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SPD zum Verkehr

Aus dem Programm „Regierungsprogramm 2026–2031: Aufschwung, Zusammenhalt und Respekt“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 95 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 4 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

MV-Jugendticket und Führerschein-Darlehen einführen

Die SPD will das Seniorenticket und das Azubiticket fortführen und mit den Kommunen über ein landesweites Jugendticket beraten. Zusätzlich soll ein zinsloses Darlehen jungen Menschen beim ersten Führerschein helfen.

Es gibt günstige Tickets für Senioren und Azubis. Die SPD will diese Tickets behalten. Sie plant auch ein Jugend-Ticket für Schüler und Azubis. Damit kann man im ganzen Land fahren. Für den ersten Führerschein soll es einen Kredit ohne Zinsen geben.

Beide bestehenden Tickets haben sich aus Sicht der SPD bewährt. Bei den Angeboten für Schülerinnen und Schüler sieht das Programm derzeit viele unterschiedliche Regelungen im Land. Das geplante Jugendticket soll sich am Azubiticket orientieren und für Schüler wie Auszubildende im gesamten Land gelten. Über die Umsetzung will die Partei gemeinsam mit den Kommunen beraten. Das Darlehen für den Führerschein gilt für den ersten Erwerb und ist zinsfrei.

Originalzitat anzeigen (Seite 5)
„wie wir nach Art des Azubitickets im nächsten Schritt ein MV-Jugendticket sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch Azubis anbieten können“
Seite 5 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Vergünstigte Tickets und ein zinsloses Darlehen sind zusätzliche öffentliche Leistungen für junge Menschen.

Urlaubsorte besser mit Bus und Bahn anbinden

Die SPD will den Nahverkehr in den Urlaubsregionen stärken, damit Gäste ihr Auto am Ferienort nicht brauchen. Das soll den Verkehr beruhigen und die Gemeinden entlasten. Bei der Deutschen Bahn will sie sich für besseren Fernverkehr ins Land einsetzen.

Urlauber sollen ihr Auto stehen lassen können. Dafür soll es gute Busse und Bahnen geben. Das hilft auch den Einheimischen. Die SPD will auch bessere Fernzüge ins Land.

Aus Sicht des Programms nützt ein starker Nahverkehr Einheimischen und Gästen gleichermaßen. Die kostenlose Nutzung über Gästekarten soll den Autoverkehr verringern und zugleich dichtere Takte auf dem Land finanziell absichern. Gegenüber der Deutschen Bahn will die SPD auf dauerhaft besseren Fernverkehr drängen, um die Anreise mit dem Zug attraktiver zu machen.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Zudem treten wir gegenüber der Deutschen Bahn für eine dauerhafte Verbesserung des Fernverkehrs ein, damit die Anreise per Bahn nach MV attraktiver wird.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Autoverkehr soll durch mehr Nah- und Fernverkehr auf der Schiene und im Bus verringert werden, ohne Verbote.

Deutschlandticket erhalten und Nahverkehr ausbauen

Die SPD will das Deutschlandticket weiter mit Landesgeld stützen und sich im Bund für seinen Erhalt einsetzen. Den Nahverkehr versteht sie als Teil der Daseinsvorsorge, besonders für Menschen mit wenig Geld und auf dem Land.

Die SPD will das Deutschland-Ticket behalten. Das Land gibt dafür weiter Geld. Bus und Bahn sollen für alle bezahlbar sein. Die SPD will auch neue Technik fördern, zum Beispiel Busse ohne Fahrer.

Das Programm verweist auf die Mobilitätsoffensive mit zusätzlichen Zugverbindungen, sechzehn neuen Regio-Buslinien und einem fast flächendeckenden Rufbussystem. Ergänzende Tickets für Auszubildende sowie Seniorinnen und Senioren nennt es als Beitrag zur Bezahlbarkeit. Ein Modellprojekt mit künftig autonom fahrenden Rufbussen im Landkreis Ludwigslust-Parchim will die SPD unterstützen, ebenso weitere neue Technologien.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Das Deutschlandticket werden wir weiterhin gezielt unterstützen und uns nachdrücklich im Bund für dessen Fortbestand einsetzen“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das öffentlich bezuschusste Ticket und das Nahverkehrsangebot sollen mit Landesmitteln gesichert werden, also fortgesetzte staatliche Leistungen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Ein günstiger und ausgebauter Nahverkehr fördert den Umstieg vom Auto und stützt damit schrittweise den Klimaschutz.

Mehr Geld für Schiene und Streckenreaktivierung

Die SPD verlangt vom Bund höhere Regionalisierungsmittel, also mehr Geld für den regionalen Bahnverkehr, und zusätzliche Förderung für stillgelegte Strecken. Außerdem soll das Schienennetz ausgebaut, elektrifiziert und krisenfester werden.

Die SPD will mehr Geld vom Bund für die Bahn. Alte Bahn-Strecken sollen wieder in Betrieb gehen. Wichtige Strecken sollen schneller und besser werden. Züge sollen ohne CO2 fahren.

Als Beispiele für Reaktivierungen nennt das Programm die Südbahn, die Darßbahn und Usedoms Anbindung von Süden her. Vom Bund fordert die SPD den Ausbau der Strecke Berlin–Stralsund auf Tempo 160 und ein zweites Gleis zwischen Stralsund und Rostock. Ein angemessener Teil der Bundesmittel für verteidigungsrelevante Infrastruktur soll ins Land fließen, etwa für Verbindungen nach Polen und ins Baltikum. Das Bestandsnetz soll elektrifiziert werden, ergänzt durch Batterie- oder Wasserstoffzüge. Bahnhöfe sollen Knotenpunkte für Bahn, Bus, Auto und Fahrrad werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„fordern wir vom Bund, die Regionalisierungsmittel zu erhöhen und werben um zusätzliche Fördermittel zur Reaktivierung stillgelegter und sanierungsbedürftiger Bahnstrecken“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Gefordert werden höhere öffentliche Mittel und Investitionen in die Schieneninfrastruktur.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Elektrifizierung sowie Batterie- und Wasserstoffzüge sollen den Bahnverkehr CO2-neutral machen, was den Klimaschutz schrittweise voranbringt.

Fernverkehr der Bahn im Land sichern

Die SPD will verhindern, dass die Deutsche Bahn Fernverbindungen aus Mecklenburg-Vorpommern abzieht, und den Fernverkehr im ganzen Land stärken. Sie begründet das mit dem Vorrang der Daseinsvorsorge.

Die SPD will, dass weiter Fernzüge ins Land fahren. Die Bahn soll keine Verbindungen streichen. Neubrandenburg soll wieder Fernzüge bekommen. Mit dem Deutschland-Ticket soll man gegen Aufpreis Fernzüge nutzen können.

Die Rahmenvereinbarung des Landes mit der Deutschen Bahn zur gemeinsamen Planung soll weiterlaufen. Im Bund will die SPD durchsetzen, dass Inhaber des Deutschlandtickets Fernzüge gegen einen Zuschlag nutzen können; das soll für Pendler landesweit gelten, so wie bereits für jene aus Rostock und Schwerin. Die Partei will bessere Anbindungen an die Metropolregionen und mehr Direktverbindungen im Land, etwa von Rostock nach Lübeck oder nach Greifswald und Pasewalk.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Zudem setzen wir uns dafür ein, dass Neubrandenburg wieder Anschluss an den Fernverkehr erhält.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Fernverkehr soll als öffentliche Daseinsvorsorge gegen einen Rückzug aus wirtschaftlichen Gründen gesichert werden.

Rufbus vereinheitlichen und Busverkehr digitalisieren

Die SPD will das Rufbussystem landesweit angleichen und auch über Kreisgrenzen hinweg nutzbar machen. Die Regio-Buslinien sollen gestärkt werden, und Tickets aller Verkehrsunternehmen sollen in einer gemeinsamen App erhältlich sein.

Ein Rufbus fährt nur, wenn man ihn bestellt. Die SPD will gleiche Regeln für den Rufbus im ganzen Land. Er soll auch über Kreis-Grenzen fahren. Tickets soll es in einer App geben. Tickets ohne Handy soll es weiter geben.

In der App „MV Fährt gut“ sollen künftig alle Verkehrsunternehmen des Landes Fahrkarten samt Rufbus anbieten; analoge Wege zum Ticket sollen daneben bestehen bleiben. Für den Rufbus sollen einheitliche Landesstandards gelten, und Modellprojekte mit Anbindung an Arztpraxen und Pflegeangebote werden begrüßt. Die SPD will prüfen, ob stark nachgefragte Regio-Buslinien schrittweise stündlich statt alle zwei Stunden fahren können und wie sich Anschlüsse verbessern lassen. Mit Kommunen wird außerdem geprüft, wo Pendlerparkplätze Fahrgemeinschaften erleichtern.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Die Erfolge des Rufbusses sollen evaluiert und das System landesweit harmonisiert und über Kreisgrenzen hinweg und in Landkreisen kreisweit in Gänze nutzbar werden.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das öffentlich getragene Bus- und Rufbusangebot soll vereinheitlicht und ausgebaut werden, also mehr öffentliche Leistungen.

Landesweites Radwegenetz ausbauen

Die SPD will zusammen mit den Kommunen Radwege schneller bauen und bestehende erhalten. Ziel ist ein Netz im ganzen Land, das Städte, Dörfer und kleine Gemeinden sicher verbindet und Menschen weniger abhängig vom Auto macht.

Die SPD will mehr Radwege bauen. Die Radwege sollen das ganze Land verbinden. Alte Radwege sollen in gutem Zustand bleiben. So brauchen die Menschen das Auto seltener.

Vorrang sollen Radwege an Landes- und Bundesstraßen sowie an Strecken mit viel Alltags- und Urlaubsverkehr haben. Das Netz soll unabhängig davon geplant werden, wer für die jeweilige Straße zuständig ist. Für schnellere Genehmigungen will die SPD die Erleichterungen des Bundesrechts nutzen. Fernradwege sollen den Radtourismus stärken. Partner bleibt die Arbeitsgemeinschaft AGFK-MV, mit der auch die Lage von Fußgängern verbessert werden soll. Außerdem will die SPD prüfen, ob das Land Bundesinitiativen für Verkehrssicherheit, Klimaschutz und bezahlbare Mobilität unterstützt, auch mit Maßnahmen auf Autobahnen, und Kinder mit Bildungsangeboten an Bus und Bahn heranführen.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Wir wollen gemeinsam mit den Kommunen den Ausbau und Erhalt von Radwegen weiterhin forciert voranbringen - Ziel bleibt ein landesweites Radwegenetz.“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Land und Kommunen sollen weiter öffentliches Geld in Radwege stecken, was mehr staatliche Investitionen bedeutet.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Ausbau des Radverkehrs soll die Abhängigkeit vom Auto verringern und verschiebt den Verkehr schrittweise in Richtung klimafreundlicher Mobilität.

Straßen und Brücken sanieren

Die SPD will weiter zusätzliches Landesgeld für Neubau und Sanierung von Straßen bereitstellen und die Kommunen beim Erhalt ihrer Straßen und Gehwege unterstützen. Schwerpunkte sind der Erhalt von Straßen und Brücken sowie der Ausbau von Ortsdurchfahrten.

Die SPD will Straßen und Brücken reparieren. Das Land soll dafür weiter Geld geben. Auch die Gemeinden sollen Hilfe bekommen. Straßen durch Orte sollen zuerst ausgebaut werden.

Das Programm verweist auf zusätzliche Mittel aus dem MV-Plan 2035 für Straßen im Land und in den Kommunen. Beim Bund will sich die SPD für ausreichend Geld für Bundesstraßen einsetzen. Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes für Straßen und Brücken sollen auch in Mecklenburg-Vorpommern ankommen. Bei der Sanierung von Straßen und Gehwegen soll die Sicherheit im Alltag beachtet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 27)
„Wir legen neben der Erhaltung der Straßen und Brücken die Priorität auf den Ausbau von Ortsdurchfahrten.“
Seite 27 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die SPD will zusätzliche Landes- und Bundesmittel für Straßen bereitstellen, also öffentliche Investitionen ausweiten.

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