Sonderprogramm Inklusion und mehr Barrierefreiheit
Die SPD will ein Sonderprogramm für Inklusion auflegen und das bayerische Behindertengleichstellungsgesetz erweitern. Maßstab ist für sie die UN-Behindertenrechtskonvention. Barrierefreiheit soll auch für Kommunikation, Wohnungsbau, Kultur und politische Beteiligung gelten.
Die SPD will mehr für Menschen mit Behinderung tun. Sie plant ein eigenes Programm für Inklusion. Inklusion heißt: Alle können überall mitmachen. Behörden sollen mehr in Leichter Sprache und Gebärden-Sprache anbieten. Neue Wohnungen sollen ohne Hindernisse gebaut werden.
Öffentliche Stellen sollen mehr Veröffentlichungen in Leichter Sprache, als Gebärdensprachvideo und in Blindenschrift anbieten. Für neuen Wohnraum plant die SPD verbindliche Vorgaben zur Barrierefreiheit, die sie auch mit dem demografischen Wandel begründet. Das Vergaberecht soll so geändert werden, dass Landesbehörden beim Ausbau von Kultur- und Medieninfrastruktur auf barrierefreie Nutzung achten. Gesetzliche Regeln sollen die politische Mitwirkung von Menschen mit Behinderung sichern. Mütter mit seelischer Behinderung sollen ab 27 Jahren mit ihrem Kind in Familienhäusern leben können.
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„Wir werden ein Sonderprogramm Inklusion auflegen und gemeinsam mit den bayerischen Bezirken die Inklusion in der gesamten Gesellschaft fördern.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Neue verbindliche Bauvorgaben und ein Förderprogramm bedeuten mehr Regulierung und öffentliche Ausgaben.
- Gesellschafteher progressiv
Gleichstellung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung sollen über das bestehende Gesetz hinaus ausgebaut werden, was zum progressiven Pol passt.