Ökologischen Umbau der Landwirtschaft finanziell absichern
Die Grünen wollen die Landwirtschaft klima- und naturverträglicher machen und den Betrieben dabei Einkommen und Planungssicherheit geben. Vorgesehen sind weniger Bürokratie, Investitionshilfen für die Tierhaltung und ein deutlicher Ausbau des Ökolandbaus. Der Umbau soll nach Ansicht der Partei nicht zulasten der Höfe gehen.
Die Grünen wollen eine Landwirtschaft, die Natur und Klima schont. Bauern sollen dafür Geld und Hilfe bekommen. Anträge sollen einfacher und digital werden. Es soll mehr Bio-Höfe geben. Junge Bio-Bauern sollen Start-Hilfe bekommen.
Förderanträge sollen einfacher werden, ohne mehrfaches Einreichen und komplett digital. Zusammen mit dem Bund sollen Hilfen für tiergerechte Ställe, Auslauf und Weidehaltung kommen. Der Ökolandbau soll durch feste Förderung, Ökomodellregionen, mehr Gewicht in Ausbildung und Studium sowie mehr Bio-Produkte in Kantinen, Kitas, Schulen und Kliniken wachsen; für Bio-Junglandwirte ist ein Existenzgründungsfonds geplant. Hinzu kommen preisdämpfende Regeln gegen Bodenspekulation, weniger Pestizide und Dünger sowie ein weiterentwickeltes Düngerecht zum Schutz des Grund- und Trinkwassers. Landeseigene Flächen sollen als Vorbild dienen.
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„gemeinsam mit dem Bund den Umbau der Tierhaltung sozial absichern und Investitionshilfen für tiergerechte Ställe, Auslauf und Weidehaltung einführen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Neue Investitionshilfen, ein Gründungsfonds und Regeln gegen Bodenspekulation erweitern staatliche Förderung und Regulierung, auch wenn Antragsverfahren vereinfacht werden sollen.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Die Landwirtschaft soll klimaverträglicher werden und CO2-bindende Landnutzung gezielt gefördert werden, was den Klimaschutz schrittweise stärkt.