EU-Beitritt von Ukraine, Moldau und Westbalkan unterstützen
Die SPD unterstützt die Beitrittsgesuche der Ukraine, Moldaus und der Westbalkan-Staaten zur EU und bekennt sich zur europäischen Einigung. Verstößt eine Regierung gegen EU-Werte, soll es wirksame Sanktionen geben. Kriegsdienstverweigerung erkennt die Partei als Fluchtgrund an.
Die SPD will, dass die Ukraine in die EU kommen kann. Das gilt auch für Moldau und die Länder im Westbalkan. Regierungen, die gegen die Werte der EU handeln, sollen bestraft werden. Wer den Kriegsdienst verweigert und deshalb verfolgt wird, soll Schutz bekommen.
Das Programm begründet die Haltung mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, den es als völkerrechtswidrig bezeichnet. Die SPD erklärt sich solidarisch mit Menschen, die sich für Demokratie, Freiheit, Frieden und Gleichberechtigung einsetzen, innerhalb und außerhalb der EU. Nationalistische und populistische Strömungen in mehreren Mitgliedstaaten sieht sie als Gefahr für Europa. Als Fluchtgrund soll die Verweigerung des Kriegsdienstes gelten, wenn das Herkunftsland Verweigerer verfolgt und bestraft.
Originalzitat anzeigen (Seite 79)
„Die BayernSPD solidarisiert sich mit den Menschen in der Ukraine und unterstützt deren Beitrittsanfragen sowie die von Moldau und den Westbalkan-Staaten.“Einordnung
- Europaeher mehr EU
Die Unterstützung der Erweiterung und wirksamer Sanktionen bei Verstößen gegen EU-Werte stärkt die Union schrittweise.
- Migrationeher offen
Die Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung als Fluchtgrund erweitert den Schutz für Geflüchtete.