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Grüne zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Wahlprogramm von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MV für die Landtagswahl 2026 (Klare Kante für Mensch und Natur in MV)“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 112 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Ökologischen Umbau der Landwirtschaft finanziell absichern

Die Grünen wollen die Landwirtschaft klima- und naturverträglicher machen und den Betrieben dabei Einkommen und Planungssicherheit geben. Vorgesehen sind weniger Bürokratie, Investitionshilfen für die Tierhaltung und ein deutlicher Ausbau des Ökolandbaus. Der Umbau soll nach Ansicht der Partei nicht zulasten der Höfe gehen.

Die Grünen wollen eine Landwirtschaft, die Natur und Klima schont. Bauern sollen dafür Geld und Hilfe bekommen. Anträge sollen einfacher und digital werden. Es soll mehr Bio-Höfe geben. Junge Bio-Bauern sollen Start-Hilfe bekommen.

Förderanträge sollen einfacher werden, ohne mehrfaches Einreichen und komplett digital. Zusammen mit dem Bund sollen Hilfen für tiergerechte Ställe, Auslauf und Weidehaltung kommen. Der Ökolandbau soll durch feste Förderung, Ökomodellregionen, mehr Gewicht in Ausbildung und Studium sowie mehr Bio-Produkte in Kantinen, Kitas, Schulen und Kliniken wachsen; für Bio-Junglandwirte ist ein Existenzgründungsfonds geplant. Hinzu kommen preisdämpfende Regeln gegen Bodenspekulation, weniger Pestizide und Dünger sowie ein weiterentwickeltes Düngerecht zum Schutz des Grund- und Trinkwassers. Landeseigene Flächen sollen als Vorbild dienen.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„gemeinsam mit dem Bund den Umbau der Tierhaltung sozial absichern und Investitionshilfen für tiergerechte Ställe, Auslauf und Weidehaltung einführen.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue Investitionshilfen, ein Gründungsfonds und Regeln gegen Bodenspekulation erweitern staatliche Förderung und Regulierung, auch wenn Antragsverfahren vereinfacht werden sollen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die Landwirtschaft soll klimaverträglicher werden und CO2-bindende Landnutzung gezielt gefördert werden, was den Klimaschutz schrittweise stärkt.

Kleine handwerkliche Fischerei erhalten und fördern

Die Grünen wollen die Fischerei im Land erhalten und vor allem kleine Handwerksbetriebe stützen. Fangmengen sollen sich an der Wissenschaft orientieren, Laichgebiete geschützt und schonende Fangmethoden gefördert werden. Das Programm verweist auf schrumpfende Bestände, sinkende Quoten und wirtschaftlichen Druck.

Die Grünen wollen kleine Fischerei-Betriebe erhalten. Es gibt immer weniger Fische. Forscher sollen sagen, wie viel Fisch man fangen darf. Fischer sollen Geld für schonende Fang-Geräte bekommen. Sie sollen auch auf andere Art Geld verdienen können.

Kleine Betriebe sollen durch regionale Wertschöpfungsketten und Geld für den Wechsel zu naturverträglichen Fangmethoden gestärkt werden, damit weniger Beifang entsteht. Forschung, Entwicklung und Monitoring sollen ausgebaut und nötige Umrüstungen mitfinanziert werden. Fischerinnen und Fischer sollen Hilfe erhalten, um weitere Einnahmen zu erschließen, zum Beispiel durch Verarbeitung, Tourismus, Forschung oder Gewässerschutz.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Wir wollen die Fischerei in MV nachhaltig stärken und besonders die kleinen handwerklichen Betriebe unterstützen.“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Kleine Fischereibetriebe sollen mit öffentlichen Mitteln für Umrüstung und regionale Vermarktung gestützt werden, was staatliche Förderung ausweitet.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

Alle Programme in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich