Zuwanderung erleichtern, Abschiebungen human gestalten
Die SPD will zusammen mit dem Bund reguläre Zuwanderung erleichtern, vor allem für Arbeits- und Fachkräfte, und Schutzbedürftigen Asyl gewähren. Wer keine Aussicht auf Asyl hat, soll bei der freiwilligen Ausreise unterstützt werden; gesetzlich nötige Abschiebungen sollen möglichst human ablaufen.
Die SPD will, dass Menschen leichter legal einwandern können. Das gilt besonders für Fachkräfte. Wer Schutz braucht, soll Asyl bekommen. Wer nicht bleiben darf, bekommt Hilfe bei der freiwilligen Ausreise. Schwere Straftäter sollen zuerst abgeschoben werden.
Der Familiennachzug nach Bundesrecht soll in einem einfacheren Verfahren umgesetzt werden, Geduldete sollen leichter eine Arbeitserlaubnis erhalten. Bei Abschiebungen soll das Kindeswohl besonders beachtet werden. Vorrang haben Abschiebungen von Schwerkriminellen und Gefährdern, im Rahmen des internationalen Rechts. Beratungsangebote sollen ausgebaut werden und zu einem sicheren Aufenthaltsrecht verhelfen. Die im Koalitionsvertrag des Bundes vereinbarte Reform der Migrationspolitik unterstützt die SPD.
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„Wir werden gemeinsam mit dem Bund reguläre Migration und Zuwanderung erleichtern.“Einordnung
- Migrationeher offen
Zuwanderung, Familiennachzug und Arbeitserlaubnisse für Geduldete sollen erleichtert werden, während Abschiebungen im bestehenden Rahmen bleiben.