EU-Regionalförderung und Landeszuständigkeit sichern
Die SPD will, dass im nächsten mehrjährigen EU-Haushalt genug Geld für die Regionalförderung bereitsteht und das Land als „Übergangsregion“ eingestuft bleibt. Über die Mittel aus Regionalfonds und Sozialfonds sollen weiter Landesregierung und Kommunen entscheiden. Europäische Programme für Austausch und Begegnung will die Partei stärken.
Die SPD will, dass das Land weiter viel Förder-Geld von der EU bekommt. Dafür will sie sich beim Bund einsetzen. Das Land und die Gemeinden sollen selbst entscheiden, wofür sie das Geld nutzen. Auch Programme für Austausch in Europa sollen stark bleiben.
Genannt werden die Programme Creative Europe, LEADER, Erasmus+, INTERREG, EFRE und ESF+. Sie ermöglichen Begegnungen zwischen Kommunen, Vereinen, Kulturschaffenden und jungen Menschen. Die Entscheidung über EFRE und ESF+ soll nach Ansicht der SPD dort liegen, wo die Fachkenntnis sitzt, nämlich im Land und in den Kommunen. Die Partei will prüfen, ob Kooperationen mit vergleichbaren Küsten- und Agrarregionen wie der Bretagne den Austausch stärken können. Das Eine-Welt-Landesnetzwerk und die Beteiligung am Promotor*innen-Programm sollen weiter unterstützt werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 92)
„Wir werden uns beim Bund dafür einsetzen, dass auch im neuen Mehrjährigen Finanzrahmen der EU ausreichend Mittel für die regionale Förderung zur Verfügung stehen und MV seinen Status als „Übergangsregion“ behält.“Einordnung
- Europaeher mehr EU
Die SPD will die gemeinsamen EU-Förderfonds und -Programme in vollem Umfang erhalten und stärken, bei regionaler Verwaltung der Mittel, was eher für gemeinsame europäische Finanzen spricht.