Kommunen finanziell besser ausstatten
Die SPD will den Anteil der Kommunen an den Gemeinschaftssteuern von 12,75 auf 15 Prozent anheben. Zugleich soll es weniger Förderprogramme und dafür höhere Investitionspauschalen geben, damit Städte und Gemeinden mehr selbst entscheiden können.
Städte und Gemeinden sollen mehr Geld bekommen. Ihr Anteil an bestimmten Steuern soll von 12,75 auf 15 Prozent steigen. Es soll weniger einzelne Förder-Programme geben. Dafür bekommen die Gemeinden mehr Geld zur freien Verwendung für Investitionen.
Die höhere Verbundquote soll den Kommunen Spielraum geben, neben Pflichtaufgaben auch freiwillige Aufgaben zu erfüllen. Das Programm begründet dies damit, dass in Städten und Gemeinden zwei Drittel der Investitionen stattfinden und dort die Daseinsvorsorge organisiert wird. Die Landesplanung soll reformiert und die Regional- und Strukturförderung an tatsächlicher Strukturschwäche und am Bedarf ausgerichtet werden. Die Zusammenarbeit zwischen Kommunen will die SPD mit finanziellen Anreizen und weniger bürokratischen Hürden stärken und Modellprojekte fördern.
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„Den kommunalen Anteil am allgemeinen Steuerverbund werden wir von 12,75 auf 15 Prozent erhöhen“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Die Verbundquote steigt um weniger als ein Viertel und verschafft der öffentlichen Hand vor Ort mehr Mittel für Leistungen und Investitionen.