Zum Inhalt springen
parteiprogramm

AfD zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Programm der Alternative für Deutschland für die Landtagswahl 2023“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 148 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Tiertransporte verkürzen, Schächten ablehnen

Die AfD will, dass Schlachttiere zum nächstgelegenen geeigneten Schlachthof gebracht werden, und dafür regionale Schlachthöfe fördern. Missstände bei Tiertransporten sollen auch über Grenzen hinweg abgestellt werden. Das Schächten lehnt die Partei grundsätzlich ab.

Die AfD will kürzere Wege für Schlacht-Tiere. Die Tiere sollen zum nächsten passenden Schlachthof kommen. Schlachthöfe in der Region sollen Fördergeld bekommen. Die AfD ist gegen das Schächten. Schächten heißt: Schlachten ohne Betäubung nach religiösen Regeln.

Das Programm verlangt, dass bei Transporten zur Schlachtung der nächste praktisch nutzbare Schlachthof angefahren wird. Regionale Schlachthöfe sollen Förderung erhalten, sofern sie die Vorgaben des Tierschutzes und des Tierseuchenrechts erfüllen. Die AfD sieht darin ein Mittel, um Missstände bei Tiertransporten zu beseitigen, auch grenzüberschreitend. Das Schächten, also das Schlachten ohne Betäubung, wird grundsätzlich abgelehnt.

Originalzitat anzeigen (Seite 102)
„Bei Tiertransporten, die zu Schlachtungszwecken erfolgen, soll der nächstmögliche praktikabel nutzbare Schlachthof genutzt werden.“
Seite 102 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die grundsätzliche Ablehnung des Schächtens richtet sich gegen eine heute mit Ausnahmegenehmigung zulässige religiöse Praxis und stellt damit religiöse Vielfalt zurück.

Wölfe und eingewanderte Arten zurückdrängen

Die AfD fordert ein wirksames Wolfsmanagement und will, dass Wölfe schnell und ohne großen Verwaltungsaufwand entnommen, also getötet oder gefangen, werden können. Geschädigte sollen unbürokratisch entschädigt werden. Neu eingewanderte Arten sollen zurückgedrängt werden, eine Wiederansiedlung des Bären lehnt die Partei ab.

Die AfD will die Zahl der Wölfe begrenzen. Behörden sollen den Abschuss von Wölfen schnell erlauben. Wer Schaden durch Wölfe hat, soll einfach Geld bekommen. Neue Tierarten sollen wieder weniger werden. Bären sollen nicht wieder in Bayern leben.

Das Programm verlangt eine aus Sicht der AfD realistische Bewertung der Wolfsbestände. Jagdpächter, Förster und Weidetierhalter mit passender Ausbildung sollen an Kontrolle, Verringerung und Vergrämung beteiligt werden. Bei Schäden sollen Betroffene angemessene Hilfen ohne großen Aufwand erhalten. Auch Fischräuber wie der Fischotter sollen bei hoher Bestandsdichte entnommen werden können. Neu eingewanderte Arten will die Partei zurückdrängen, den Bären nicht wieder ansiedeln.

Originalzitat anzeigen (Seite 103)
„Deshalb fordert die AfD, die Entnahme von Wölfen unbürokratisch und schnell zu ermöglichen.“
Seite 103 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zu Umwelt und Tierschutz?

Alle Programme in Bayern im Vergleich