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CDU zu Finanzen und Steuern

Aus dem Programm „Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026: Unser Plan für ein Land, das funktioniert.“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 64 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Finanzen und Steuern

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Keine Steuererhöhungen, Stromsteuer für alle senken

Die CDU schließt für Rheinland-Pfalz neue Steuern, neue Abgaben und Steuererhöhungen aus. Über den Bundesrat will sie zudem erreichen, dass die Stromsteuer für alle sinkt. Das soll private Haushalte entlasten und die Betriebe wettbewerbsfähiger machen.

Die CDU verspricht: Es gibt keine neuen Steuern im Land. Bestehende Steuern sollen nicht steigen. Außerdem soll die Steuer auf Strom für alle sinken. Dann zahlen Haushalte und Betriebe weniger für Energie.

Die Stromsteuersenkung soll über eine Initiative im Bundesrat, der Länderkammer, angestoßen werden. Sie soll für alle gelten, also für private Haushalte wie für Unternehmen. Das Programm begründet seine Linie damit, dass Wohlstand von Menschen und Unternehmen erarbeitet werde und nicht vom Staat komme. Mit einer aktiveren Standortpolitik will die Partei in den Wettbewerb mit den Nachbarländern treten.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„Mit der CDU wird es in Rheinland-Pfalz keine neuen Steuern, Abgaben oder Steuererhöhungen geben.“
Seite 19 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Der Ausschluss höherer Steuern und Abgaben und eine niedrigere Stromsteuer verschieben die Politik in Richtung geringerer Abgabenlast.

Kommunalen Finanzausgleich grundlegend reformieren

Die CDU will den Kommunalen Finanzausgleich neu ordnen: Kommunen sollen mehr frei verfügbares Geld statt vieler einzelner Förderprogramme erhalten. Wer ihnen Aufgaben überträgt oder Standards anhebt, soll diese auch bezahlen. Ziel ist, dass Städte, Gemeinden und Kreise wieder aus eigener Kraft investieren können.

Das Land gibt den Städten und Gemeinden Geld. Die CDU will diese Verteilung neu regeln. Die Gemeinden sollen mehr Geld zur freien Verwendung bekommen. Sie sollen selbst entscheiden, wofür sie es nutzen. Gibt das Land neue Aufgaben, muss es dafür zahlen.

Die Reform ist Kern eines Rheinland-Pfalz-Plans „Heimat“ unter dem Motto „aktivieren statt alimentieren“. Die Mindestfinanzausstattung soll neu berechnet und jedes Jahr angepasst werden. Für besonders belastete Kommunen ist ein dauerhafter Härtefallfonds vorgesehen. Landesgesetze sollen verbindlich darauf geprüft werden, ob das Land die Kosten übertragener Aufgaben trägt (Konnexität). Zudem will die CDU Standards überprüfen, Verfahren vereinfachen, die Vorfinanzierung von Landesanteilen durch Kommunen beenden und Fördergeld binnen eines Jahres nach Abschluss einer Maßnahme auszahlen.

Originalzitat anzeigen (Seite 54)
„Mehr allgemeine Finanzzuweisungen ersetzen kleinteilige Förderprogramme. Kommunen entscheiden selbst, wofür sie ihre Mittel einsetzen“
Seite 54 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Straßenausbaubeiträge abschaffen

Die CDU will die Straßenausbaubeiträge vollständig abschaffen. Der Ausbau soll stattdessen aus allgemeinen Landesmitteln bezahlt werden, weil Straßen nach Auffassung des Programms zur öffentlichen Grundversorgung gehören und nicht Sache einzelner Anlieger sind.

Anwohner müssen heute für den Ausbau ihrer Straße mitbezahlen. Die CDU will das abschaffen. Das Land soll das Geld dafür geben. Die CDU sagt: Straßen sind für alle da.

Die Finanzierung soll über eine dauerhafte Investitionskostenpauschale laufen, die nicht Teil des Kommunalen Finanzausgleichs ist. Die Kommunen sollen weiter selbst über Planung und Ausbau entscheiden. Das Programm verspricht sich davon eine Entlastung der Bürgerinnen und Bürger und den Wegfall von Verwaltungsverfahren.

Originalzitat anzeigen (Seite 54)
„Wir schaffen die Straßenausbaubeiträge endgültig ab. Straßen sind Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und keine Privatangelegenheit einzelner Anlieger.“
Seite 54 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Eine Abgabe für Anlieger entfällt ganz, zugleich übernimmt der Staat die Kosten aus allgemeinen Mitteln, sodass sich Entlastung und mehr öffentliche Finanzierung die Waage halten.

Haushalt offenlegen und Rücklagen investieren

Die CDU will den Landeshaushalt transparent machen und nicht genutzte Mittel für Investitionen einsetzen. Aus ihrer Sicht nimmt das Land genug Geld ein, gibt es aber nicht für Zukunftsaufgaben aus.

Die CDU sagt: Das Land hat genug Geld. Es gibt das Geld aber nicht aus. Die CDU will zeigen, wo Geld im Haushalt liegen bleibt. Dieses Geld soll in Straßen, Schulen und Sicherheit fließen. Auch die Städte und Gemeinden sollen davon etwas haben.

Das Programm verweist auf Überschüsse des Landes seit 2016 und zugleich auf den nach seiner Darstellung größten Investitionsstau im Ländervergleich. Rücklagen und nicht ausgegebene Haushaltsmittel hätten Rekordstände erreicht. Die CDU will offenlegen, welche Gelder gebunden, blockiert oder nicht abgerufen sind. Haushaltsausgabereste, also aus Vorjahren übertragene Mittel, sollen aufgelöst werden, wenn sie andere Investitionen behindern. Das Geld soll in Infrastruktur, Bildung, Sicherheit und Kommunen fließen.

Originalzitat anzeigen (Seite 62)
„Wir setzen auf verlässliche Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Sicherheit und Kommunen statt auf Rücklagenpolitik ohne Umsetzung.“
Seite 62 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Rücklagen und liegengebliebene Mittel sollen in höhere öffentliche Investitionen fließen, statt angespart zu bleiben.

Was sagen die anderen Parteien zu Finanzen und Steuern?

Alle Programme in Rheinland-Pfalz im Vergleich