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FDP zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Von hier aus weiter. Landtagswahlprogramm der Freien Demokraten Nordrhein-Westfalen (Beschlussfassung vom 22. Januar 2022)“

Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2022, 15. Mai 2022Original-PDF, 96 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Sportland NRW und Großveranstaltungen fördern

Die FDP will Leistungs- und Breitensport ausgewogen fördern und den Landessportbund finanziell absichern. Nordrhein-Westfalen soll weiter große Sportereignisse ausrichten; eine spätere Olympiabewerbung sieht die Partei positiv.

Die FDP will den Sport in NRW fördern. Spitzen-Sport und Sport für alle sollen beide Geld bekommen. NRW soll große Sport-Ereignisse ausrichten. Die FDP findet auch eine Bewerbung für Olympia gut.

Der Plan „Nr. 1 Sportland NRW“ soll fortgeschrieben werden, um dem Landessportbund Planungssicherheit zu geben. Die FDP unterstützt die World University Games 2025 an Rhein und Ruhr und steht einer späteren Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele offen gegenüber. Für den Nachwuchs im Leistungssport soll eine bedarfsgerechte Infrastruktur bereitstehen. Junge Talente sollen zugleich durch Schule und Ausbildung für die Zeit nach der Sportkarriere abgesichert sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 51)
„Wir wollen, dass unser Land auch künftig Gastgeber von herausragenden Sportereignissen ist.“
Seite 51 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Gewalt und Diskriminierung im Sport vorbeugen

Die FDP will den Schutz vor körperlicher und seelischer Gewalt im Sport sichern. Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt, Mobbing, Diskriminierung und Rassismus sollen im Sportplan des Landes verankert bleiben.

Im Sport gibt es manchmal Gewalt und Ausgrenzung. Die FDP will Kinder und Jugendliche davor schützen. Vereine sollen achtsam miteinander umgehen. Das Land soll dabei weiter helfen.

Das Programm verweist auf rassistische und diskriminierende Vorfälle sowie auf Fälle sexuellen Missbrauchs im Profi- und Amateursport. Die bestehende Präventionsarbeit des Landessportbunds mit Landesunterstützung soll weiterlaufen. Über die Fortschreibung des Plans „Nr. 1 Sportland NRW“ will die FDP konkrete Schritte sichern und landesweit eine achtsame Vereinskultur fördern.

Originalzitat anzeigen (Seite 51)
„konkrete Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt und zum entschlossenen Entgegentreten bei Mobbing, Diskriminierung und Rassismus auch zukünftig sicherstellen“
Seite 51 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Die Arbeit gegen Diskriminierung und Rassismus im Sport soll fortgeführt und flächendeckend gefördert werden.

Bewegung und Schwimmfähigkeit von Kindern fördern

Die FDP will, dass alle Kinder bis zum Ende der Grundschule sicher schwimmen können, und plant dafür ein „Jahr des Schwimmens“. Außerdem soll das Programm „Sportplatz Kommune“ landesweit gelten, um Bewegungsmängeln bei Kindern zu begegnen.

Viele Kinder können nicht gut schwimmen. Die FDP will das ändern. Jedes Kind soll nach der Grundschule sicher schwimmen können. Kinder sollen sich auch insgesamt mehr bewegen.

Aus Sicht des Programms ist der Landesaktionsplan zum Schwimmenlernen durch die Corona-Beschränkungen ins Stocken geraten. Die FDP will mehrere Wege nutzen, um Schwimmen zu vermitteln; als sicher gilt ihr, wer das Bronze-Abzeichen hat. Gegen Haltungsschäden, Koordinationsschwächen, geringe Ausdauer und Übergewicht soll „Sportplatz Kommune“ auf das ganze Land ausgedehnt werden. Vor Ort sollen Grün- und Freiflächen für Bewegung bleiben oder entstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 51)
„Es bleibt unser Ziel, dass jedes Kind am Ende der Grundschulzeit sicher schwimmen kann.“
Seite 51 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Sportstätten und Schwimmbäder weiter modernisieren

Die FDP will das Landesprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ auswerten und Sportanlagen weiter sanieren und ausbauen. Besonders im Blick stehen die Schwimmbäder.

Die FDP will Sport-Anlagen weiter erneuern. Das Land soll prüfen, was das bisherige Programm gebracht hat. Vor allem Schwimm-Bäder sollen besser werden.

Das Programm verweist auf das Investitionsprogramm des Landes mit 300 Millionen Euro, das nach Darstellung der FDP den Verfall der knapp 38.000 Sportstätten gestoppt hat. Nach einer Auswertung sollen Sanierung, Modernisierung und Ausbau am Bedarf ausgerichtet weitergehen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Bäderinfrastruktur.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„die Sportstätteninfrastruktur bedarfsorientiert weiter sanieren, modernisieren und zukunftsweisend ausbauen“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Investitionen in Sportstätten sollen fortgesetzt und ausgebaut werden.

Lebensmittelverschwendung verringern, Ernährungsbildung fördern

Die FDP will Lebensmittelverschwendung durch Aufklärung der Verbraucher und Anreize für Supermärkte und Restaurants senken. Ernährungsbildung soll schon in der frühkindlichen Bildung beginnen und die Wertschätzung für Lebensmittel erhöhen.

In Deutschland landet viel Essen im Müll. Die FDP will die Menschen besser informieren. Zum Beispiel über das Mindest-Haltbarkeits-Datum. Supermärkte und Restaurants sollen Anreize bekommen. Kinder sollen früh etwas über gesundes Essen lernen.

Laut Programm werden in Deutschland jährlich rund zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, mehr als die Hälfte davon in Privathaushalten. Als Ursachen nennt es falsche Lagerung, schlechte Einkaufsplanung und ein Missverständnis des Mindesthaltbarkeitsdatums. Informationskampagnen und Anreize für Handel und Gastronomie sollen dem entgegenwirken. Außerdem sollen öffentlich zugängliche Informationen über gesunde Ernährung bereitstehen, und Ernährungsbildung soll bereits bei kleinen Kindern ansetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 59)
„Hier müssen Verbraucherinnen und Verbraucher zum Beispiel mittels Informationskampagnen stärker sensibilisiert werden.“
Seite 59 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Bestattungsgesetz liberalisieren

Die FDP will das Bestattungsrecht lockern. Geprüft werden soll, ob Urnen künftig auch auf privaten Grundstücken beigesetzt werden dürfen, und Friedhöfe sollen auch von Privaten betrieben werden können.

Die FDP will die Regeln für Bestattungen lockern. Sie will prüfen, ob Urnen auf privatem Boden liegen dürfen. Auch private Firmen sollen Friedhöfe betreiben dürfen.

Das Programm stellt das Vorhaben unter den Gedanken der Selbstbestimmung über den Tod hinaus. Die Beisetzung von Urnen auf Privatgrund soll zunächst geprüft werden. Die Trägerschaft von Friedhöfen soll für Dritte wie private Unternehmen geöffnet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 78)
„Wir setzen uns für eine Liberalisierung des Bestattungsgesetzes ein. So soll geprüft werden, ob künftig eine Urnenbestattung auch auf privatem Grund erfolgen kann.“
Seite 78 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Friedhöfe sollen künftig auch von privaten Unternehmen getragen werden können, was eine bisher öffentliche oder kirchliche Aufgabe für den Markt öffnet.

  • Gesellschafteher progressiv

    Die Lockerung der Friedhofspflicht für Urnen würde überlieferte Bestattungsregeln zugunsten individueller Entscheidung öffnen.

Verbraucher- und Schuldnerberatung ausbauen

Die FDP will die digitale Beratung der Verbraucherzentralen ausweiten und die Schuldnerberatung in den Kommunen stärken. Sie setzt auf Information und Beratung statt auf Bevormundung.

Die FDP will mehr Beratung für Verbraucher im Internet. Man soll schneller einen Termin bekommen. Auch Menschen mit Schulden sollen bessere Hilfe bekommen. Die FDP will Menschen informieren und nicht bevormunden.

Sämtliche Angebote der Verbraucherzentralen sollen auch online bereitstehen, als Termin oder als jederzeit abrufbare Information. Das soll Termine beschleunigen und mehr Themen abdecken. Bei der Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung sollen parallele Strukturen zusammengeführt werden. Die FDP begründet das mit dem Ziel einer zweiten Chance für Menschen in finanzieller Notlage.

Originalzitat anzeigen (Seite 85)
„Alles, was offline angeboten wird, sollte auch online verfügbar sein, entweder als Beratungstermin oder als Informationsangebot on demand.“
Seite 85 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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