Flächenverbrauch begrenzen, Wasser und Moore schützen
Die SPD will den Flächenverbrauch in Bayern stark begrenzen und langfristig eine Flächenkreislaufwirtschaft erreichen. Trinkwasser soll sauber, bezahlbar und in öffentlicher Hand bleiben. Flüsse, Bäche und Moore sollen renaturiert werden.
Die SPD will, dass Bayern weniger Fläche zubaut. Gemeinden sollen zuerst im Ort bauen und nicht am Rand. Das Trink-Wasser soll sauber und günstig bleiben. Es soll der Allgemeinheit gehören. Flüsse und Moore sollen wieder natürlicher werden.
Für den Flächenschutz sollen Instrumente entwickelt werden, die Natur- und Landschaftsschutz mit wirtschaftlichen und sozialen Anforderungen verbinden; die Entwicklung im Ortsinneren soll Vorrang haben. Das Programm will den Eintrag von Schadstoffen, Mikroplastik, Pestiziden, Medikamentenresten und Nitrat in Gewässer verhindern und in belasteten Gebieten Nitratüberschüsse senken. Wasserschutzgebiete sollen schneller ausgewiesen und Versiegelungen verringert werden. Für schwer abbaubare, gesundheitsgefährdende Chemikalien tritt die SPD für Einsatzverbote ein. Die Wiedervernässung von Mooren und die Renaturierung von Fließgewässern dienen nach dem Programm dem Klima- und Artenschutz sowie dem natürlichen Hochwasserschutz.
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„Wir werden Bayern zum Vorreiter beim geringsten Flächenverbrauch pro Kopf machen und den Flächenverbrauch in Bayern stark begrenzen.“Einordnung
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Die Wiedervernässung von Mooren und eine starke Begrenzung des Flächenverbrauchs stärken den Klima- und Naturschutz, sollen aber mit wirtschaftlichen Erfordernissen verbunden werden.