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parteiprogramm

SPD zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Zukunft für Bayern. Soziale Politik für Dich.“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 84 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Flächenverbrauch begrenzen, Wasser und Moore schützen

Die SPD will den Flächenverbrauch in Bayern stark begrenzen und langfristig eine Flächenkreislaufwirtschaft erreichen. Trinkwasser soll sauber, bezahlbar und in öffentlicher Hand bleiben. Flüsse, Bäche und Moore sollen renaturiert werden.

Die SPD will, dass Bayern weniger Fläche zubaut. Gemeinden sollen zuerst im Ort bauen und nicht am Rand. Das Trink-Wasser soll sauber und günstig bleiben. Es soll der Allgemeinheit gehören. Flüsse und Moore sollen wieder natürlicher werden.

Für den Flächenschutz sollen Instrumente entwickelt werden, die Natur- und Landschaftsschutz mit wirtschaftlichen und sozialen Anforderungen verbinden; die Entwicklung im Ortsinneren soll Vorrang haben. Das Programm will den Eintrag von Schadstoffen, Mikroplastik, Pestiziden, Medikamentenresten und Nitrat in Gewässer verhindern und in belasteten Gebieten Nitratüberschüsse senken. Wasserschutzgebiete sollen schneller ausgewiesen und Versiegelungen verringert werden. Für schwer abbaubare, gesundheitsgefährdende Chemikalien tritt die SPD für Einsatzverbote ein. Die Wiedervernässung von Mooren und die Renaturierung von Fließgewässern dienen nach dem Programm dem Klima- und Artenschutz sowie dem natürlichen Hochwasserschutz.

Originalzitat anzeigen (Seite 35)
„Wir werden Bayern zum Vorreiter beim geringsten Flächenverbrauch pro Kopf machen und den Flächenverbrauch in Bayern stark begrenzen.“
Seite 35 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die Wiedervernässung von Mooren und eine starke Begrenzung des Flächenverbrauchs stärken den Klima- und Naturschutz, sollen aber mit wirtschaftlichen Erfordernissen verbunden werden.

Alpen schützen, Tourismus nachhaltig umbauen

Die SPD will die bayerischen Alpen schützen und den Tourismus dort ganzjährig, klimafreundlich und nachhaltig ausrichten. Die Berg- und Almwirtschaft soll deutlich stärker gefördert werden, weil sie aus Sicht des Programms den Naturraum mitgeprägt hat und erhält.

Die SPD will die Alpen in Bayern schützen. Der Tourismus soll das ganze Jahr laufen und dem Klima weniger schaden. Bauern in den Bergen sollen mehr Geld bekommen. Für Schnee-Kanonen soll es kein Steuergeld geben.

Das Programm bekennt sich zur internationalen Alpenkonvention, zum Grundsatz nachhaltiger Entwicklung und zum bayerischen Alpenplan von 1972. Die Hilfen für Berg- und Almbetriebe sollen stark steigen und sich danach richten, wie schwierig die Bewirtschaftung ist. Steuergeld für Schneekanonen lehnt die SPD ab. Für den Schutz des Alpenraums hält sie eine enge Zusammenarbeit der Kommunen und der angrenzenden Länder für nötig.

Originalzitat anzeigen (Seite 36)
„Wir setzen auf eine Wende hin zu einem klimafreundlichen und nachhaltigen Ganzjahrestourismus.“
Seite 36 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Tourismus soll klimafreundlich umgebaut werden und Schneekanonen sollen keine Subventionen mehr erhalten, was den Klimaschutz schrittweise stärkt.

Artensterben stoppen, weiteren Nationalpark schaffen

Die SPD will das Artensterben in Bayern möglichst schnell beenden, weil es nach ihrer Darstellung die Lebensgrundlagen der Menschen bedroht. Schutzgebiete sollen besser geschützt, vergrößert und miteinander verbunden werden, und es soll mindestens ein weiterer Nationalpark entstehen.

Die SPD will das Sterben von Tier- und Pflanzenarten stoppen. Schutz-Gebiete sollen größer werden und besser verbunden sein. Bayern soll mindestens einen neuen Nationalpark bekommen. Die SPD schlägt dafür den Steigerwald vor. Der Wolf darf zurückkommen, Schäden will die SPD schnell ersetzen.

Eingriffe in die Natur zu vermeiden soll wichtiger sein als ihr Ausgleich. Das Volksbegehren Artenvielfalt soll konsequent umgesetzt und der Fortschritt regelmäßig überprüft werden; bis 2030 soll ein Biotopverbund mindestens 15 Prozent Offenland der Landesfläche umfassen. Als Standort für einen neuen Nationalpark nennt das Programm den Steigerwald, dazu kommen mehr Naturwaldreservate und der Umbau zu klimafesten Mischwäldern. Die Rückkehr von Arten wie dem Wolf begrüßt die SPD und setzt auf Management und raschen Schadensausgleich. Beim Biber hält sie eine Regulierung nach EU-Umweltrecht für sinnvoll, und die illegale Tötung streng geschützter Tiere wie des Luchses soll hart verfolgt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 36)
„Wir werden einen besseren Schutz, die Ausweitung und eine stärkere Vernetzung unserer Schutzgebiete gewährleisten.“
Seite 36 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr und größere Schutzgebiete sowie ein weiterer Nationalpark weiten staatliche Vorgaben für die Flächennutzung schrittweise aus.

Trinkwasser in kommunaler Hand halten

Die SPD will die Wasserversorgung in ganz Bayern sichern und dafür in Leitungen und Abwasseranlagen investieren. Die Trinkwasserversorgung soll in kommunaler Hand bleiben und Vorrang vor anderen Nutzungen von Wasser und Boden haben.

Die SPD will sauberes Trinkwasser überall in Bayern sichern. Das Land soll Geld für Wasser-Leitungen ausgeben. Die Gemeinden sollen für das Trinkwasser zuständig bleiben. Private Firmen sollen es nicht übernehmen.

Der Freistaat soll in das Netz für Wasser und Abwasser investieren, damit die Gebühren für die Bürgerinnen und Bürger nicht zusätzlich steigen. Kommunale Trinkwasserversorgung soll weiter klaren Vorrang gegenüber anderen Nutzungen haben. Eine Übernahme durch private Konzerne lehnt die SPD ab. Die staatliche Förderung für den Leitungsbau (RZWAS) soll dauerhaft gelten und mehr Kommunen offenstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 68)
„Insbesondere darf die Trinkwasserversorgung der regionalen Bevölkerung nicht in die Hände privater Konzerne fallen.“
Seite 68 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Punkt verteidigt die öffentliche Wasserversorgung gegen Privatisierung und sieht mehr staatliche Investitionen vor.

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Alle Programme in Bayern im Vergleich