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parteiprogramm

Freie Wähler zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Anpacken für Bayern“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 36 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Europaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 1 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Bäuerliche Landwirtschaft erhalten, Auflagen zurücknehmen

Die Freien Wähler wollen die bäuerliche Landwirtschaft samt Tierhaltung in ganz Bayern erhalten und so die heimische Lebensmittelversorgung sichern. Bürokratie und Auflagen sollen sinken, Verschärfungen der Düngeverordnung zurückgenommen werden. In Wald und Jagd lehnt die Partei weitere Stilllegungen, neue Nationalparks und ein schärferes Waffenrecht ab.

Die Freien Wähler wollen die Bauernhöfe in Bayern erhalten. Bauern sollen weniger Papierkram haben. Strengere Regeln beim Düngen sollen wieder wegfallen. Es soll keine neuen National-Parks geben. Jäger sollen den Wolf jagen dürfen. Das Waffen-Recht soll nicht strenger werden.

Die Tierhaltung soll bleiben, einschließlich der Kombinationshaltung von Rindern, und die EU-Agrarpolitik soll mit ihrem Zwei-Säulen-Modell fortgeführt werden. Verschärfungen der Düngeverordnung will die Partei rückgängig machen und in den sogenannten Roten Gebieten nach Düngebilanz statt mit pauschalen Verboten vorgehen. Die Rückvergütung für Agrardiesel soll bleiben, Direktvermarkter sollen weniger Vorschriften haben, und Lebensmittel sollen eine klare Herkunftsangabe tragen. Bayern soll gentechnikfrei bleiben, Patente auf Saatgut, Pflanzen und Tiere lehnt das Programm ab. Weitere Waldstilllegungen und Nationalparks soll es nicht geben, der Stellenabbau in staatlichen Forstämtern soll enden. Der Wolf soll ins Jagdrecht kommen, und das Waffenrecht soll für legale Besitzer wie Jäger und Schützen nicht weiter verschärft werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Flächendeckende bäuerliche Landwirtschaft erhalten, auch die Tierhaltung, z. B. auch die Kombinationshaltung bei Rindern“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Weniger Bürokratie, geringere Auflagen für Direktvermarkter und die Rücknahme von Verschärfungen der Düngeverordnung bauen Regulierung für Betriebe schrittweise ab.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Die Partei stellt sich ausdrücklich gegen die diskutierte weitere Verschärfung des Waffenrechts für legale Waffenbesitzer und verteidigt damit den heutigen Stand.

  • Europaausgewogen

    Die gemeinsame EU-Agrarpolitik soll weiterentwickelt und in ihrer bisherigen Struktur beibehalten werden, ohne Zuständigkeiten zu verschieben.

Regionale Land- und Ernährungswirtschaft stärken

Die Freien Wähler wollen kleine und mittelständische Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft erhalten und die Direktvermarktung ausbauen. Sie wollen gegen marktbeherrschende Strukturen im Lebensmittelhandel vorgehen und heimische Erzeuger besser vor Billigimporten schützen.

Die Freien Wähler wollen kleine Bauernhöfe, Metzger und Bäcker erhalten. Bauern sollen ihre Waren leichter direkt verkaufen können. Billige Waren aus dem Ausland sieht die Partei kritisch. Weidetiere sollen vor dem Wolf geschützt werden.

Die Direktvermarktung soll ohne übermäßige Bürokratie wachsen, regionale Wertschöpfungsketten sollen ausgebaut werden. Erzeuger sollen mehr verdienen, Tierschutz- und Umweltstandards sollen honoriert und die Herkunft klar gekennzeichnet werden. Das Programm richtet sich gegen Marktmacht im Lebensmitteleinzelhandel, in der Schlachtbranche und in der Lebensmittelindustrie. Weidehaltung sowie Weide- und Hofschlachtung sollen zunehmen. Weide- und Freilandbetriebe sollen vor dem Wolf, Fischzuchten vor dem Fischotter geschützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Erhalt und Wiederaufbau der kleinstrukturierten, verbrauchernahen und mittelständischen Land- und Ernährungswirtschaft“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Punkt setzt auf Schutz vor Importen, Vorgehen gegen Marktmacht und Förderung kleiner Betriebe und damit auf mehr staatliche Lenkung des Marktes.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

Alle Programme in Bayern im Vergleich