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parteiprogramm

AfD zu Arbeit und Sozialem

Aus dem Programm „Programm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 94 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Arbeit und Soziales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Landesblindengeld auf 600 Euro erhöhen

Die AfD will das Landesblindengeld von 410 auf mindestens 600 Euro anheben und künftig an die Inflation koppeln. Sie begründet das damit, dass der Betrag seit 2003 nicht angepasst wurde. Zusätzlich soll es ein eigenes Taubblindengeld geben.

Blinde Menschen bekommen vom Land Geld. Das sind heute 410 Euro. Die AfD will mindestens 600 Euro zahlen. Das Geld soll mit den Preisen steigen. Menschen, die blind und taub sind, sollen ein eigenes Geld bekommen.

Die Erhöhung soll bis zum Ende der Wahlperiode erfolgen. Danach soll der Betrag automatisch mit der Inflationsrate steigen. Das Blindengeld soll von den Pflegeleistungen entkoppelt werden. Das Taubblindengeld soll sich am Berliner Modell orientieren und deutlich höher sein als die Summe der Beträge für Blinde und Gehörlose. Andere Anspruchsberechtigte nach dem Landespflegegeldgesetz sollen anteilig ebenso bessergestellt werden. Allgemein will die AfD Teilhabe und Selbstständigkeit von Menschen mit Behinderung stärken und nennt Barrierefreiheit als Voraussetzung.

Originalzitat anzeigen (Seite 87)
„Die AfD wird das Landesblindengeld bis zum Ende der Legislaturperiode auf mindestens 600 Euro anheben.“
Seite 87 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Eine Landesleistung soll um fast die Hälfte steigen und eine neue Leistung für Taubblinde hinzukommen, was einen deutlichen Ausbau staatlicher Sozialleistungen bedeutet.

Rechnungshof soll Behindertenwerkstätten prüfen dürfen

Die AfD will dem Landesrechnungshof erlauben, vom Land geförderte Werkstätten für Menschen mit Behinderung ohne besonderen Anlass zu prüfen. So soll sichergestellt werden, dass das Geld bei den betreuten Menschen ankommt.

Das Land gibt Geld an Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Der Rechnungshof soll diese Werkstätten jederzeit prüfen dürfen. Der Rechnungshof kontrolliert, wie Geld vom Land ausgegeben wird. Die AfD sagt: So kommt das Geld bei den Menschen an.

Nach Darstellung des Programms haben frühere Landesregierungen ein solches Prüfrecht verweigert. Die AfD hält es bei Empfängern öffentlicher Zuwendungen für selbstverständlich. Die Prüfungen sollen verhindern, dass Landesmittel in hohe Gehälter der Geschäftsführung, ineffiziente Strukturen oder zweckfremde Verwendungen fließen. Davon sollen die Beschäftigten der Werkstätten und ihre Familien profitieren.

Originalzitat anzeigen (Seite 88)
„Die AfD wird dem Rechnungshof das Recht einräumen, die WfbM anlasslos zu prüfen.“
Seite 88 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Gutachter bei Berufskrankheiten per Los bestimmen

Die AfD will, dass Berufsgenossenschaften ihre medizinischen Gutachter nicht mehr selbst aussuchen. Stattdessen sollen diese ausgelost werden. Das soll die Gutachter unabhängig machen und Betroffene von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten stärken.

Manche Menschen werden durch ihre Arbeit krank. Dann prüft ein Gutachter den Fall. Heute wählt die Berufs-Genossenschaft den Gutachter aus. Die AfD will: Das Los soll den Gutachter bestimmen. So sollen Gutachter unabhängig sein.

Das Programm schildert, dass berechtigte Ansprüche vor Gericht scheitern, wenn bestellte Gutachter einen Zusammenhang mit dem Beruf verneinen. Gutachter, die häufig Erkrankungen anerkennen, würden oft nicht mehr beauftragt. Ein Losverfahren ist aus Sicht der AfD der einzige Weg zu unabhängigen Bewertungen. Zahlen die Berufsgenossenschaften ordnungsgemäß, würden zudem die übrigen Sozialversicherungen entlastet.

Originalzitat anzeigen (Seite 88)
„dass die Berufsgenossenschaften die Gutachter nicht mehr selbst auswählen, sondern sie ihnen per Losverfahren zugeteilt werden“
Seite 88 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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