Schuldenbremse strikt einhalten und verschärfen
Die AfD will einen ausgeglichenen Landeshaushalt und die Schuldenbremse streng anwenden. Ein Aussetzen soll nur noch möglich sein, wenn der Landtag mit Zwei-Drittel-Mehrheit eine Notlage feststellt. Alle Ausgaben sollen überprüft und Altschulden verbindlich getilgt werden.
Die AfD will, dass Hessen keine neuen Schulden macht. Die Schuldenbremse soll streng gelten. Das ist eine Regel gegen neue Schulden. Nur in einer Notlage soll es Ausnahmen geben. Dafür sollen zwei Drittel im Landtag zustimmen müssen.
Das Programm verweist auf Landesschulden von 43,97 Milliarden Euro Ende 2021, einschließlich der Verbindlichkeiten bei der WIBank 50,54 Milliarden Euro. Die Zwei-Drittel-Hürde für das Aussetzen der Schuldenbremse soll in der Hessischen Verfassung stehen. Zusätzlich zur Neuverschuldung sollen auch andere Fehlbeträge mitzählen, etwa ungedeckte Pensionslasten, Verbindlichkeiten bei der WIBank und Nebenhaushalte. Für die Altschulden verlangt die AfD eine verbindliche Tilgungsregel.
Originalzitat anzeigen (Seite 27)
„Die AfD steht für einen ausgeglichenen Staatshaushalt und die strikte Einhaltung der Schuldenbremse.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Die bestehende Schuldenbremse soll durch höhere Hürden und einen weiteren Schuldenbegriff verschärft werden, was Haushaltsdisziplin stärkt.