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parteiprogramm

CSU zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Für ein starkes und stabiles Bayern. In Bayern lebt es sich einfach besser.“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 24 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Regionale Lebensmittel steuerlich begünstigen und fördern

Die CSU will regionale Lebensmittel fördern, unabhängig davon, ob sie biologisch oder konventionell erzeugt werden. Dazu soll die Mehrwertsteuer auf diese Produkte dauerhaft sinken. In Kantinen, Kitas und Schulen sollen mehr regionale Produkte angeboten werden.

Die CSU will Essen aus der Region fördern. Die Steuer auf diese Lebensmittel soll sinken. In Kitas und Schulen soll die Hälfte des Essens aus der Region kommen. Jeder soll selbst entscheiden, was er isst.

Für die Partei zählt die regionale Herkunft mehr als die Frage, ob bio oder konventionell produziert wird. Sie will regionale Vermarktung unterstützen und die Vorschriften für den Direktverkauf lockern. Betriebskantinen sollen bevorzugt regionale und saisonale Kost anbieten, und in Kitas und Schulen soll mindestens die Hälfte des Essens aus der Region stammen. Ein Schulfach „Alltagskompetenz“ soll Wissen über die Landwirtschaft und Wertschätzung für sie vermitteln. Verbote beim Essen lehnt die CSU ab, sowohl bei Fleisch als auch bei vegetarischen und veganen Gerichten.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Wir wollen die Mehrwertsteuer für regionale Lebensmittel dauerhaft senken, regionale Vermarktungsstrukturen fördern und die Regeln für die Direktvermarktung flexibilisieren.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Eine dauerhaft niedrigere Mehrwertsteuer und lockerere Regeln für die Direktvermarktung senken Abgaben und Auflagen schrittweise.

Landwirte von Auflagen und Abgaben entlasten

Die CSU will bäuerliche Familienbetriebe erhalten und sie von Vorschriften und Abgaben entlasten. Sie fordert weniger Bürokratie, einen Stopp neuer Belastungen und Steuerfreiheit für Agrardiesel und Landmaschinen. Vorgaben zu Flächenstilllegungen und zur Verringerung der Tierhaltung lehnt sie ab.

Die CSU will Bauernhöfe von Familien schützen. Bauern sollen weniger Vorschriften und weniger Papier-Arbeit haben. Diesel für Traktoren soll steuerfrei sein. Bauern sollen selbst über ihre Felder entscheiden.

Nach Darstellung des Programms machen neue Vorschriften aus Berlin und Brüssel die staatliche Förderung der Landwirtschaft zunichte. Die CSU will Land- und Forstwirtschaft nicht in die Gewerbesteuer einbeziehen. Die Düngeverordnung soll praxistauglich werden und Betriebe, die das Wasser schonen, von Zusatzauflagen ausnehmen. Die Partei tritt für Tierhaltung einschließlich der Kombihaltung ein und wendet sich gegen Quoten oder eine Verkleinerung der Bestände. Einseitig verordnete Stilllegungen von Flächen lehnt sie ab. Das bayerische Landwirtschaftsministerium soll alle Zuständigkeiten für Ernährung und Lebensmittel erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Wir brauchen dringend Bürokratieabbau, ein wirksames Belastungsmoratorium und mehr Vertrauen in unsere Bäuerinnen und Bauern.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Steuerbefreiungen, Bürokratieabbau und ein Stopp neuer Auflagen verringern Abgaben und Regulierung für Betriebe.

  • Europaeher weniger EU

    Die CSU wendet sich gegen neue Vorschriften aus Brüssel und gegen vorgegebene Flächenstilllegungen, also gegen weitere EU-Vorgaben.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

Alle Programme in Bayern im Vergleich