitarbeiter soll eigene Schutz-Kleidung bekommen. Eine Zulage soll später auch für die Pension zählen. Die Partei sagt: Es fehlen viele Mitarbeiter, und die Arbeit ist gefährlicher geworden.

Nach dem Programm fehlt es im Justizvollzug an passender Schutzkleidung wie stichfesten Westen, weil es keine persönlich zugeteilte Ausrüstung gibt. Wer Kontakt zu Gefangenen hat, soll deshalb eine eigene Ausrüstung erhalten. Bedienstete sollen statt der Beihilfe im Krankheitsfall eine freie Heilfürsorge wählen dürfen. Die Gitterzulage soll wieder ruhegehaltsfähig werden, wie es laut Programm in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg der Fall ist. Damit will die AfD verhindern, dass Bewerber und Beschäftigte in andere Bundesländer abwandern.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Die AfD fordert, jeden JVA-Bediensteten, der mit Gefangenen in Kontakt kommt, mit persönlicher Schutzausrüstung auszustatten.“
Seite 21 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Opferschutz vor Täterschutz stellen

Die AfD will, dass der Schutz von Opfern Vorrang vor dem Schutz von Tätern erhält. Opfer und Angehörige sollen besser betreut werden, Straftäter sollen strenger behandelt werden. Für verurteilte ausländische Straftäter sollen die Hürden für Ausweisung und Abschiebung stark sinken.

Die AfD will Opfer von Straftaten besser schützen und betreuen. Mit Tätern will sie strenger umgehen. Ausländer, die verurteilt wurden, sollen leichter abgeschoben werden können. Kriminelle sollen keinen deutschen Pass bekommen.

Das Programm beschreibt eine Zunahme von Gewalt- und Sexualdelikten und sieht Opfer dadurch stärker psychisch belastet und oft allein gelassen. Die AfD fordert deshalb eine bessere Versorgung von Opfern und ihren Angehörigen. Die Justiz soll Instrumente erhalten, die mögliche Täter und Wiederholungstäter abschrecken. Bei ausländischen Straftätern sollen bürokratische Hindernisse wegfallen, die Voraussetzungen für Ausweisung und Abschiebung deutlich gesenkt und Einbürgerungen von Kriminellen ausgeschlossen werden. Davon erwartet die Partei mehr Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum und weniger Opfer.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Ausweisungs- und Abschiebevoraussetzungen für verurteilte ausländische Straftäter sind drastisch herabzusetzen, Einbürgerungen nachweislich Krimineller sind zu verhindern.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die Justiz soll stärker auf Abschreckung setzen und strenger mit Straftätern umgehen, was die Ordnungsseite schrittweise stärkt.

  • Migrationdeutlich restriktiv

    Die Voraussetzungen für Ausweisung und Abschiebung verurteilter Ausländer sollen drastisch gesenkt werden, was die heutige Rechtslage deutlich verschärft.

Geltendes Waffenrecht beibehalten

Die AfD lehnt eine Verschärfung des Waffenrechts ab und will die heutigen Regeln behalten. Aus ihrer Sicht geht die Gefahr meist von illegal beschafften Waffen aus, nicht von registrierten. Dagegen will sie mit härteren Strafen für illegalen Waffenbesitz und den Einsatz von Schusswaffen bei Straftaten vorgehen.

Die AfD will das Waffen-Recht nicht strenger machen. Sie sagt: Gefährlich sind vor allem illegale Waffen. Wer eine Waffe illegal besitzt, soll härter bestraft werden. Jäger und andere legale Besitzer sollen ihre Waffen behalten können.

Das Programm hält das Waffenrecht bereits für sehr streng und meint, schärfere Regeln träfen vor allem Menschen, die beruflich Waffen brauchen, etwa Jäger. Statt neuer Auflagen sollen die Strafgesetze für illegalen Schusswaffenbesitz und für Straftaten mit Schusswaffen verschärft werden. In der Statistik soll künftig unterschieden werden, ob eine Tatwaffe legal oder illegal im Besitz war. Auch der kleine Waffenschein soll bleiben, damit Waffen zur Selbstverteidigung zugänglich sind.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Die AfD setzt sich daher für eine Beibehaltung der bestehenden waffenrechtlichen Regelungen ein.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen

    Das Waffenrecht soll gegen Verschärfungen unverändert bleiben, zugleich sollen Strafen für illegalen Waffenbesitz steigen, sodass sich beide Richtungen ausgleichen.

Gewalt gegen medizinisches Personal konsequent bestrafen

Die AfD will Gewalt und Drohungen gegen Beschäftigte in Kliniken, Praxen und im Rettungsdienst konsequent ahnden lassen. Zugleich soll in der Bevölkerung für einen respektvollen Umgang geworben werden.

Viele Beschäftigte in Kliniken und Praxen erleben Gewalt. Auch Rettungskräfte sind betroffen. Die AfD will, dass Täter streng bestraft werden. Außerdem soll für mehr Respekt geworben werden.

Laut Programm haben mehr als 90 Prozent der Beschäftigten in Klinik, Praxis und Rettungsdienst Gewalt oder Drohungen durch Patienten, Angehörige oder Unbeteiligte erlebt. Die AfD will das Bewusstsein für das Problem schärfen. Mehr Sicherheitspersonal, Personenschützer und Kurse zur Selbstverteidigung hält sie nicht für die richtige Strategie zur Vorbeugung. Diese Orte sollen von Vertrauen, Respekt und Sicherheit geprägt sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 84)
„Wer Gewalt androht oder verübt, muss mit entsprechenden Sanktionen und der vollen Härte der Justiz konsequent bestraft werden.“
Seite 84 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Gefordert wird eine strengere Ahndung im Rahmen des bestehenden Strafrechts, was Sicherheit und Ordnung stärker betont.

Was sagen die anderen Parteien zur inneren Sicherheit?

Alle Programme in Rheinland-Pfalz im Vergleich