Selbstbestimmungsgesetz aufheben, Pubertätsblocker verbieten
Die AfD will über den Bundesrat die Aufhebung des Selbstbestimmungsgesetzes beantragen, weil Geschlecht aus ihrer Sicht eine biologische Tatsache ist. Pubertätsblocker zur Einleitung einer Geschlechtsangleichung sollen verboten werden, entsprechende Behandlungen erst ab 18 Jahren möglich sein.
Die AfD sagt: Es gibt nur zwei Geschlechter. Sie will das Selbstbestimmungs-Gesetz abschaffen. Mit diesem Gesetz kann man seinen Geschlechts-Eintrag beim Amt ändern. Kinder sollen keine Medikamente bekommen, die die Pubertät stoppen. Solche Behandlungen soll es erst ab 18 Jahren geben.
Das Selbstbestimmungsgesetz erlaubt seit November 2024, den Geschlechtseintrag einmal im Jahr zu ändern; die AfD hält das für unvereinbar mit der biologischen Realität. Wer biologische Tatsachen benennt, soll dafür nach dem Programm nicht bestraft werden können. Behandlungen im Zusammenhang mit einer Geschlechtsangleichung sollen nur bei Volljährigen und mit enger ärztlicher und psychologischer Begleitung stattfinden. Die Partei sieht in Hormongaben an Minderjährige eine Gefahr für das Kindeswohl. Staatliche Förderung dessen, was sie Genderideologie und Frühsexualisierung nennt, soll in Kitas und Schulen enden.
Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Wir werden die Aufhebung des Gesetzes über den Bundesrat beantragen.“Einordnung
- Gesellschaftdeutlich konservativ
Die Aufhebung des Selbstbestimmungsgesetzes und ein Verbot von Pubertätsblockern würden eine geltende gesetzliche Regelung zurücknehmen und passen zum konservativen Pol.