Tiertransporte verkürzen, Schächten ablehnen
Die AfD will, dass Schlachttiere zum nächstgelegenen geeigneten Schlachthof gebracht werden, und dafür regionale Schlachthöfe fördern. Missstände bei Tiertransporten sollen auch über Grenzen hinweg abgestellt werden. Das Schächten lehnt die Partei grundsätzlich ab.
Die AfD will kürzere Wege für Schlacht-Tiere. Die Tiere sollen zum nächsten passenden Schlachthof kommen. Schlachthöfe in der Region sollen Fördergeld bekommen. Die AfD ist gegen das Schächten. Schächten heißt: Schlachten ohne Betäubung nach religiösen Regeln.
Das Programm verlangt, dass bei Transporten zur Schlachtung der nächste praktisch nutzbare Schlachthof angefahren wird. Regionale Schlachthöfe sollen Förderung erhalten, sofern sie die Vorgaben des Tierschutzes und des Tierseuchenrechts erfüllen. Die AfD sieht darin ein Mittel, um Missstände bei Tiertransporten zu beseitigen, auch grenzüberschreitend. Das Schächten, also das Schlachten ohne Betäubung, wird grundsätzlich abgelehnt.
Originalzitat anzeigen (Seite 102)
„Bei Tiertransporten, die zu Schlachtungszwecken erfolgen, soll der nächstmögliche praktikabel nutzbare Schlachthof genutzt werden.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Die grundsätzliche Ablehnung des Schächtens richtet sich gegen eine heute mit Ausnahmegenehmigung zulässige religiöse Praxis und stellt damit religiöse Vielfalt zurück.