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parteiprogramm

CSU zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Für ein starkes und stabiles Bayern. In Bayern lebt es sich einfach besser.“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 24 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Entnahme von Wölfen und Fischottern dauerhaft erlauben

Die CSU will die Zahl der Wölfe und anderer Raubtiere begrenzen und verringern. Dazu soll es dauerhaft möglich sein, Wölfe und Fischotter zu entnehmen, also zu fangen oder zu töten. Die Partei begründet das mit dem Schutz von Weidetieren, Almen und Teichwirtschaft.

Wölfe und Fischotter töten manchmal Weide-Tiere und Fische. Die CSU will die Zahl dieser Raubtiere verringern. Man soll sie dauerhaft entnehmen dürfen. Entnehmen heißt hier: fangen oder töten.

Die CSU gibt Landwirten, Weidetierhaltern und Teichwirten ein Schutzversprechen. Der Bestand an Raubtieren soll auf ein aus ihrer Sicht verträgliches Maß sinken. Sie begründet dies mit dem Erhalt der über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft. Menschen sollen sich nach dem Willen der Partei angstfrei in der Natur aufhalten und dort wirtschaften können.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Deshalb wollen wir die Entnahme von Wölfen und Fischottern dauerhaft ermöglichen.“
Seite 16 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Wassercent einführen und Privatisierung verhindern

Die CSU will einen Wassercent einführen, also eine Abgabe auf die Entnahme von Wasser, um Trinkwasser und Tiefengrundwasser zu schützen. Die Wasserversorgung soll in kommunaler Hand bleiben. Einen Wasserausgleich zwischen den Ländern auf Kosten Bayerns lehnt die Partei ab.

Die CSU will das Wasser in Bayern schützen. Dafür soll es einen Wasser-Cent geben. Das ist eine Abgabe für das Entnehmen von Wasser. Private Firmen sollen die Wasser-Versorgung nicht übernehmen.

Die Partei will erreichen, dass Wasser gespart, gespeichert und landesweit verteilt wird. Die Überwachung der Wasserstände sowie der Umgang mit Trockenheit und Wasserqualität sollen im Gespräch mit der Landwirtschaft besser werden. Unter dem Leitsatz „Kommunal vor Kommerz“ wendet sich die CSU gegen jede Privatisierung. Den Länderwasserausgleich aus der Nationalen Wasserstrategie des Bundes weist sie zurück. Andere Länder sollen zuerst Wasser recyceln und wiederverwenden, bevor Trinkwasser aus Bayern abgeleitet wird.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Zum Schutz unseres Trinkwassers und gerade auch unseres Tiefengrundwassers, das uns eine eiserne Wasserreserve sein muss, wollen wir einen Wassercent einführen.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine neue Abgabe auf Wasserentnahme und die Ablehnung jeder Privatisierung stärken die Rolle der öffentlichen Hand.

Moore renaturieren, Wälder umbauen, Artenschutz ausbauen

Die CSU will 55.000 Hektar Moore als natürliche CO2-Speicher wiederherstellen und die Wälder zu klimafesteren Mischwäldern umbauen. Naturschutz soll in Zusammenarbeit mit Landnutzern erfolgen. Bestehende Programme für Artenschutz und Landschaftspflege sollen wachsen.

Die CSU will Moore wieder in ihren natürlichen Zustand bringen. Moore speichern das Klima-Gas CO2. Wälder sollen mehr verschiedene Baum-Arten bekommen. Auch Tiere und Pflanzen sollen mehr Schutz bekommen.

Die Partei will den kooperativen Naturschutz und den Biotopverbund stärken sowie Renaturierungen fördern. Die Hochwasserstrategie soll weiterentwickelt werden und auch Sturzfluten stärker berücksichtigen. Beim Wald setzt die CSU auf Nutzen und Schützen zugleich und sieht Waldbesitzer und Jäger als Partner. Naturparke, Biosphärenreservate und Landschaftspflegeverbände sollen gestärkt werden. Das Kulturlandschafts- und das Vertragsnaturschutzprogramm will die Partei ausbauen und den Streuobstpakt fortsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Wir wollen 55.000 Hektar Moore als natürliche CO2-Speicher renaturieren.“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die Wiederherstellung von Mooren als CO2-Speicher und der Waldumbau bauen den Klimaschutz schrittweise aus.

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