Landwirten mehr Freiheit geben, Nitratmessnetz ausbauen
Die AfD sieht inhaber- und familiengeführte Betriebe als Leitbild der Landwirtschaft und will ihnen mehr unternehmerischen Spielraum statt Kontrolle geben. Das Netz der Nitratmessstellen soll deutlich größer und repräsentativer werden, damit Düngeauflagen geringer ausfallen.
Die AfD will Bauernhöfe stärken, die Familien gehören. Bauern sollen freier entscheiden können. Es soll mehr Mess-Stellen für Nitrat geben. Nitrat ist ein Stoff aus Dünger im Grundwasser. So sollen Bauern weniger strenge Dünge-Regeln bekommen.
Das Programm setzt auf integrierten Pflanzenbau: Pflanzenschutzmittel sollen dank Ausbildung und Technik auf das Nötige sinken, bodenschonende Verfahren gefördert und moderne Züchtungsmethoden genutzt werden. Wirtschaftsdünger soll mehr Gewicht bekommen, wofür die AfD praxistaugliche Regeln verlangt. Besonders gute Böden sollen der Erzeugung von Agrarrohstoffen vorbehalten sein. Zum Nitrat argumentiert die Partei, ein lückenhaftes Messnetz belaste Betriebe und mache Verordnungen rechtlich angreifbar. Die landeseigenen Agrarforschungseinrichtungen sollen bestehen bleiben und enger mit privater Forschung zusammenarbeiten.
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„Das Nitratmessstellennetz ist daher deutlich auszubauen und repräsentativer zu gestalten, um die Benachteiligung unserer Landwirte durch hohe Auflagen auf ein notwendiges Mindestmaß zu reduzieren.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Die AfD will Auflagen und Kontrollen für Landwirte verringern und unternehmerische Freiheit ausweiten, was schrittweise weniger Regulierung bedeutet.