Nahversorgung in Dörfern und Stadtteilen sichern
Die SPD will die Grundversorgung vor Ort erhalten: Dorf- und Stadtteilläden, Nachbarschaftshilfen, Arztpraxen auf dem Land sowie Post- und Bankdienste. Begründet wird das mit dem Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und Land.
Die SPD will, dass es überall in Bayern wichtige Angebote gibt. Dazu gehören kleine Läden, Ärzte, Post und Bank. Auch Hilfe unter Nachbarn soll mehr Geld bekommen. Menschen auf dem Land sollen so gut leben wie in der Stadt.
Dorf- und Stadtteilläden sollen gezielter gefördert werden, Nachbarschaftshilfen mehr Unterstützung und weniger Bürokratie erhalten. Für eine bessere Ärzteversorgung auf dem Land will die SPD mit der Kassenärztlichen Vereinigung verhandeln und kritisiert, die Versorgungslage werde bisher zu günstig berechnet. Im Bundesrat und im Beirat der Bundesnetzagentur will sie sich dafür einsetzen, dass Postfilialen, Briefkästen und Zustellqualität auf dem jetzigen Stand und bezahlbar bleiben. Gemeinsam mit Banken und Sparkassen soll das Schließen von Filialen gestoppt werden. Überall soll es ein barrierefreies, bezahlbares Mindestangebot an Bargeld, Überweisungen und Beratung geben.
Originalzitat anzeigen (Seite 68)
„Dienstleistungen wie die von Post und Banken dürfen nicht aus den Stadtvierteln und Dörfern verschwinden.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mehr staatliche Förderung und ein garantiertes Mindestangebot an Post- und Bankdiensten bedeuten mehr öffentliche Steuerung gegenüber dem Markt.