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parteiprogramm

Freie Wähler zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Anpacken für Bayern“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 36 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Trinkwasser öffentlich halten und Wasser schützen

Die Freien Wähler lehnen es ab, die Trinkwasserversorgung zu privatisieren, und wollen die Daseinsvorsorge so weit wie möglich öffentlich halten. Die Privatisierung der Energieversorgung bezeichnet das Programm als Fehler, der behutsam korrigiert werden soll. Zugleich soll das Wasser durch bessere Abwasserreinigung und Wasserrückhalt geschützt werden.

Die Freien Wähler wollen das Trinkwasser nicht an Firmen verkaufen. Die Versorgung soll bei Staat und Gemeinden bleiben. Auch das Abwasser soll besser gereinigt werden. Gemeinden sollen Hilfe bekommen, um Wasser zurückzuhalten.

Die Wasserversorgung soll nicht in private Hände gehen, und die Privatisierung im Energiebereich will die Partei mit Augenmaß rückgängig machen. Alle bayerischen Kläranlagen sollen weitere Reinigungsstufen bekommen, etwa gegen Mikroplastik und Hormone. Die EU-Richtlinie zur Behandlung städtischen Abwassers soll in Kommunen über 10.000 Einwohner gelten. Kommunen sollen Unterstützung für dezentralen Wasserrückhalt erhalten, der Grundwasser und Hochwasserschutz dient. In Haushalten sollen Trennsysteme gefördert werden, damit Regenwasser die Toilette spült. In Überschwemmungsgebieten soll es keine ungesicherten Heizöltanks geben.

Originalzitat anzeigen (Seite 5)
„Eine Privatisierung der Trinkwasserversorgung lehnen wir ab, Daseinsvorsorge muss möglichst weitgehend in öffentlicher Hand bleiben.“
Seite 5 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Punkt verteidigt öffentliche Versorgung gegen Privatisierung und will die Privatisierung der Energieversorgung teilweise zurücknehmen, was die Rolle des Staates stärkt.

Flächenverbrauch begrenzen, keine dritte Startbahn

Die Freien Wähler wollen den Flächenverbrauch in Bayern auf fünf Hektar pro Tag begrenzen und die Entwicklung im Ortsinneren der Ausweisung neuer Flächen vorziehen. Eine dritte Startbahn am Flughafen München lehnt die Partei weiterhin ab. Städte sollen mehr Grün bekommen statt einer strikten Nachverdichtung.

Die Freien Wähler wollen weniger Boden zubauen. Pro Tag sollen es höchstens 5 Hektar sein. Leere Gebäude und alte Gewerbe-Flächen sollen wieder genutzt werden. Der Flughafen München soll keine dritte Startbahn bekommen. In den Städten soll es mehr Grün geben.

Neben der Obergrenze von fünf Hektar täglich nennt das Programm das Bauen in die Höhe, die kombinierte Nutzung von Baugrund und die Wiederbelebung von Leerstand und Gewerbebrachen. Ehemalige Hofstellen sollen leichter umgenutzt werden können, auch im Außenbereich, um neue Gewerbeflächen zu vermeiden. Die dritte Startbahn in München soll vollständig gestrichen werden. In Städten sollen Frischluftschneisen bleiben und bepflanzte Gärten Steingärten ersetzen. Böden sollen besser vor Schadstoffen und Erosion geschützt werden, und die Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm soll staatlich gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Flächenverbrauch in Bayern auf 5 ha/Tag begrenzen“
Seite 11 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Tiertransporte begrenzen, Tierschutz ausbauen

Die Freien Wähler wollen lange Tiertransporte vermeiden und Transporte in Länder außerhalb der EU in Deutschland und der EU beenden. Dazu kommen mehr Geld für Tierheime, ein Landestierschutzbeauftragter und ein leichterer Abschuss von Problemwölfen.

Die Freien Wähler wollen Tiere besser schützen. Tiere sollen nicht mehr in Länder außerhalb der EU gefahren werden. Tierheime sollen mehr Geld bekommen. Bayern soll einen Beauftragten für Tierschutz bekommen. Wölfe, die Probleme machen, sollen leichter getötet werden dürfen.

Tiertransporte sollen nur noch innerhalb der EU erlaubt sein, weil sich nach Darstellung des Programms nur dort die Tierschutzregeln einhalten lassen. Das Programm will Schlachtungen nahe am Stall fördern, Tierwohlprogramme in der Landwirtschaft honorieren und Patente auf Tiere ausschließen. Tierheime und Auffangstationen sollen höhere staatliche Zuschüsse erhalten, Alternativen zu Tierversuchen gestärkt und der illegale Welpenhandel unterbunden werden. Tierarztpraxen und Kliniken in Investorenhand sollen begrenzt, die Versorgung mit Tierärzten auch für Großtiere gesichert werden. Beim Wolf setzt das Programm auf wirksameren Herdenschutz und eine leichtere Entnahme von Problemwölfen.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Deutschland- und EU-weite Abschaffung von Tiertransporten in Drittländer“
Seite 12 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zu Umwelt und Tierschutz?

Alle Programme in Bayern im Vergleich