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SPD zu Gleichstellung und Vielfalt

Aus dem Programm „Regierungsprogramm 2026–2031: Aufschwung, Zusammenhalt und Respekt“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 95 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gleichstellung und Vielfalt

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Gleichstellung von Frauen weiter vorantreiben

Die SPD will das Gleichstellungspolitische Rahmenprogramm des Landes umsetzen und gegen die strukturelle Benachteiligung von Frauen vorgehen. Es geht um faire Bezahlung, die Verteilung von Pflegearbeit und mehr Frauen in Führungspositionen.

Die SPD will, dass Frauen und Männer gleiche Chancen haben. Frauen sollen fair bezahlt werden. Mehr Frauen sollen Chefinnen werden. Dafür gibt es einen Plan vom Land. Diesen Plan will die SPD umsetzen.

Die Frauen- und Gleichstellungspolitik soll in der Landesregierung weiter an einer zentralen Stelle angesiedelt sein. Das Programm verweist auf Maßnahmen für mehr Frauen in Führungspositionen der Landesverwaltung und auf Vereinbarungen mit den Universitäten Greifswald und Rostock. Die SPD will sich für eine geschlechtergerechte medizinische Versorgung einsetzen. Der Landesfrauenrat wird weiter unterstützt, ebenso das politische Engagement von Frauen.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Wir haben gemeinsam mit vielen zivilgesellschaftlichen Akteuren ein Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm erarbeitet, welches wir entschieden umsetzen wollen.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Die Gleichstellung von Frauen soll mit bestehenden Programmen schrittweise weitergeführt werden, was zum progressiven Pol passt.

Schutz vor Gewalt gegen Frauen verbessern

Die SPD will das Gewalthilfegesetz des Bundes umsetzen und das Hilfesystem im Land ausbauen, darunter Frauenhäuser und Beratungsstellen. Die Justiz soll für geschlechtsspezifische Gewalt sensibilisiert werden, und im Bund fordert die SPD ein digitales Gewaltschutzgesetz.

Die SPD will Frauen besser vor Gewalt schützen. Frauen-Häuser sollen modernisiert und größer werden. Beratungs-Stellen sollen bessere Bedingungen bekommen. Richter sollen mehr über Gewalt gegen Frauen lernen. Auch gegen Gewalt im Internet soll es ein Gesetz geben.

Das Gewalthilfegesetz schafft künftig einen Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung. Zusätzliche Investitionsmittel sollen genutzt werden, um Frauenhäuser zu modernisieren und nach Bedarf zu erweitern. Für Richterinnen und Richter sind freiwillige Schulungen zu Femiziden und zur Istanbul-Konvention geplant; das Thema soll auch Teil der juristischen Ausbildung werden. Ein digitales Gewaltschutzgesetz des Bundes soll Betroffenen wirksame Rechte geben und Lücken bei der Strafverfolgung schließen.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Unser Ziel ist darüber hinaus, die Situation der Frauenschutzhäuser, der Interventions- und Beratungsstellen für häusliche und sexualisierte Gewalt und der Täterberatung zu verbessern.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Schutz- und Beratungsangebote sollen mit zusätzlichen Investitionen ausgebaut werden.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Lücken bei der Strafverfolgung digitaler Gewalt sollen geschlossen werden, was die Strafverfolgung schrittweise ausweitet.

  • Gesellschafteher progressiv

    Der Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt soll ausgebaut und in der Justiz verankert werden, was zum progressiven Pol passt.

Paragraf 218 ersatzlos streichen

Die SPD will sich im Bund dafür einsetzen, Schwangerschaftsabbrüche nicht mehr unter Strafe zu stellen und die Paragrafen 218 und 218a des Strafgesetzbuchs zu streichen. An den Universitäten im Land sollen Abbrüche auch medizinisch-fachlich gelehrt werden.

Ein Schwangerschafts-Abbruch steht heute im Strafgesetz. Die SPD will das ändern. Die Regeln dazu sollen aus dem Strafgesetz verschwinden. Darüber entscheidet der Bund. Angehende Ärzte im Land sollen lernen, wie man einen Abbruch durchführt.

Die Paragrafen 218 und 218a regeln heute die Strafbarkeit des Schwangerschaftsabbruchs und ihre Ausnahmen. Die SPD will ihre Streichung ohne Ersatz auf Bundesebene vertreten. Im Land will sie dafür sorgen, dass Abbrüche bis zum Ende der zwölften Woche an den Universitäten nicht nur unter ethischen und rechtlichen Gesichtspunkten, sondern auch in der medizinischen Praxis unterrichtet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Wir werden uns auf Bundesebene für die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und die ersatzlose Streichung der § 218 und § 218a Strafgesetzbuch einsetzen.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftdeutlich progressiv

    Der Schwangerschaftsabbruch soll vollständig aus dem Strafrecht genommen werden, was den heutigen Stand grundlegend in Richtung Selbstbestimmung ändert.

Queere Menschen schützen und rechtlich gleichstellen

Die SPD will die „Ehe für alle“ und das Selbstbestimmungsgesetz verteidigen und queere Menschen besser vor Diskriminierung schützen. Im Bund fordert sie, die sexuelle Identität ins Grundgesetz aufzunehmen und Regenbogenfamilien rechtlich vollständig gleichzustellen.

Die SPD will queere Menschen besser schützen. Queer sind zum Beispiel Lesben, Schwule und trans Menschen. Die Ehe für alle soll bleiben. Das Grundgesetz soll Benachteiligung wegen der sexuellen Identität verbieten. Familien mit zwei Müttern oder zwei Vätern sollen gleiche Rechte bekommen.

Die Landespolitik soll sich am Landesaktionsplan Vielfalt ausrichten, der gemeinsam mit der Community weiterentwickelt wird. Die Regenbogenflagge soll weiter an öffentlichen Gebäuden gehisst werden dürfen. Die Beratung für trans*, inter* und nichtbinäre Menschen soll eine langfristige Perspektive erhalten, und die CSDs werden weiter unterstützt. Für Menschen mit besonderem Schutzbedarf, darunter LSBTIQ*-Personen, will die SPD sichere Unterbringung und geschulte Ansprechpersonen. Die Gleichstellung von Regenbogenfamilien betrifft das Familien- und Abstammungsrecht des Bundes.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„Auf Bundesebene setzen wir uns für die Ergänzung der Diskriminierungsverbote in Artikel 3 des Grundgesetzes um das Merkmal „sexuelle Identität“ sowie die vollständige Gleichstellung von „Regenbogenfamilien“ im Familien- und Abstammungsrecht ein.“
Seite 39 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftdeutlich progressiv

    Das Grundgesetz soll ergänzt und das Abstammungsrecht für Regenbogenfamilien vollständig geöffnet werden, was den heutigen Stand grundlegend in progressive Richtung ändert.

Was sagen die anderen Parteien zu Gleichstellung und Vielfalt?

Alle Programme in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich