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SPD zu Migration und Integration

Aus dem Programm „Fortschritt, der alle mitnimmt. Regierungsprogramm der SPD Niedersachsen 2022–2027“

Landtagswahl Niedersachsen 2022, 9. Oktober 2022Original-PDF, 71 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Migration und Integration

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Migrationeher offen (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 2 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Zuwanderung erleichtern, Abschiebungen human gestalten

Die SPD will zusammen mit dem Bund reguläre Zuwanderung erleichtern, vor allem für Arbeits- und Fachkräfte, und Schutzbedürftigen Asyl gewähren. Wer keine Aussicht auf Asyl hat, soll bei der freiwilligen Ausreise unterstützt werden; gesetzlich nötige Abschiebungen sollen möglichst human ablaufen.

Die SPD will, dass Menschen leichter legal einwandern können. Das gilt besonders für Fachkräfte. Wer Schutz braucht, soll Asyl bekommen. Wer nicht bleiben darf, bekommt Hilfe bei der freiwilligen Ausreise. Schwere Straftäter sollen zuerst abgeschoben werden.

Der Familiennachzug nach Bundesrecht soll in einem einfacheren Verfahren umgesetzt werden, Geduldete sollen leichter eine Arbeitserlaubnis erhalten. Bei Abschiebungen soll das Kindeswohl besonders beachtet werden. Vorrang haben Abschiebungen von Schwerkriminellen und Gefährdern, im Rahmen des internationalen Rechts. Beratungsangebote sollen ausgebaut werden und zu einem sicheren Aufenthaltsrecht verhelfen. Die im Koalitionsvertrag des Bundes vereinbarte Reform der Migrationspolitik unterstützt die SPD.

Originalzitat anzeigen (Seite 54)
„Wir werden gemeinsam mit dem Bund reguläre Migration und Zuwanderung erleichtern.“
Seite 54 im Original

Einordnung

  • Migrationeher offen

    Zuwanderung, Familiennachzug und Arbeitserlaubnisse für Geduldete sollen erleichtert werden, während Abschiebungen im bestehenden Rahmen bleiben.

Integrationskurse für alle, Migrationsberatung dauerhaft sichern

Die SPD will allen Zugewanderten von Beginn an Integrationskurse anbieten und Kindern und Jugendlichen rasch Zugang zu Bildung geben. Die Migrationsberatung soll dauerhaft und ausreichend finanziert werden, weil sie aus Sicht der Partei vor Ort unverzichtbar für Integration und Teilhabe ist.

Alle Zugewanderten sollen sofort Integrations-Kurse besuchen können. Kinder und Jugendliche sollen schnell in die Schule kommen. Die Beratung für Zugewanderte soll dauerhaft genug Geld bekommen. Die SPD hält diese Beratung für sehr wichtig.

Die bestehenden Integrationsprogramme des Landes sollen mit Partnern ausgebaut werden. Der Zugang zu ihnen soll einfacher und deutlich breiter werden. Die Migrationsberatung beschreibt das Programm als Grundstruktur, deren Finanzierung verstetigt werden soll.

Originalzitat anzeigen (Seite 55)
„Für eine möglichst rasche Integration werden wir für alle Menschen, die nach Deutschland kommen, von Anfang an Integrationskurse anbieten.“
Seite 55 im Original

Einordnung

  • Migrationeher offen

    Integrationsangebote sollen für alle Zugewanderten von Anfang an geöffnet und die Beratung dauerhaft finanziert werden, was ihre Rechte erweitert.

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