Niedersachsenfonds für kreditfinanzierte Investitionen schaffen
Die SPD will mit einem Niedersachsenfonds (NFonds) Investitionen in Milliardenhöhe ermöglichen, die über Investitionsgesellschaften außerhalb der Schuldenbremse per Kredit finanziert werden. Sie hält die Schuldenbremse für investitionsfeindlich und will die NBank zur Investitionsbank ausbauen.
Die SPD will viel Geld in Niedersachsen investieren. Dafür soll es einen neuen Fonds geben. Eigene Gesellschaften sollen dafür Kredite aufnehmen. So gelten die strengen Schulden-Regeln für diese Kredite nicht. Das Geld soll zum Beispiel in Wohnungen und Krankenhäuser fließen.
Als Einsatzfelder nennt das Programm vor allem Wohnungsbau, Gebäude des Landes, Hochschulen und Krankenhäuser. Der Landtag soll über ein Beteiligungsmanagement weiter steuern können. Eine unkontrollierte Verschuldung schließt die SPD aus, weil den Krediten reale Vermögenswerte sowie Pläne für Refinanzierung und Tilgung gegenüberstehen sollen. Die NBank soll mehr Mittel erhalten, um am Kapitalmarkt zusätzliches Geld zu beschaffen, das sie in Zukunftsfelder investiert. Zusätzliche Vorhaben stehen laut Programm wegen der Haushaltslage unter Finanzierungsvorbehalt.
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„Im Rahmen des NFonds werden wir Investitionsinstrumente entwickeln, die konform mit den Regelungen von Schuldenbremse und Fiskalpakt neue Handlungsspielräume eröffnen.“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Ein neuer Fonds mit Krediten außerhalb der Schuldenbremse und eine staatliche Investitionsbank führen ein neues Instrument für milliardenschwere öffentliche Investitionen ein.