Agrarstrukturgesetz gegen Bodenspekulation prüfen
Die SPD will prüfen, ob ein Agrarstrukturgesetz mit einer Genehmigungspflicht für den Verkauf von Agrarflächen und Betrieben sinnvoll ist. Hintergrund ist ihre Sorge über die Konzentration von Flächen und Käufe durch Investoren, die nicht aus der Landwirtschaft kommen.
Acker-Land wird immer teurer. Oft kaufen es Firmen, die keine Bauern sind. Die SPD will ein neues Gesetz prüfen. Dann bräuchte man für den Verkauf von Acker-Land eine Erlaubnis. So soll das Land bei Bauern aus der Gegend bleiben.
Das Gesetz soll aus Sicht des Programms übermäßige Flächenkonzentration, spekulative Preissteigerungen und den Verlust regionaler Wertschöpfung verhindern. Breit gestreutes Eigentum bleibt die Grundlage der Bodenpolitik der SPD. Vom Bund verlangt sie weiterhin, die noch nicht privatisierten BVVG-Flächen im Land an Mecklenburg-Vorpommern zu übertragen. Landeseigene Flächen sollen weiter bevorzugt an Betriebe verpachtet werden, die den ländlichen Raum stärken, etwa Biobetriebe, Junglandwirte und Betriebe mit Tierhaltung, Verarbeitung oder Gemüsebau.
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„Wir werden deshalb prüfen, ob ein Agrarstrukturgesetz und eine darin verankerte Genehmigungspflicht für Verkäufe landwirtschaftlicher Flächen oder Betriebe helfen kann“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Eine mögliche Genehmigungspflicht für Flächenverkäufe und die Übernahme der BVVG-Flächen durch das Land würden den Bodenmarkt stärker regulieren, bleiben aber zunächst Prüfauftrag und Forderung.