Bäuerliche Betriebe erhalten, Bodenspekulation eindämmen
Die SPD will eine Landwirtschaft bewahren, die von bäuerlichen Betrieben in Eigentümerhand geprägt ist, und dem Rückgang kleiner Höfe entgegenwirken. Sie will junge Landwirtinnen und Landwirte fördern und verhindern, dass sich Agrarflächen bei Großbetrieben und branchenfremden Konzernen sammeln.
Die SPD will kleine und mittlere Bauernhöfe erhalten. Junge Bäuerinnen und Bauern sollen Hilfe bekommen. Große Firmen sollen nicht immer mehr Ackerland aufkaufen. Die SPD sagt: Bauernland gehört in Bauernhand.
Leistungen, die die Gesellschaft von den Höfen verlangt, sollen angemessen bezahlt werden. Förderung für den Nachwuchs, eine attraktive Ausbildung und Hilfe bei Betriebsübergaben sollen das Durchschnittsalter der Betriebsleitungen senken und die mittelständische Struktur sichern. Ein langfristiges Konzept soll Planungssicherheit geben, damit sich Investitionen in Nachhaltigkeit lohnen. Gegen die Konzentration von Flächen und Spekulation mit Böden setzt die SPD auf geänderte Förderregeln, Steuerprogramme und die Durchsetzung geltender Gesetze. Für Milchbauern fordert sie auf EU-Ebene Instrumente, die den Milchpreis stabilisieren.
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„Wir stehen für den Erhalt einer bäuerlichen und eigentümer*innengeprägten Landwirtschaft.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Der Staat soll mit Förderung, Steuerregeln und Preisstabilisierung stärker in den Agrar- und Bodenmarkt eingreifen.