Schuldenbremse verteidigen, Altschulden planmäßig tilgen
Die FDP will die Schuldenbremse unverändert erhalten und lehnt eine Lockerung ab. Für die Altschulden des Landes soll ein verbindlicher Tilgungsplan gelten. Sie begründet das mit Generationengerechtigkeit und Spielräumen für künftige Haushalte.
Die FDP will die Schulden-Bremse behalten. Die Schulden-Bremse begrenzt neue Schulden des Staates. Hessen soll alte Schulden nach einem festen Plan abbezahlen. So sollen junge Menschen später weniger belastet sein.
Der Tilgungsplan soll festlegen, wie und bis wann das Land seine Schulden abbaut; getilgt werden soll nicht nur bei unerwartet guter Kassenlage. Zusätzliche Überschüsse sollen in Rückstellungen fließen, damit das Land in Krisen und bei schwacher Konjunktur ohne neue Kredite auskommt. Das Programm beziffert die allgemeinen Landesschulden Ende 2022 auf rund 40 Milliarden Euro. Steigende Zinsen engen aus Sicht der FDP den Spielraum künftiger Generationen ein.
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„Einem Aufweichen der Schuldenbremse treten wir deswegen entschieden entgegen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Die FDP verteidigt die Schuldenbremse gegen die diskutierte Lockerung und will Schulden verbindlich tilgen, was Haushaltsdisziplin stärkt.