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parteiprogramm

SPD zur Familie

Aus dem Programm „Fortschritt, der alle mitnimmt. Regierungsprogramm der SPD Niedersachsen 2022–2027“

Landtagswahl Niedersachsen 2022, 9. Oktober 2022Original-PDF, 71 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Familienzentren ausbauen und Familienerholung fördern

Die SPD will Familienzentren zu Beratungsstellen ausbauen, die Schule, Kita, Jugendarbeit und Frühe Hilfen miteinander verbinden. Wo es keine gibt, sollen neue entstehen. Zudem sollen mehr Familien an Freizeiten und Urlaubsangeboten teilnehmen können.

Familien-Zentren sollen Familien besser beraten. Sie sollen Schule, Kita und Jugend-Arbeit verbinden. Wo es kein Familien-Zentrum gibt, soll eines entstehen. Familien mit wenig Geld sollen leichter Urlaub machen können.

Laut Programm fehlt es den vielen Akteuren in Niedersachsen an Abstimmung; Familienzentren und Schulsozialarbeit sollen deshalb zu Knotenpunkten werden. Bestehende kommunale Netzwerke werden eingebunden. Die SPD will prüfen, wie sich Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser ergänzen können. Informationsangebote für Familien und Ältere sollen wachsen, etwa durch eine Väter-App oder eine Elterninfo-App. Mit Familien- und Wohlfahrtsverbänden sollen mehr Familienfreizeiten und Familienurlaube möglich werden, vor allem für Alleinerziehende, kinderreiche und einkommensschwache Familien.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Die Familienzentren werden wir zu starken Beratungsstellen in der Vernetzung von Schule, Kita, Jugendarbeit und Frühen Hilfen machen.“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Zusätzliche Familienzentren und geförderte Erholungsangebote erweitern öffentliche Leistungen für Familien.

Kinderrechte stärken und im Grundgesetz verankern

Die SPD will Beteiligungsrechte von Kindern und die Beachtung des Kindeswohls nach der UN-Kinderrechtskonvention auf allen Ebenen verbessern. Sie unterstützt, Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen.

Kinder haben eigene Rechte. Die SPD will diese Rechte stärken. Kinder sollen mehr mitreden dürfen. Die Kinder-Rechte sollen auch im Grundgesetz stehen.

Das Programm sieht vor, Interessenvertretungen für Kinder im Land und in den Kommunen aufzubauen. Auch die Selbstorganisation von Kindern und Jugendlichen in Bildungseinrichtungen und in der Jugendhilfe soll unterstützt werden. Beteiligungsrechte sollen in Landesverfassungen und Kommunalverfassungen festgeschrieben werden. In Schulen und Kitas soll das Recht auf Beteiligung und auf Information über die UN-Konvention fest verankert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 44)
„Die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz unterstützen wir mit voller Kraft.“
Seite 44 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Eigene Rechte und mehr Mitsprache für Kinder in Verfassungen zu verankern, erweitert Selbstbestimmung gegenüber dem heutigen Stand.

Kinderschutz mit Landesgesetz und Ombudsstellen stärken

Die SPD will den Kinderschutz mit einem eigenen Landesgesetz, landesweiten Ombudsstellen und einheitlichen Standards für die Jugendhilfe verbessern. Anlass sind schwere Fälle von Gewalt gegen Kinder. Hinzu kommen Kampagnen für gewaltfreie Erziehung.

Kinder sollen besser vor Gewalt geschützt werden. Die SPD will dafür ein eigenes Gesetz machen. Überall im Land soll es Anlauf-Stellen für Betroffene geben. Der Schutz soll in jedem Ort gleich gut sein. Es soll mehr Beratung gegen Gewalt geben.

Das Programm bezieht sich auf die Ergebnisse der Enquetekommission des Landtags zum Kinderschutz. Mit dem neuen Jugendhilferecht sollen flächendeckend Ombudsstellen für Betroffene und Hilfesuchende entstehen und fest zur Kinder- und Jugendhilfe gehören. Ein „Niedersachsenstandard“ soll gleichwertigen Schutz unabhängig vom Wohnort sichern. Ein Kinderschutzgesetz soll die Vorschriften des Landes zusammenführen. Geplant sind außerdem eine Kampagne „Gewaltfreie Erziehung“, eine Sensibilisierungsoffensive sowie mehr Gewaltberatungsstellen, die mit Jugendhäusern vernetzt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 44)
„Schließlich werden wir in einem Niedersächsischen Kinderschutzgesetz alle landesrechtlichen Vorschriften bündeln und optimieren.“
Seite 44 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zur Familie?

Alle Programme in Niedersachsen im Vergleich