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Linke zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Sozial. Gerecht. Antifaschistisch. Unser Programm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 30 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Löhne und Absicherung in der Landwirtschaft verbessern

Die Linke will für Beschäftigte in Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft überall Tarifverträge und eine verlässliche soziale Absicherung erreichen. Auch Saisonkräfte sollen einen Mindestlohn oberhalb der Armutsgrenze und Sozialversicherung erhalten.

Die Linke will bessere Löhne in der Landwirtschaft. Überall sollen Tarif-Verträge gelten. Auch Saison-Kräfte sollen sozial versichert sein. Sie sollen einen Lohn bekommen, der vor Armut schützt.

Das Programm begründet dies mit unsicheren Einkommen, lückenhafter Absicherung und schwierigen Arbeitsbedingungen in diesen Branchen. Familienangehörige, die im Betrieb mitarbeiten, sollen sozial abgesichert werden. Alle Beschäftigten sollen verlässlich gegen Alter, Krankheit und Unfall versichert sein. Die Landesforstanstalt soll mehr Personal und faire Bezahlung bekommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Einen armutsfesten Mindestlohn und Sozialversicherung auch für Saisonarbeitskräfte.“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Flächendeckende Tarifverträge und Sozialversicherungspflicht für Saisonkräfte weiten Regulierung und soziale Absicherung aus.

Regionale Verarbeitung stärken, Marktmacht von Konzernen begrenzen

Die Linke will regionale Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte fördern und die Marktmacht großer Handels- und Verarbeitungskonzerne begrenzen. Regionale Kreisläufe sichern aus Sicht des Programms Einkommen vor Ort und bezahlbare Lebensmittel.

Die Linke will Lebensmittel aus der Region stärken. Betriebe vor Ort sollen sie verarbeiten und verkaufen. Große Konzerne sollen weniger Macht haben. Bauern sollen faire Preise bekommen.

Regionale Schlacht- und Verarbeitungsbetriebe sollen ausgebaut und neu angesiedelt werden. Kantinen und andere Gemeinschaftsverpflegung sollen stärker auf regionale Produkte setzen. Das Programm verlangt faire Lieferbeziehungen, ein wirksames Kartellrecht und eine Preisbildung, die bei den Erzeugerpreisen ansetzt. Regionale Marketinginitiativen sollen gefördert und ein verlässliches Regionalsiegel eingeführt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Regionale Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen fördern und stärken.“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Förderung regionaler Strukturen und Eingriffe in Marktmacht und Preisbildung verstärken staatliche Steuerung des Marktes.

Ökolandbau ausweiten, Pflanzenschutzmittel reduzieren

Die Linke will den ökologischen Landbau auf wenigstens ein Viertel der Fläche ausdehnen und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln deutlich senken. Betriebe sollen für Leistungen beim Tierwohl sowie beim Klima-, Natur- und Umweltschutz bezahlt werden.

Die Linke will mehr Bio-Landwirtschaft. Mindestens ein Viertel der Felder soll bio sein. Bauern sollen weniger Pflanzenschutz-Mittel nutzen. Wer Natur und Tiere schützt, soll dafür Geld bekommen.

Gewässerrandstreifen sollen breiter werden, verbunden mit schärferen Vorgaben für Düngung und Pflanzenschutzmittel. Das Programm will ökologische Ziele mit sozialer Sicherheit verbinden und Betriebe bei der Umstellung auf nachhaltige Produktion unterstützen. Heimische Standards sollen vor Importen geschützt werden, die das Programm als unfair bezeichnet.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Ökologischen Landbau auf mindestens 25 Prozent der Flächen ausweiten.“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Strengere Auflagen, öffentliche Honorierung und Schutz vor Importen verstärken Regulierung und staatliche Förderung.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Mehr Ökolandbau und strengere Regeln für Düngung und Pflanzenschutz stellen Umwelt- und Klimaschutz in der Landwirtschaft stärker in den Vordergrund.

Bodenspekulation begrenzen und Tierhaltung umbauen

Die Linke will mit einem Agrarstrukturgesetz gegen Spekulation mit Ackerland vorgehen und ortsansässige sowie junge Landwirte bei der Flächenvergabe bevorzugen. Die Tierhaltung soll sozialverträglich auf hohe Standards umgestellt werden. Boden ist nach dem Programm Lebensgrundlage und keine Ware.

Die Linke will Spekulation mit Ackerland begrenzen. Spekulation heißt: Land kaufen, um es teurer zu verkaufen. Bauern aus der Region und junge Bauern sollen zuerst Land bekommen. Tiere sollen besser gehalten werden.

Das Vorkaufsrecht des Landes für ökologisch besonders wichtige Flächen soll erweitert und auch anerkannten Naturschutzverbänden eingeräumt werden. Tiertransporte sollen begrenzt und schärfer kontrolliert werden. Tierhaltung soll an die verfügbare Fläche gebunden sein; neue, aus Sicht des Programms überdimensionierte Anlagen soll es nicht geben. Weidetierhaltung soll gezielt gefördert werden, auch um Ziele des Naturschutzes zu erreichen.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Wir setzen auf eine Agrarstrukturpolitik, die bäuerliche Betriebe stärkt, Spekulation begrenzt und nachhaltige Bewirtschaftung fördert.“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein Gesetz gegen Bodenspekulation, erweiterte Vorkaufsrechte und Grenzen für Tierhaltungsanlagen regulieren den Markt stärker als heute.

Fischerei erhalten und neu ausrichten

Die Linke will die Berufs- und die Freizeitfischerei im Land bewahren und weiterentwickeln. Weil sich die ökologischen und wirtschaftlichen Bedingungen ändern, sollen die Gewässer nachhaltig genutzt werden und Fischer neue Perspektiven erhalten.

Die Linke will die Fischerei im Land erhalten. Das gilt für Berufs-Fischer und für Angler. Die Fischer sollen neue Möglichkeiten zum Geldverdienen bekommen. Die Gewässer sollen dabei geschont werden.

Das Programm nennt die Fischerei einen Teil der regionalen Identität. Nachhaltige Programme wie „Sea Ranger“ sollen ausgebaut werden. Für Küstenfischer sollen neue Einkommensquellen entstehen. Außerdem will die Linke nachhaltige Aquakulturen fördern, also die Zucht von Fischen und anderen Wassertieren.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Die Berufs- und Freizeitfischerei erhalten und weiterentwickeln.“
Seite 24 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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Alle Programme in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich