Bio-regionale Produkte und faire Erzeugerpreise stärken
Die Grünen wollen die Nachfrage nach regionalen, ökologischen und pflanzlichen Lebensmitteln aus Bayern steigern und Bio-Regio zur Standardmarke machen. In staatlichen Kantinen soll bis 2025 mindestens die Hälfte der Gerichte bio sein. Landwirte sollen von ihrer Arbeit verlässlich leben können.
Die Grünen wollen mehr Bio-Essen aus Bayern. In staatlichen Kantinen soll bis 2025 jedes zweite Gericht bio sein. Es soll überall auch Essen ohne Fleisch geben. Bauern sollen faire Preise bekommen. Lange Verträge mit Kantinen sollen den Bauern helfen.
Regionale Verarbeitung und Vermarktung sollen die Wertschöpfung im Land halten. Langfristige Verträge und kurze Lieferketten sollen Betriebe unabhängiger von internationalen Märkten machen, etwa durch Lieferverträge mit kommunalen und staatlichen Kantinen. Überall soll es eine vegane und vegetarische Wahlmöglichkeit geben. Für Milchbetriebe wollen sich die Grünen gegenüber Molkereien und Lebensmittelhandel für faire Preise einsetzen. Leitbild ist der familiengeführte Hof; Hofübernahmen und Gründungen sollen auch für Quereinsteiger leichter werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Den Anfang machen staatliche Kantinen. Dort sollen bis 2025 mindestens 50 Prozent der angebotenen Gerichte bio sein.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Der Staat soll über Quoten in eigenen Kantinen und Lieferverträge die Nachfrage lenken und Erzeugerpreise stützen, also stärker in den Markt eingreifen.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Mehr ökologische und pflanzliche Produkte werden mit der Klimaerhitzung begründet und sollen die Landwirtschaft schrittweise klimafreundlicher machen.