Glasfaser und Mobilfunk flächendeckend ausbauen
Die SPD will Glasfaseranschlüsse bis ins Haus und den aktuellsten Mobilfunkstandard überall in Bayern, in Stadt, Dorf und Grenzregionen. Erreichen will sie das mit gesetzlichen Ausbau- und Versorgungspflichten samt Zwischenzielen, da vor allem mittelständische Firmen auf dem Land schnelles Internet brauchen.
Die SPD will überall in Bayern schnelles Internet. Das soll in der Stadt und auf dem Dorf gelten. Ein Gesetz soll Firmen zum Ausbau der Netze verpflichten. Auch das Handy-Netz 5G soll es überall geben.
Das Bayerische Breitbandzentrum soll gestärkt werden, um kleine Kommunen zu beraten, und beim Ausbau will die SPD mit Österreich und Tschechien kooperieren. Sie unterstützt ein Bundesförderprogramm ohne Aufgreifschwelle mit Vorrang für unterversorgte Gebiete und will im Bund eine höhere Mindestbandbreite erreichen. Für die Mindestversorgung zieht sie einen Branchenfonds der Netzbetreiber mit Umlage in Betracht. Betreiber, die auf dem Land ausbauen, sollen belohnt und doppelter Netzausbau in lukrativen Gebieten beendet werden. Bei der Frequenzvergabe sollen Anbieter mit verbindlicher, überprüfbarer Flächenversorgung den Zuschlag bekommen; bei 6G strebt die SPD eine Vorreiterrolle Bayerns an.
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„Unser Ziel ist deshalb die Versorgung mit Glasfaser (Fiber to the Home, FTTH) und dem neuesten Mobilfunkstandard.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Gesetzliche Ausbaupflichten, öffentliche Fördermittel und eine mögliche Branchenumlage verstärken die staatliche Steuerung des Telekommunikationsmarkts.