Öffentlichen Dienst attraktiver machen
Die SPD will den öffentlichen Dienst als Arbeitgeber stärken, um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Dazu gehören gute Bezahlung, mehr Aus- und Weiterbildung, Investitionen in Gebäude und ein Anspruch auf Bildungszeit für Beamte.
Die SPD will, dass mehr Menschen gern beim Staat arbeiten. Die Bezahlung soll gut sein. Es soll mehr Ausbildung und Weiterbildung geben. Beamte sollen bis zu fünf Tage im Jahr für Bildung frei bekommen.
Die eigene Ausbildung von Fachkräften, vor allem für die IT, soll wachsen, und Fortbildungen sollen bessere Aufstiegschancen bieten. Eine Investitionsoffensive soll landeseigene Gebäude modernisieren; dafür ist eine erneuerte Liegenschaftsverwaltung vorgesehen. Das Personalvertretungsrecht wird modernisiert, wobei in der Pandemie eingeführte Vereinfachungen bleiben sollen. Beschäftigte sollen Fahrradleasing und Jobtickets nutzen können. Besondere Anreize sollen Ingenieurinnen und Ingenieure im technischen Landesdienst halten oder zurückholen.
Originalzitat anzeigen (Seite 33)
„Wir stehen auch in der nächsten Legislaturperiode für eine gute Bezahlung im öffentlichen Dienst und werden dessen Attraktivität weiter hervorheben und steigern.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mehr Investitionen, gute Bezahlung und zusätzliche Ansprüche für Staatsbedienstete stärken den öffentlichen Sektor schrittweise.