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parteiprogramm

AfD zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Programm der Alternative für Deutschland für die Landtagswahl 2023“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 148 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europadeutlich weniger EU (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 1 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Agrarpolitik von der EU zurückholen

Die AfD will die Agrarpolitik von der EU auf die Mitgliedstaaten zurückübertragen; innerhalb Deutschlands sollen die Länder zuständig sein. Die Finanzierung über die EU hält sie für umständlich, teuer und nicht mit dem Subsidiaritätsprinzip vereinbar.

Heute entscheidet die EU viel über die Landwirtschaft. Die AfD will das ändern. Jedes Land soll selbst entscheiden. In Deutschland sollen die Bundesländer zuständig sein.

Nach Ansicht der Partei werden heimische Interessen in der EU-Agrarpolitik kaum beachtet. Deutsches Steuergeld soll nicht für Subventionen an Bauern in anderen Staaten verwendet werden. Auch im Pflanzenschutz will die AfD den bürokratischen Einfluss der EU zurückdrängen und bewährte Standards beibehalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 96)
„Wir wollen die Zuständigkeit für die Agrarpolitik wieder der Verantwortung der Mitgliedsländer übergeben.“
Seite 96 im Original

Einordnung

  • Europadeutlich weniger EU

    Die Gemeinsame Agrarpolitik ist heute eine zentrale EU-Zuständigkeit; sie soll vollständig an die Mitgliedstaaten zurückgehen, was Kompetenzen von der EU zurückholt.

Kleinbäuerliche Landwirtschaft und Selbstversorgung stärken

Die AfD bekennt sich zur kleinbäuerlichen Landwirtschaft und will den Selbstversorgungsgrad bei Grundnahrungsmitteln dauerhaft erhöhen. Ökologischer und konventioneller Anbau sollen ohne vorgegebene Zielquote im Wettbewerb stehen. Verordnungen für Landwirte und Verbraucher will sie zurückfahren.

Die AfD will kleine Bauernhöfe unterstützen. Bayern soll mehr Lebensmittel selbst herstellen. Für Bio-Anbau soll es keine feste Quote geben. Bauern sollen weniger Vorschriften haben.

Das Programm setzt auf technischen Fortschritt und Marktwirtschaft statt auf Verbote. Die Erzeugung von Nahrung soll Vorrang vor Energieerzeugung haben, und Ackerland soll nicht zum Spekulationsobjekt von Anlegern werden. Wertschöpfungsketten sollen im Land bleiben und Überschüsse exportiert werden. Neuerungen in Landwirtschaft und Gartenbau befürwortet die AfD, wenn Umwelt- und Verbraucherschutz gewahrt bleiben. Die Anbindehaltung von Kühen mit Weidegang im Sommer hält die Partei für gut mit dem Tierschutz vereinbar.

Originalzitat anzeigen (Seite 97)
„Die AfD fordert einen gesunden Wettbewerb von ökologischem und konventionellem Landbau – ohne eine ideologisch verordnete Zielquote.“
Seite 97 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Weniger Verordnungen und der Verzicht auf eine Öko-Zielquote setzen stärker auf Wettbewerb und weniger auf staatliche Vorgaben in der Landwirtschaft.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

Alle Programme in Bayern im Vergleich