Handwerk stärken, keine Tarifpflichten des Landes
Die CDU will das Handwerk politisch bevorzugt behandeln, die Meisterpflicht stärken und die duale Ausbildung aufwerten. Eigene Landesregeln zur Tarifbindung, die über Bundesrecht hinausgehen, lehnt sie ab und setzt auf die Tarifautonomie der Sozialpartner.
Die CDU will das Handwerk stärken. Die Meister-Pflicht soll wichtiger werden. Das Land soll keine eigenen Regeln zu Tarif-Verträgen machen. Arbeitgeber und Gewerkschaften sollen das selbst regeln.
Das Programm kündigt an, die Anliegen des Handwerks politisch vorrangig zu behandeln. Die Meisterpflicht soll gestärkt und die duale Ausbildung aufgewertet werden. Bei den Arbeitsbedingungen setzt die CDU auf die Selbstverwaltung von Arbeitgebern und Gewerkschaften. Zusätzliche Pflichten zur Tarifbindung auf Landesebene, die über die Regeln des Bundes hinausgehen, lehnt sie ab. Tarifautonomie und Zusammenarbeit gelten ihr als Basis für faire Arbeitsbedingungen und stabile Wirtschaft.
Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Landesrechtliche Sonderwege wie zusätzliche Tarifbindungspflichten über das Bundesrecht hinaus lehnen wir ab.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Der Punkt lehnt zusätzliche Tarifbindungspflichten des Landes ab und setzt auf weniger staatliche Vorgaben für Betriebe.